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Ernst Balluf

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Ernst Hans Ludwig Balluf (* 2. September 1921 in Linz, Oberösterreich; † 20. April 2008 ebenda) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Leben

Ernst Balluf wurde am 2. September 1921 als Sohn des Eisendrehers Johann Paul Balluf (* 24. Juni 1889 in Graz; † 31. Mai 1942 in Linz)<ref>Taufbuch Graz-St. Andrä, tom. XIV, fol. 245 (Faksimile), abgerufen am 28. November 2024</ref> und dessen Ehefrau, der Kaufmannstochter Ida Gielge (* 18. September 1891 in Gramastetten),<ref>Taufbuch Gramastetten, tom. ?, fol. ? (Faksimile), abgerufen am 28. November 2024</ref> in Linz geboren und am 6. September 1921 auf den Namen Ernst Hans Ludwig getauft.<ref name="Taufbuch, Ernst">Taufbuch Linz-Stadtpfarre, tom. XLI, fol. 102 (Faksimile), abgerufen am 28. November 2024</ref> Seine Eltern hatten am 8. Juli 1918 in der Pfarre Maria Treu im 8. Wiener Gemeindebezirk, der Josefstadt, geheiratet.<ref name="Taufbuch, Ernst"/><ref name="Trauungsbuch, Eltern">Wien-08., Maria Treu, tom. ?, fol. 145 (Faksimile), abgerufen am 28. November 2024</ref> Zum Zeitpunkt der Heirat war sein Vater bereits als Eisendreher tätig und gerade als Zugsführer der k. u. k. Autotruppe im Einsatz; seine Mutter arbeitete damals als Stubenmädchen.<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/> Seine Großeltern väterlicherseits waren der Schlosser und Gastwirt Anton Balluf und dessen Ehefrau Agnes (geborene Semlak).<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/> Die Großeltern mütterlicherseits waren der Kaufmann Ludwig Gielge und dessen Ehefrau Elisabeth (geborene Varnschein).<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/> Ein Onkel mütterlicherseits war der Lehrer, Kulturaktivist, Volksliedsammler und Mundartdichter Hans Gielge (1901–1970).<ref>Taufbuch Gramastetten, tom. ?, fol. ? (Faksimile), abgerufen am 28. November 2024</ref>

Nach einer Kaufmannslehre studierte Balluf Malerei und Grafik bei Paul Ikrath an der damaligen Kunstgewerbeschule Linz.<ref>Künstler Prof. Ernst Balluf gestorben, abgerufen am 28. November 2024</ref> Sein Schwerpunkt lag auf der Natur- und Landschaftsmalerei. Als Vorbilder nannte er selbst William Turner und Emil Nolde. Er war auch für verschiedene Zeitungen als Karikaturist und Illustrator tätig. Sein Werk umfasst Zeichnungen, Lithografien und vor allem Aquarelle.

Durch seine Farbgebung und Konzentration auf das Wesentliche der grafischen Linienführung erzielte er immer einen gewissen Grad der Abstraktion. „Es gibt keine abstrakte Kunst, man muss immer etwas beginnen, danach kann man nach Lust und Laune alle Spuren des Wirklichen entfernen“<ref>Kunstnet: Ernst Balluf über seine Malerei</ref>, beschrieb er selbst seine Arbeitsweise.

Seit 1965 war er mit über 100 Einzelausstellungen innerhalb und außerhalb Österreichs vertreten. Darüber hinaus beteiligte er sich an zahlreichen internationalen Kunstveranstaltungen. Er war Mitglied der Mühlviertler Künstlergilde, die 2001 in Zülow Gruppe umbenannt wurde.

Der Oberösterreicher starb im Alter von 86 Jahren im April 2008 nach einem Spaziergang an Herzversagen.

Literatur

  • Ernst Balluf: Ernst Balluf. Eine Monographie zum 70. Geburtstag. Edition Galerie Zentrum, Wien 1991.
  • Christian Brandstätter (Hrsg.): Oberösterreich. Molden, Wien u. a. 1975, ISBN 3-217-00727-1 (mit 5 Abbildungen nach Zeichnungen von Ernst Balluf).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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