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Bettina Trabert

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Datei:Trabert,Bettina 2013 Freiburg.jpg
Bettina Trabert, 2013
Verband DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Titel Internationaler Meister der Frauen (1987)
Großmeister der Frauen (2000)
Aktuelle Elo‑Zahl 2222 (April 2026)
Beste Elo‑Zahl 2357 (Januar 2005)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Bettina Trabert (* 4. März 1969 in Ottawa, Kanada) ist eine deutsche Schachgroßmeisterin der Frauen.

Leben

Datei:Bettina Trabert 1982 NRW.jpg
Bettina Trabert, 1982 bei der Mädchenmeisterschaft von NRW
Datei:Corsica BT.jpg
April 2004, Corsica Masters in Bastia, 3. Platz

Das Schachspiel erlernte sie im Alter von acht Jahren von ihren beiden älteren Brüdern.

Im Jahre 1983 erreichte sie als 14-Jährige den zweiten Platz bei der deutschen U20-Mädchenmeisterschaft in Hanau, hinter Anja Dahlgrün.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutsche Jugendeinzelmeisterschaften 1983 - 10. Deutsche Meisterschaft der Mädchen U20 (Memento vom 26. Februar 2021 im Internet Archive)</ref> Mit 14 Jahren nahm sie an ihren ersten internationalen Turnieren teil. Im Jahre 1984 belegte sie den vierten Platz bei der U16-Weltmeisterschaft der Mädchen in Champigny-sur-Marne.

Im Jahre 1987 gewann sie das Zonenturnier der Frauen in Erlangen, womit sie sich für das Interzonenturnier der Frauen in Tuzla qualifizierte. Im selben Jahr wurde ihr der Titel Internationale Meisterin der Frauen (WIM) verliehen. Sie nahm an den Juniorinnenweltmeisterschaften der unter 20-Jährigen 1988 in Adelaide (Australien) teil, sowie 1989 im kolumbianischen Tunja, wo sie den achten Platz erreichte.<ref>Markus Stangl: Eine WM mit Hindernissen. JugendSchach Ausgabe 7/89, S. 3–5 (Bericht, Tabellen und Partien).</ref> In den folgenden Jahren trat sie bei offenen Turnieren und Rundenturnieren hauptsächlich gegen männliche Gegnerschaft an.<ref>Bettina Trabert: Bettina Trabert schlug sich achtbar. JugendSchach Ausgabe 6/89, S. 26–27 (Bericht und Partie gegen Istvan Bilek).</ref>

Im Jahre 2000 erhielt sie von der FIDE den Großmeistertitel der Frauen (WGM).<ref>Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 85.</ref>

Sie studierte Ethnologie, Soziologie und Philosophie in Freiburg und Hamburg. Mit Spyridon Skembris hat sie einen Sohn, der den Titel eines Meisterkandidaten (CM) trägt.

Nationalmannschaft

Datei:Trabert,Bettina 1986 Dubai a.jpg
Bettina Trabert, Dubai 1986

Bettina Trabert nahm an den Schacholympiaden der Frauen 1986 in Dubai, 1988, 1990, 1996 und 2000<ref>Bettina Traberts Ergebnisse bei Schacholympiaden der Frauen auf olimpbase.org (englisch)</ref> und den Mannschaftseuropameisterschaften der Frauen 1997 und 2005<ref>Bettina Traberts Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften der Frauen auf olimpbase.org (englisch)</ref> teil.

Vereine

In der deutschen Frauenbundesliga spielte Bettina Trabert in der Saison 1992/93 für den TSV Schott Mainz, von 2001 bis 2004 für den SC Meerbauer Kiel und in der Saison 2006/07 für den SK Doppelbauer Kiel.

In der französischen Mannschaftsmeisterschaft der Frauen spielte sie von 2002 bis 2004 für Cannes Echecs, mit denen sie 2004 den Titel gewann und am European Club Cup der Frauen 2003 teilnahm<ref>Bettina Traberts Ergebnisse bei European Club Cups der Frauen auf olimpbase.org (englisch)</ref>. In der griechischen Liga hat Bettina Trabert für SAX Chania und SOP Patras gespielt.

In der Saison 2015/16 war sie beim SK Freiburg-Zähringen 1887 sowie als Gastspielerin beim SK Doppelbauer Kiel gemeldet.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/altdwz.schachbund.netAlte DWZ-Karteikarte (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2024. Suche im Internet Archive ) beim Deutschen Schachbund</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Nachspielbare Schachpartien von Bettina Trabert auf 365Chess.com (englisch)

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