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Leipferdingen

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Leipferdingen
Stadt Geisingen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(815)&title=Leipferdingen 47° 52′ N, 8° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(815) 47° 52′ 1″ N, 8° 40′ 1″ O
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Höhe: 704 m
Fläche: 13,39 km²
Einwohner: 815 (31. Mai 2024)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 78187
Vorwahl: 07708
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Leipferdingen ist ein Ortsteil der Stadt Geisingen im Südwesten des Landkreises Tuttlingen in Baden-Württemberg.

Geographie

Geographische Lage

Leipferdingen liegt am Rande der Baar zum Hegau hin in einem Seitental der Aitrach.

Ausdehnung des Gebiets

Die Gesamtfläche der Gemarkung Leipferdingen beträgt 1.339 Hektar (Stand: 31. Juli 2011).<ref name="Kommunaldaten"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wissenswertes (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geisingen.de; abgerufen am 1. Dezember 2011</ref>

Geschichte

Leipferdingen wurde erstmals als villa, que vocatur Liutfridingas in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen vom 3. Mai 778 erwähnt.<ref>Edition der Urkunde bei Hermann Wartmann (Bearb.): Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen. Theil 1: Jahr 700–840. Zürich 1863, S. 79 f. Nr. 83 mit Anm. 1. (online)</ref> Im Ort sind Güter des Klosters Reichenau und anderer Herrschaften bezeugt. Der Ort gehörte lange zur Deutschordenskommende Mainau. 1805 wurde Leipferdingen württembergisch aber kurz darauf badisch. Am 1. Januar 1974 wurde Leipferdingen zu einem Stadtteil von Geisingen, ein Jahr zuvor wechselte Leipferdingen vom durch die Kreisreform aufgelösten Landkreis Donaueschingen zum Landkreis Tuttlingen.<ref></ref>

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Einwohnerentwicklung

Zählte der Ort am 6. Juni 1961 noch 710 Einwohner, sind es derzeit 811 (Stand: 30. April 2019<ref name="Kommunaldaten"/>).

Politik

Ortsvorsteher

Ortsvorsteher von Leipferdingen ist Jürgen Keller.

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|]] Blasonierung: „In Silber auf grünem Schildfuß ein rotgekleideter Reiter auf einem schreitenden schwarzen Pferd mit silbernem Zaumzeug und goldenem Sattel; im linken Obereck das badische Wappen (in Gold ein roter Schrägbalken).“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Leipferdingen, Kirche St. Michael.jpg
Wallfahrtskirche St. Michael

Bauwerke

Die traditionsreiche Wallfahrtskirche St. Michael<ref>St. Michael auf geisingen.de Abgerufen am 27. November 2022</ref> ist die Sehenswürdigkeit von Leipferdingen.<ref>Reinhold Kalka: Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Michael Leipferdingen. Eine kleine Katechese anlässlich des 900-jährigen Jubiläums. 1111–2011, Krumbach 2011</ref> Die älteste urkundliche Bezeugung der Wallfahrt zu „Unsere Lieben Frau in Leipferdingen“ stammt aus dem Jahre 1471.<ref>Thomas H. T. Wieners: Pfohren stärkt Leipferdinger Wallfahrt, in: Otto Riedmüller, Agnes Stihl u. Franz Urban Stihl: Die Leipferdinger Michaelspfarrei mit den Patronen St. Georg und St. Michael durch die Jahrhunderte. Jubiläumsausgabe zur 900-Jahrfeier 1111–2011, Stockach 2012, S. 147f., hier 147.</ref> 1856 erbaute Stephan Schuhmacher gemeinsam mit Eduard Hieber eine neue Orgel für St. Michael.

Wallfahrt

Seit dem Jahr 2007 findet auf Anregung des Freiburger Historikers Thomas H. T. Wieners wieder regelmäßig an jedem dritten Sonntag im Mai eine Fußwallfahrt von Pfohren nach Leipferdingen statt.<ref>Wallfahrt von Pfohren nach Leipferdingen, in: Südkurier vom 20. Mai 2009</ref><ref>Diakon Herbert Bintert unterwegs, in: Schwarzwälder Bote vom 20. Mai 2012.</ref>

Literatur

  • Paul Willimski: Leipferdingen an der Aitrach. Blumberg 1978.

Weblinks

Commons: Leipferdingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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