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Serhij Perchun

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Serhij Perchun
Personalia
Voller Name Serhij Wolodymyrowytsch Perchun
Geburtstag 4. September 1977
Geburtsort DnipropetrowskSowjetunion
Sterbedatum 28. August 2001
Sterbeort MoskauRussland
Größe 190 cm
Position Torwart
Junioren
Jahre Station
Dnipro Dnipropetrowsk
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1993–1999 Dnipro Dnipropetrowsk 23 (0)
1994–1995 → Metalurh Nowomoskowsk (Leihe) 70(0)
1997–1998 Dnipro-2 Dnipropetrowsk 50(0)
1999–2001 Sheriff Tiraspol 35 (0)
2001 ZSKA Moskau 13 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1994 Ukraine U-16
Ukraine U-18
1997–1999 Ukraine U-21 11 (0)
2001 Ukraine 10(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Datei:Perhun banner.jpg
Banner zum Gedenken an Sergey Perkhun während des Spiels CSKA Moskau - FC Rostow am 16. September 2017

Serhij Wolodymyrowytsch Perchun ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Sergei Wladimirowitsch Perchun; * 4. September 1977 in Dnipropetrowsk, Ukrainische SSR; † 28. August 2001 in Moskau, Russland) war ein ukrainischer Fußballtorwart.

Karriere

Vereinskarriere

Perchun debütierte als Profi keine fünf Wochen nach seinem 16. Geburtstag für Dnipro Dnipropetrowsk aus seiner Heimatstadt als bis dahin jüngster Spieler der Wyschtscha Liha und bis heute jüngster Spieler von Dnipro.<ref>„@1@2Vorlage:Toter Link/www.fcdnipro.ua16-year-old debutant (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot“, Meldung auf der Website Dnipros. (englisch, besucht am 27. April 2009).</ref> 1999 wechselte er zum moldauischen Erstligisten Sheriff Tiraspol, mit dem er in diesem Jahr dem Landespokal gewinnen konnte.<ref>„<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dose SE: Sergei Perchun (Memento vom 28. September 2003 im Internet Archive)“, Sport-Express vom 29. August 2001, S. 3 (russisch, abgerufen am 27. April 2008).</ref>

Perchun wechselte zur Saison 2001 zum russischen Armeesportclub ZSKA Moskau. Eigentlich als Ersatztorhüter unter Vertrag genommen kam er am dritten Spieltag gegen Spartak Moskau zu seinem ersten Einsatz. Bei seinen Einsätzen zeigte er eine sehr überzeugende Leistung, so dass er bald die Nummer 1 der Moskauer wurde. In seinen ersten zwölf Ligaspielen blieb er sechsmal ohne Gegentor und musste nie ein zweites Gegentor hinnehmen.<ref>Konstantin Kleschtschow: „<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Subbota. Anschi – ZSKA. 75-ja minuta – Rokowoe stolknowenie: Budun Budunow in Sergei Perchun (Memento vom 28. September 2003 im Internet Archive)“, Sport-Express vom 20. August 2001, S. 1 (russisch, besucht am 27. April 2008).</ref>

Nationalmannschaft

Er gehörte verschiedenen Jugendnationalmannschaften der Ukraine an, so gehörte er zur Mannschaft, die 1994 bei der U-16-EM den dritten Platz belegte, und auch der U-21-Auswahl des Landes, wo Perchun elf Spiele absolvierte. Am 15. August 2001 stand er erstmals im Tor der ukrainischen Nationalmannschaft gegen Lettland.

Tod

Das Spiel gegen Anschi Machatschkala am 19. August 2001 war sein erst 13. Ligaspiel für ZSKA, als er in der 75. Minute unglücklich vom Fuß des Stürmers Budun Budunow getroffen wurde. Perchun musste mit einer Trage von Platz getragen werden.<ref>Die Szene des Zusammenpralls auf YouTube (russisch)</ref> Zuerst noch ansprechbar, blieb Perchuns Herz auf dem Weg zum wartenden Flugzeug zurück nach Moskau stehen.<ref>Nikita Kim: „@1@2Vorlage:Toter Link/www.sport-express.ruMachatschkala (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot“ vom 20. August 2001, S. 1 (russisch, besucht am 27. April 2008).</ref> Beide Spieler erlitten bei dem Zusammenstoß schwere Kopfverletzungen, doch während Budunow sich erholte, erlag Perchun neun Tage später im Alter von 23 Jahren seinen Verletzungen.

Serhij Perchun hinterließ seine Frau Yulia und zwei gemeinsame Töchter.<ref>uefa.com: Dnipro fans pay tribute to Perkhun, Artikel vom 11. Februar 2003</ref> Seine zweite Tochter kam erst etwa zwei Monate nach seinem Tod zur Welt.<ref>Profil bei gonetoosoon.com</ref>

Weblinks

Commons: Serhij Perchun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />