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Farster Bauerschaft

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Farster Bauerschaft (FB)
Gemeinde Isernhagen
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1483)&title=Farster+Bauerschaft+%28FB%29 52° 28′ N, 9° 52′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1483) 52° 28′ 25″ N, 9° 51′ 33″ O
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Höhe: 61 (61–84) m ü. NHN
Fläche: 6,05 km²<ref name="Info" />
Einwohner: 1483 (1. Jan. 2021)<ref name="Info" />
Bevölkerungsdichte: 245 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Eingemeindet nach: Warmbüchen
Postleitzahl: 30916
Vorwahl: 05139
Farster Bauerschaft (FB) (Niedersachsen)
Farster Bauerschaft (FB) (Niedersachsen)
Lage von Farster Bauerschaft (FB) in Niedersachsen
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Datei:Farster Bauerschaft IMG 8620.jpg
Dorfstraße in der Farster Bauerschaft

Die Farster Bauerschaft (FB) ist eine Ortschaft der Gemeinde Isernhagen in der niedersächsischen Region Hannover. Sie stellt das östliche Ende des Hufeisens dar, wie man die Altdörfer Isernhagens aufgrund ihrer geographischen Form auch nennt.

Geografie

Die Farster Bauerschaft befindet sich auf einem Höhenzug, auf dem sich die weiteren Isernhagener Ortschaften Niedernhägener Bauerschaft und Kircher Bauerschaft aufreihen. In FB befindet sich mit 84 m ü. NHN die höchste Stelle der Gemeinde. Die erhöhte Lage war namengebend für die „Farster“.

Nördlich der Farster Bauerschaft liegt die Stadt Burgwedel, westlich die Ortschaft Hohenhorster Bauerschaft, südlich die Ortschaft Kircher Bauerschaft und östlich die Ortschaft Neuwarmbüchen.

Geschichte

Bei der Farster Bauerschaft handelt es sich um einen bereits im Mittelalter als langgestrecktes Hagenhufendorf angelegten Ort. Die Bezeichnung als Bauerschaft gründet sich auf die in niederdeutschen Gebieten übliche Wirtschaftsform Burschap (Bauerschaft). Der Name wurde erstmals 1442 in den Registern der Burgvogtei Celle erwähnt. Der Begriff Farster im Namen des Ortes stammt von der historischen Bezeichnung Dachfarst für Dachfirst. Der Ort wurde so benannt, weil er von den vier Isernhagener Altdörfern der am höchsten gelegene ist.

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, wurden die zuvor selbständigen Gemeinden Altwarmbüchen, Kirchhorst und Neuwarmbüchen sowie der vier Isernhagen-Altdörfer (Farster Bauerschaft, Hohenhorster Bauerschaft, Kircher Bauerschaft und Niedernhägener Bauerschaft) in die neue Gemeinde Warmbüchen eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982 I" /> Diese wurde am 1. Juni 1975 amtlich in Isernhagen umbenannt.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982 II" />

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat der Farster Bauerschaft setzt sich aus vier Ratsmitgliedern zusammen. Im Ortsrat befindet sich zusätzlich ein beratendes Mitglied der CDU.<ref name="Rat" />

(Stand: Kommunalwahl 12. September 2021)

Ortsbürgermeister

Die Ortsbürgermeisterin ist Angela Leifers (CDU).<ref name="Rat" />

Wappen

Der Entwurf des Kommunalwappens der Farster Bauerschaft stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der zahlreiche Wappen in der Region Hannover erschaffen hat. Das Wappen wurde am 22. November 1954 durch den Niedersächsischen Minister des Innern verliehen.<ref name="Wappen" />

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Farster Bauerschaft]] Blasonierung: „In Silber ein blauer, rechter Schrägbalken, belegt mit vier aufgerichteten, einander deckenden, silbernen Hufeisen. In der oberen Ecke eine schrägliegende, grüne Ähre, um den landwirtschaftlichen Charakter zu unterstreichen.“<ref name="Wappen">Landkreis Hannover (Hrsg.): Wappenbuch des Landkreises Hannover: 100 Jahre Landkreis Hannover. Selbstverlag, Hannover 1985, OCLC 256065728, S. 198–199 (543 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 27. Februar 2022]).</ref>
Wappenbegründung: Der Name Isernhagen zeugt von Eisenerzvorkommen, die hier nachweislich schon um das Jahr 900 ausgebeutet wurden. Darauf weisen die Hufeisen hin. Sie sollen außerdem daran erinnern, dass in Isernhagen seit langem mit Erfolg die Pferdezucht betrieben wird. Die Zahl von vier Hufeisen ist gewählt worden, um die enge Verbundenheit der selbstständigen politischen Gemeinden zu bekunden, die ein Kirchspiel und eine Siedlungseinheit bilden. Der blaue, rechte Schrägbalken soll den Fluss Wietze symbolisieren. Die Wappen der vier Gemeinden müssen gemeinsam betrachtet werden, zumal die Gemeinden sehr bemüht waren, sich ein einheitliches Wappen zu geben. Auf Verlangen des Niedersächsischen Ministers des Innern musste jedoch jede Gemeinde ein unterscheidendes Beizeichen in ihr Wappen aufnehmen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Heute ist das Ortsbild von einer Vielzahl sehr alter, gepflegter Fachwerkhäuser und Bauernhöfe geprägt, die oftmals für eine neuzeitliche Nutzung umgestaltet wurden. Haus Nr. 72 in der Hauptstraße, Farster Bauerschaft, ist möglicherweise eines der ältesten Häuser des Ortes. Es wurde inschriftlich 1595 erbaut und weist in seiner Fassade die für seine Entstehungszeit (Renaissance) typischen Fächerrosetten auf.

Fotogalerie

Literatur

  • Heinz Koberg: Unser Isernhagen. Hrsg.: Gemeinde Isernhagen. März 1984.
  • Claudia Kempf-Oldenburg, Jes Tüxen: Isernhagen Chronik. Hrsg.: Gemeinde Isernhagen. Band 1, Dezember 1990.
  • Claudia Kempf-Oldenburg, Jes Tüxen: Isernhagen Chronik. Hrsg.: Gemeinde Isernhagen. Band 2, Dezember 1992.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982 I"> </ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982 II"> </ref> <ref name="Info">

Zahlen und Fakten. In: Website Gemeinde Isernhagen. 1. Januar 2021, abgerufen am 13. Dezember 2021.

</ref> <ref name="Rat">

Ortsrat Isernhagen F.B. In: Website Gemeinde Isernhagen. Abgerufen am 13. Dezember 2021.

</ref> </references>

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