Zum Inhalt springen

Wieren

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. September 2025 um 14:40 Uhr durch imported>Wivoelke (Einwohner ohne Beleg).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Wieren
Gemeinde Wrestedt
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Wieren 52° 53′ N, 10° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 53′ 10″ N, 10° 39′ 27″ O
 {{#coordinates:52,886111111111|10,6575|primary
dim=10000 globe= name=Wieren region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 59 m ü. NHN
Fläche: 52,7 km²
Eingemeindung: 1. November 2011
Postleitzahl: 29559
Vorwahl: 05825

Wieren ist ein Ortsteil der Gemeinde Wrestedt in der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen in Niedersachsen.

Geschichte

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Bollensen, Drohe, Emern, Kahlstorf, Könau, Kroetze (bis 10. September 1936 Kroitze<ref> Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939, S. 265.</ref>) und Ostedt eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 238.</ref> Zu Wieren gehörten auch Gavendorf, Groß Pretzier, Klein Pretzier und Kroetzmühle. Am 1. November 2011 wurde die Gemeinde aufgelöst und mit Wrestedt und Stadensen zur neuen Gemeinde Wrestedt zusammengeschlossen.<ref>Gesetz über den Zusammenschluss der Samtgemeinden Bodenteich und Wrestedt und über die Neubildung der Gemeinde Wrestedt, Landkreis Uelzen. Vom 13. April 2011</ref>

Alte Bezeichnungen: 1339 Wiren, 1342 Wiren, 1357 Wyren

Der Ortsname ist offenbar nach der Lage an einer Biegung der Ilmenau benannt. Zugrunde liegt mittelniederdeutsch „wir“ für „Windung“, er bedeutet also „Ort an der Biegung“.

Religion

Neben der Alten Kirche aus dem 12. Jahrhundert besteht die St.-Jakobus-Kirche von 1911.

Datei:Wieren - St Jakobus 02 ies.jpg
Evangelische Kirche St. Jakobus, im neugotischen Stil 1911 errichtet

Die Evangelisch-lutherische Jacobus-Kirchengemeinde in Wieren wurde zum 1. Oktober 2011 mit der Evangelisch-lutherischen St.-Dionys-Kirchengemeinde Lehmke in Wrestedt zur Kirchengemeinde Lehmke-Wieren in Wrestedt vereinigt.<ref>Kirchliches Amtsblatt für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers 5/2011, S. 213</ref> Sie gehört zur Region Süd-Ost des Kirchenkreises Uelzen.

Sport

Zur sportlichen Betätigung gibt es den Turn- und Sportverein Wieren von 1921 e. V. (kurz: TuS Wieren), der in seinem Verein Angebote in den Bereichen Fußball, Turnen, Schwimmen, Tischtennis, Nordic Walking, Jazzdance und die Abnahme des deutschen Sportabzeichens für alle Interessierten anbietet. Eine weitere Abteilung bildet die Prinzengarde. Die Schwimmabteilung wurde mittlerweile in die Aktion Sommerbad Wieren e. V. (kurz: ASW) ausgegliedert, die seit 2006 auch das Sommerbad Wieren komplett in Eigenregie betreibt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Bahnhof Wieren liegt an der Bahnstrecke Stendal–Uelzen, Teil der sogenannten Amerikalinie. Außerdem mündet in dem Bahnhof die Bahnstrecke Braunschweig–Wieren in die Strecke nach Uelzen.

Bildung

Die Grundschule Wieren bietet Klassen von der Vorschule bis zum vierten Schuljahr an.

Arbeitsgemeinschaft der Ortsgruppen der Landjugend Wieren

Die Landjugend Wieren bietet Jugendlichen aus Wieren und der Umgebung einen Freizeittreff jeden Freitagabend im Alter von 15 bis 30 Jahren. Es werden verschiedene Aktivitäten wie Aktionen zur Verbesserung des Gemeinwohls veranstaltet. So wurden im Rahmen der 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend ein Quellteich und ein Sinneswandelpfad im Sommerbad Wieren angelegt.

Persönlichkeiten

  • Rainer Zubeil (1956–2004), Schriftsteller, wurde in Könau geboren.

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Wieren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein