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WWF Schweiz

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WWF Schweiz
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Rechtsform Stiftung
Gründung 1961<ref name="Groth (2003)" />
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Zürich (Koordinaten: 47° 22′ 46,6″ N, 8° 31′ 21″ O; CH1903: 681849 / 248206
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Naturschutz
Vorsitz Kurt Schmid
(Präsident des Stiftungsrats)
Geschäftsführung Thomas Vellacott
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz 49,7 Millionen CHF<ref name="WWF Schweiz (Finanzbericht, 2013)" />
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.wwf.ch

WWF Schweiz ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Zürich, die 1961 als dritte Ländergesellschaft des World Wide Fund for Nature gegründet wurde.<ref>WWF-Geschichte. WWF Schweiz, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Oktober 2014; abgerufen am 20. Oktober 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wwf.ch</ref> Sie hat das Ziel, die weltweiten Aktivitäten des WWF zum Erhalt der natürlichen Umwelt und ihrer verschiedenen Erscheinungsformen zu unterstützen.<ref>Stiftungsverzeichnis. Eidgenössisches Departement des Innern, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Oktober 2014; abgerufen am 27. Oktober 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.edi.admin.ch</ref> Gemessen an seiner Mitgliederzahl ist WWF Schweiz die grösste Naturschutzorganisation des Landes.<ref>WWF weiter sehr beliebt. In: Blick. 8. Dezember 2009, S. 9.</ref> Es existieren diverse unabhängige kantonale Sektionen und regionale Gruppen.

Geschichte

Am 7. Dezember 1961 wurde WWF Schweiz ins Leben gerufen, nach England und den Vereinigten Staaten handelte es sich um den dritten nationalen Ableger der Naturschutzorganisation.<ref name="Groth (2003)" details="18">Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5.</ref> Der WWF International mit Sitz in Gland (Kanton Waadt) hatte seine Tätigkeit bereits im April desselben Jahres aufgenommen. Als Rechtsform wurde zunächst der Verein nach Schweizer Recht gewählt, in dem jeder Mitglied werden konnte, was die Identifikation mit den Zielen der Organisation unterstützen sollte.<ref name="Daum (2011)">Matthias Daum: Basis contra Business. In: Die Zeit. 24. April 2011, abgerufen am 25. Oktober 2014.</ref> Die offizielle Bezeichnung lautete „Verein zur Förderung des World Wildlife Fund“.<ref name="Schweizerisches Sozialarchiv">World Wide Fund for Nature Schweiz. (PDF) In: Archivfindmittel. Schweizerisches Sozialarchiv, S. 4, abgerufen am 7. Oktober 2014 (212 KB).</ref> Maßgeblicher Initiator von WWF Schweiz war der Rechtsanwalt Hans Hüssy<ref>Markus Hofmann: Die braunen Flecken der Grünen. In: Neue Zürcher Zeitung. 12. August 2014, abgerufen am 16. Oktober 2014.</ref>, der später über mehrere Jahre als Präsident der Organisation amtierte.<ref>Die Gründer. WWF Schweiz, abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref> In den ersten Jahren seines Bestehens stammten die wichtigsten Spender des Vereins aus dem Raum Basel und Genf.<ref name="Daum (2011)" /> 1968 bestellte WWF Schweiz Roland Wiederkehr zu seinem ersten hauptamtlichen Geschäftsführer<ref name="Daum (2011)" />, zu diesem Zeitpunkt verzeichnete der Verein etwa 6.000 Mitglieder.<ref name="Emmenegger (2011)">Nicole Emmenegger: «Der WWF dürfte manchmal heftiger auf den Tisch hauen». In: Aargauer Zeitung (Mittelland Zeitung). 17. April 2011.</ref> Unter der Leitung Wiederkehrs entwickelte sich WWF Schweiz von einem Einmannbetrieb zu einer Organisation mit etwa 100 Mitarbeitern.<ref>Ruedi Baumann: Ex-WWF-Chef unterrichtet Erstklässler. In: Tages-Anzeiger. 7. September 2010, abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref>

