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Hol (Norwegen)

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Hol
Basisdaten
Staat: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Kommunennummer: 3330
Provinz (fylke): Buskerud
Verwaltungssitz: Hol
Koordinaten: 60° 37′ N, 8° 18′ OKoordinaten: 60° 37′ N, 8° 18′ O
 {{#coordinates:60,615|8,3022222222222|primary
dim=25000 globe= name= region=NO-33 type=adm2nd
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Fläche: 1.854,54 km²
Einwohner: 4.552 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
Bevölkerungsdichte: 2 Einwohner je km²
Sprachform: neutral
Webpräsenz:
Lage in der Provinz Buskerud
Lage der Kommune in der Provinz Buskerud

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Hol ist eine Kommune im norwegischen Fylke Buskerud. Die Kommune hat 4552 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026). Verwaltungssitz ist der gleichnamige Ort Hol, größter Ort ist Geilo.

Geografie

Datei:Geilo 2012.jpg
Blick auf Geilo

Die Gemeinde liegt im Nordwesten von Buskerud im Talgebiet des oberen Hallingdal. Hol grenzt an Lærdal im Norden, Ål im Süden und Osten, Nore og Uvdal im Süden, Eidfjord im Südwesten sowie Ulvik und Aurland im Westen. Die Grenze zu den Kommunen Lærdal, Aurdal, Ulvik und Eidfjord stellen dabei zudem die Grenze zwischen den Fylkern Buskerud und Vestland dar. In der Kommune liegen mehrere Seen wie das Strandavatnet, das Ustevatnet sowie das Stolsvatnet. Im östlicheren Gemeindeareal liegt der See Holsfjorden, an dessen Nordufer die Ortschaft Hol liegt. Vom Ustevatnet fließt der Fluss Usteåne Richtung Osten ab, bevor er nahe der Ostgrenze mit dem Abfluss des Sees Holsfjorden die Hallingdalselva bildet. Durch die Kommune ziehen sich mehrere Täler, so etwa die Täler Skurdalen und Sæterdalen.<ref name="norgeskart">Hol kommune. In: Norgeskart. Abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Kommune ist von Bergen geprägt. Über 90 % der Fläche liegt auf einer Höhe von über 900 moh. Der niedrigste Punkt liegt an der Grenze zur Ål in der Hallingdalselva auf etwa 450 moh.<ref name="snl" /> Die Erhebung Folarskardnuten stellt mit einer Höhe von 1933,28 moh. den höchsten Punkt der Kommune Hol dar.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, 25. Mai 2021, abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Berg ist Teil des Gebirgskamms Hallingskarvet.<ref name="norgeskart" />

Einwohner

Die Einwohner leben vor allem in den nördlicheren Gebieten der Haupttäler, oft etwas höher gelegen, da dort am meisten Sonnenschein vorhanden ist.<ref name="snl" /> In der Kommune liegen zwei sogenannte Tettsteder, also zwei Ansiedlungen, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet werden. Diese sind Hol mit 282 und Geilo mit 2623 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2025).<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref>

Die Einwohner der Gemeinde werden Holing genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Hol hat weder Nynorsk noch Bokmål als offizielle Sprachform, sondern ist in dieser Frage neutral.<ref>Forskrift om språkvedtak i kommunar og fylkeskommunar (språkvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl
Jahr Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Veränderung
Anzahl Prozent
1960 3924
1970 4109 +185 +4,7 %
1980 4580 +471 +11,5 %
1990 4726 +146 +3,2 %
2000 4642 −84 −1,8 %
2010 4422 −220 −4,7 %
2020 4441 +19 +0,4 %

