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Ohnenheim

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Ohnenheim
Datei:Blason ville fr Ohnenheim (Bas-Rhin).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Sélestat-Erstein
Kanton Sélestat
Gemeindeverband Ried de Marckolsheim
Koordinaten 48° 11′ N, 7° 30′ OKoordinaten: 48° 11′ N, 7° 30′ O
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Höhe 172–178 m
Fläche
Einwohner 1.164 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 67390
INSEE-Code 67360
Website mairie-ohnenheim.fr

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Ohnenheim ist eine französische Gemeinde mit 1.164 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) und liegt im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Sélestat-Erstein, zum Kanton Sélestat und zum Gemeindeverband Ried de Marckolsheim.

Geografie

Die Gemeinde Ohnenheim liegt in der Oberrheinebene an der Grenze zum Département Haut-Rhin, zehn Kilometer südöstlich von Sélestat und zwölf Kilometer nordöstlich von Colmar. Nachbargemeinden von Ohnenheim sind Heidolsheim im Norden, Mackenheim im Osten, Marckolsheim im Südosten, Elsenheim im Süden, Illhaeusern im Westen sowie Sélestat im Nordwesten.

Geschichte

Vorgeschichte

Ohnenheim teilt sich mit Heidolsheim eine ausgedehnte keltische Nekropole mit Dutzenden von Grabhügeln. Ausgrabungen brachten die Überreste eines Wagengrabes aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. zutage, dessen Rekonstruktion im Straßburger Museum und als Kopie im Archäologischen Museum Mainz (Deutschland) aufbewahrt wird. Funde aus der Römerzeit belegen die kontinuierliche Besiedlung des Ortes.

Geschichte

Zum ersten Mal lesen wir von Ohnenheim in einem Dokument des Merowingerkönigs Childerich, das in einer Abschrift des 8. Jahrhunderts auf 675 datiert wird (Quelle: MGH DD Merov 1, 111). Für 731 ist hier Besitz des Klosters Weißenburg dokumentiert (Quelle: TradWiz = Liber Donatorum 016). Den frühen Besitz des Klosters Münster bestätigt der Frankenkönig Zwentibold in einer Urkunde von 896 (Quelle: MGH DD Zwent 006). Ab dem 16. Jahrhundert gehörte Ohnenheim zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg und dort zum Amt Wolfisheim.<ref>Knöpp, S. 20; Matt, S. 9.</ref> Da es sich 1480 noch nicht in deren Bestand befand,<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3922923313 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> ist es erst später dazu gekommen. Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., fiel die Grafschaft Hanau-Lichtenberg – und damit auch das Amt Wolfisheim – 1736 an den Sohn seiner einzigen Tochter, Charlotte, den Erbprinzen und späteren Landgrafen Ludwig (IX.) von Hessen-Darmstadt. In hessen-darmstädtischer Zeit wird Ohnenheim als Bestand des Amtes Wolfisheim geführt.<ref>Knöpp, S. 20; Matt, S. 9.</ref> Mit dem durch die Französische Revolution begonnenen Umbruch wurde das Amt Wolfisheim Bestandteil Frankreichs und in den folgenden Verwaltungsreformen aufgelöst.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2013 2021
Einwohner 667 685 632 587 629 721 825 958 1147

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Saint-Grégoire

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Literatur

  • Friedrich Knöpp: Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: N 282/6].
  • Alfred Matt: Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.
  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 615–617.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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