Die programmatischen Positionen des WWF und WWF Schweiz waren nicht immer identisch: So kam es etwa 1973 zu einer Kontroverse zwischen beiden Organisationen, nachdem sich die nationale Sektion den Gegnern der Atomkraft angeschlossen hatte.<ref name="Daum (2011)" /> Man nahm unter anderem an Demonstrationen gegen den Bau neuer Atomkraftwerke teil, während der Stiftungsrat des WWF International eine kooperative Haltung favorisierte.<ref>WWF: Vom Arten- zum Klimaschutz. In: Newsplattform für erneuerbare Energien. 29. April 2011, abgerufen am 22. Oktober 2014.</ref> Der Präsident des Stiftungsrats von WWF Schweiz scheiterte damals mit einem Antrag, den gesamten WWF zum Verzicht auf Atomkraft zu bewegen. Letztendlich setzte sich die Haltung in den folgenden Jahren aber doch im WWF durch.<ref>Jürgen Dunsch: Vom feinen Tierschutz-Club zur großen Umweltlobby. Der WWF ist 50 Jahre alt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 9. August 2011, S. 11.</ref> In den 1970er-Jahren führten Ereignisse wie zum Beispiel der Unfall im Kernkraftwerk Three Mile Island oder das Sevesounglück zu einem stärkeren Umweltbewusstsein der Gesellschaft, wodurch auch die Mitgliederzahlen von WWF Schweiz wuchsen.<ref name="Schweizerisches Sozialarchiv" />

1972 wandelten die Mitglieder den Verein nach dem Vorbild anderer nationaler Sektionen des WWF in eine Stiftung um, deren Name „World Wildlife Fund Schweiz“ und ab 1986 „World Wide Fund for Nature“ lautete.<ref name="Schweizerisches Sozialarchiv" /> Parallel baute man den Bereich der Umweltbildung stark aus.<ref name="Kyburz-Graber (2001)" details="61">Regula Kyburz-Graber: Umweltbildung im 20. Jahrhundert. Anfänge, Gegenwartsprobleme, Perspektiven. Waxmann, Münster, New York, München, Berlin 2001, ISBN 3-89325-892-2.</ref> 1976 gründete WWF Schweiz das Schweizer Zentrum für Umwelterziehung in Zofingen (Kanton Aargau), das eine Zweigstelle in Yverdon-les-Bains (Kanton Waadt) unterhielt.<ref name="Kyburz-Graber (2001)" details="47" /> Man kooperierte mit einer Arbeitsgemeinschaft beider Hochschulen in Zürich.<ref name="Kyburz-Graber (2001)" details="56" /> In den 1980er-Jahren öffnete sich der gesamte WWF für ein breiteres Spektrum des Umweltschutzes, der neben dem Schutz von Tieren und Lebensräumen die gesamte Natur und den Ressourcenverbrauch der Menschen abdecken sollte.<ref name="Schweizerisches Sozialarchiv" /> Aus diesem Grund änderte der „World Wildlife Fund“ seinen Namen in „World Wide Fund for Nature“.<ref name="Groth (2003)" details="276" /> Die Umbenennung wurde 1986 auch von WWF Schweiz vollzogen.<ref name="Schweizerisches Sozialarchiv" /> Aufgrund der grossen Zahl der Unterstützer hatte WWF Schweiz massgeblichen Einfluss auf den WWF International, etwa bei der Auswahl des Gebäudes für die Zentrale der Organisation.<ref name="Emmenegger (2011)" /> 1993 waren insgesamt 135.000 Personen Mitglied der Organisation.<ref>Wolfgang Jaedicke, Kristine Kern, Hellmut Wollmann: Internationaler Vergleich von Verfahren zur Festlegung von Umweltstandards. Erich Schmidt, Berlin 1993, ISBN 3-503-03490-0, S. 24.</ref>