Geschichte

Datei:Hol gamle kyrkje1.jpg
Alte Stabkirche von Hol

Die Kommune wurde zum 1. Januar 1887 gegründet, als Hol mit damals 2184 Einwohnern von Ål abgespalten wurde. Ål verblieb mit 3753 Einwohnern.<ref>Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: ssb.no. 1999, abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach der landesweiten Regionalreform gehörte Hol von 2020 bis 2023 zum Fylke Viken.<ref>Kommunal- og moderniseringsdepartementet: Nye kommune- og fylkesnummer fra 2020. In: regjeringen.no. 27. Oktober 2017, abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In der Kommune liegen mehrere Kirchen. Die Hol kyrkje ist eine Holzkirche aus dem Jahr 1924.<ref>Hol kyrkje, Hagafoss. In: Kirkesøk. Abgerufen am 12. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Hol gamle kyrkje ist ebenfalls eine Holzkirche. Sie wurde um 1200 erbaut und hat einen kreuzförmigen Grundriss. Ursprünglich handelte es sich um eine Stabkirche, die im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut worden ist.<ref>Hol gamle kyrkje. In: Kirkesøk. Abgerufen am 12. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Eine weitere Kirche ist unter anderem die „Kulturkirche“ Geilo kulturkyrkje aus dem Jahr 2010. Sie hat rund 350 Sitzplätze.<ref>Geilo kulturkyrkje. In: Kirkesøk. Abgerufen am 12. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch die Kommune führt in Ost-West-Richtung der Riksvei 7. Er verläuft im Osten parallel zur Usteåna, dann am Nordufer des Ustevatnet entlang und weiter nach Eidfjord. Nahe dem Zusammenfluss der beiden Quellflüsse der Hallingdalselva zweigt der Fylkesvei 50 in den Nordwesten ab. Die Straße führt am Nordufer des Strandavatnet vorbei und durch den Geiteryggtunnel hindurch und weiter nach Aurdal. Bei Geilo in den Süden zweigt der Fylkesvei 40 in den Süden. Im Osten der Kommune Hol weitgehend parallel zum Riksvei 7 verlaufen die Schienen der Bahnlinie Bergensbanen. Im Westen knickt sie verglichen mit dem Riksvei in den Norden ab.<ref name="norgeskart" /> Der Bahnhof in Geilo wurde 1907 eröffnet, als die Bahnstrecke zwischen Bergen und Gulsvik fertiggestellt wurde.<ref>Geilo. In: Bane Nor. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. September 2021; abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.banenor.no</ref> Weitere Haltestellen sind Ustaoset und Haugastøl.<ref>Bergensbanen. In: Bane Nor. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2021; abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.banenor.no</ref>

Wirtschaft

Datei:Geilo - Flickr - Graham Grinner Lewis.jpg
Skigebiet in Geilo

Nur ein eher kleiner Teil der Einwohner arbeitet in der Landwirtschaft und in der Industrie. In der Landwirtschaft sind vor allem die Haltung von Rindern und Schafen verbreitet, in der Industrie hat die Metallindustrie den größten Anteil. Wichtigere Arbeitgeber sind die öffentliche Verwaltung sowie das Handels- und Übernachtungsgewerbe. Der Tourismus hat sein Zentrum in Geilo. Dort gibt es Alpinanlagen und viele Hotels. Des Weiteren liegen in der Kommune viele Hytten.<ref name="snl">Geir Thorsnæs: Hol. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Kommune liegen mehrere Wasserkraftwerke. Das 1949 in Betrieb genommene Kraftwerk Hol I (Votna) hatte in den Jahren 1981 bis 2010 eine mittlere Jahresproduktion von etwa 380 GWh.<ref>Hol I (Votna). In: NVE. Abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Weitere Kraftwerke sind Hol I (Urunda), Hol II und Hol III.<ref>Vannkraftdatabase. In: NVE. Abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2020 arbeiteten von etwa 2400 Arbeitstätigen über 1900 in Hol selbst, der Rest verteilt sich auf Kommunen wie Ål, Gol und Oslo.<ref>Pendlingsstrømmer. Statistics Norway, abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Name und Wappen

Das Wappen wurde 1991 bewilligt und zeigt drei silberne Ambosse auf hellblauem Grund. Sie symbolisieren die ehemals zahlreichen Schmieden der Gegend.<ref name="snl" /> Hol wurde im Jahr 1423 im Zusammenhang als Hools sokn erwähnt. Der Name leitet sich vom altnordischen Begriff hóll ab, welcher „Hügel“ bedeutet.<ref>Hol. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 30. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Hol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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