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Andrew Hoy

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Datei:Andrew hoy master monarch coutts curve burghley 2007.jpg
Andrew Hoy auf Master Monarch (Burghley Horse Trials 2007)

Andrew Hoy OAM (* 8. Februar 1959 in Culcairn, New South Wales) ist ein australischer Vielseitigkeitsreiter und Landwirt. Er gehört zu den Erfolgreichsten seiner Sportart, mit drei olympischen Goldmedaillen und Siegen in vier von sechs Vielseitigkeits-Turnieren, die vom Weltreitverband FEI zur höchsten Kategorie (CCI****) gerechnet werden.

Karriere

Hoy, der einen Hochschulabschluss in Agronomie besitzt, begann im Alter von sieben Jahren zu reiten und bestritt zehn Jahre später die ersten Wettkämpfe. 1978 wurde er erstmals international eingesetzt und im darauf folgenden Jahr gelang ihm mit dem Sieg bei den renommierten Burghley Horse Trials der Durchbruch an die Weltspitze.

Aufgrund des Olympiaboykotts konnte Hoy 1980 nicht in Moskau an den Start gehen. Er wurde jedoch für das ersatzweise ausgerichtete Festival in Fontainebleau nominiert, wo er mit Davey die Mannschafts-Bronzemedaille gewann.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Medaillenspiegel, Olympische Spiele 1912 bis 2008 (Memento vom 30. März 2018 im Internet Archive), pferd-aktuell.de</ref><ref>Merv Bennett – Quiet Achiever, Facebookseite Equestrian Memories Aust, 25. Oktober 2017, abgerufen am 17. März 2018</ref>

Seine erste von bisher sechs Teilnahmen bei Olympischen Spielen folgte 1984. Bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona gewann Hoy mit dem australischen Team die Goldmedaille. Diesen Erfolg wiederholte er 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney; 2000 wurde er außerdem Zweiter im Einzelwettbewerb. In Atlanta war Hoy während der Eröffnungsfeier Fahnenträger der australischen Delegation.

2002 gewann Hoy die Luhmühlener Vielseitigkeit, 2006 die Rolex Kentucky Three Day und die Badminton Horse Trials. Somit fehlen ihm noch Siege beim Australian International Three Day Event und bei Étoiles de Pau zum Gewinn aller sechs höchstklassierten Turniere. Bei Weltmeisterschaften bzw. Weltreiterspielen wurde Hoy bisher zweimal Dritter in der Teamwertung, 1986 in Gawler und 2006 in Aachen.

In Anerkennung seiner Verdienste um den Sport als Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Barcelona 1992 wurde er 1993 mit der Medaille des Order of Australia ausgezeichnet.<ref>Mr Andrew James HOY. In: Australian Honours Search Facility. Abgerufen am 4. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2000 wurde er in die Sport Australia Hall of Fame aufgenommen.<ref>Andrew Hoy. In: Sport Australia Hall of Fame. Abgerufen am 4. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Privatleben

Andrew Hoy war mit der deutschen Vielseitigkeitsreiterin Bettina Hoy (geb. Overesch) verheiratet. Beide bewirtschafteten zwölf Jahre lang Gatcombe Park, den privaten Landsitz der britischen Prinzessin Anne. Er kennt die Prinzessin seit 1979, als er von ihrem damaligen Ehemann und Olympiasieger Mark Phillips trainiert wurde. Im Februar 2009 verließen sie die Anlage.<ref>FN-aktuell, offizieller Pressedienst der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Ausgabe 2/2009 (PDF; 362 kB), Seite 17</ref>

Ende November 2011 gab Bettina Hoy ihre Trennung von Andrew Hoy bekannt. Andrew Hoy lebt wieder in Großbritannien.<ref>Nach der Trennung des Traumpaares: Hoys Neustart, Michael Rossmann, dpa, 29. November 2011</ref> Andrew und Bettina Hoy waren das erste Ehepaar, das im Vielseitigkeitsreiten für unterschiedliche Nationen an den Start ging und gegeneinander antrat.

Erfolge

  • Olympische Spiele
    • 1992: Gold Team
    • 1996: Gold Team
    • 2000: Gold Team, Silber Einzel
    • 2020: Silber Mannschaft, Bronze Einzel
  • Weltmeisterschaften
    • 1986: Bronze Mannschaft
  • Weltreiterspiele
    • 2006: Bronze Mannschaft

Weblinks

Commons: Andrew Hoy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Navigationsleiste Olympiasieger im Vielseitigkeitsreiten (Mannschaft)

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