Seit den 1990er-Jahren sieht das Programm von WWF Schweiz drei Hauptziele vor: die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie die Eindämmung der Verschmutzung und Verschwendung. Die Stiftung versucht diese durch sogenannte Feldprojekte, Öffentlichkeitsarbeit einschließlich rechtlicher Mittel, Umwelterziehung und Jugendarbeit, Kampagnen und durch die Zusammenarbeit mit zielverwandten Organisationen zu erreichen.<ref>Stefan W. Schuppisser: Stakeholder Management. Beziehungen zwischen Unternehmungen und nicht-marktlichen Stakeholder-Organisationen; Entwicklung und Einflussfaktoren. Haupt, Bern, Stuttgart, Wien 2002, ISBN 3-258-06543-8, S. 217.</ref> WWF Schweiz gehört zu den Gründungsorganisationen des am 25. Juni 1990 gegründeten Vereins Schweizer Allianz Gentechfrei (SAG).<ref>Portrait. In: gentechfrei.ch, abgerufen am 7. November 2020.</ref> 2001 machte WWF Schweiz negative Schlagzeilen, nachdem die Generaldirektorin vom Stiftungsrat entlassen wurde.<ref>Andrea Willmann: Offener Krach beim WWF. In: Neue Luzerner Zeitung. 2. November 2001, S. 7.</ref> Sie hatte die Organisation auf die Themen Wald, Wasser und Klima ausgerichtet.<ref>Helmut Stalder: Der WWF heizt das Klima an. In: Tages-Anzeiger. 31. März 2000, S. 12.</ref> Sowohl die Mitarbeiter von WWF Schweiz als auch der kantonalen Sektionen kritisierten die Entlassung.<ref>Marius Vogelmann: Die kantonalen Sektionen üben Kritik an der Zentrale. In: Aargauer Zeitung. 10. November 2001, S. 7.</ref> Anschliessend verliess auch die Chefin des Stiftungsrats WWF Schweiz, Hans Hüssy übernahm die Position wieder.<ref>Hüssy übernimmt fest. WWF Schweiz – Gründer leitet wieder Stiftungsrat. In: Aargauer Zeitung. 8. Dezember 2001, S. 9.</ref> Zeitweise wurde WWF Schweiz von Christoph Imboden geführt<ref>WWF: Leiter ad interim. In: Tages-Anzeiger. 8. Januar 2002, S. 9.</ref>, der die Strukturen der Stiftung überprüfen sollte, aber ebenfalls öffentlich von Mitarbeitern kritisiert wurde.<ref name="Mathias (2002)">Nick Mathias: Schwere Krise beim WWF Schweiz. Mitarbeiter schicken eine blutrünstige Mail an die Medien – WWF reagiert mit rechtlichen Schritten. In: NZZ am Sonntag. 12. Mai 2002, S. 14.</ref> Beobachter sprachen von einer schweren Krise, sogar der Entzug der Lizenz durch den WWF International stand im Raum. Mit Wirkung zum 1. Januar 2004 übernahm schliesslich Hans-Peter Fricker die Position<ref>Hans-Peter Fricker neuer Chef von WWF Schweiz. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. Juli 2003, S. 12.</ref>, der während seiner Tätigkeit bis 2011 vor allem das Profil von WWF Schweiz schärfte.<ref>WWF Schweiz braucht einen neuen Geschäftsführer. In: Neue Zürcher Zeitung. 14. November 2011, abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref>

Eva Wyss ist Projektleiterin Landwirtschaft und seit 2016 auch Co-Präsidentin der Agrarallianz.<ref>Wyss, Eva. In: Archiv für Agrargeschichte, abgerufen am 27. Mai 2021.</ref>

Literatur

  • World Wide Fund for Nature Schweiz (WWF Schweiz, WWF Suisse, WWF Svizzera). In: Schweizerisches Sozialarchiv (Hrsg.): Archivfindmittel. Zürich (Signatur: WWF CH).

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="WWF Schweiz (Finanzbericht, 2013)">Finanzbericht 2013. (PDF) WWF Schweiz, 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. September 2014; abgerufen am 24. Oktober 2014 (731 KB).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/assets.wwf.ch</ref> </references>

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