Zum Inhalt springen

Justus Zeyen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. März 2026 um 04:26 Uhr durch imported>Klaerung (Leben).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Justus Zeyen (* 9. Juni 1963 in Kiel; † 21. Dezember 2025<ref>Machreich Artists trauert um Justus Zeyen. Machreich Artists Management GmbH, 23. Dezember 2025, abgerufen am 25. Dezember 2025.</ref> in Hannover<ref>Trauer um Justus Zeyen. Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, 8. Januar 2026, abgerufen am 10. Januar 2026.</ref>) war ein deutscher Pianist und Liedbegleiter.

Leben

Justus Zeyen erhielt zunächst Violin- und Klavierunterricht (u. a. bei Cord Garben). 1980 nahm er erfolgreich am Bundeswettbewerb Jugend musiziert teil und war 1982 und 1986 Stipendiat der Richard Wagner Stiftung. Nach dem Abitur an der Kieler Gelehrtenschule 1982 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Martin Dörrie, Karl Engel und Bernhard Ebert. Ergänzend dazu belegte er Kurse bei Erik Werba und Hartmut Höll.

Justus Zeyens musikalischer Schwerpunkt lag in der Kammermusik. Weltweit gab er Konzerte als Solist, vor allem aber als Liedbegleiter. Prominente, mit denen er musizierte, waren z. B. Juliane Banse, Christiane Iven, Sibylla Rubens, Doris Soffel, Siegfried Lorenz, Michael Schade und Bernd Weikl sowie die Chöre des Bayerischen und Süddeutschen Rundfunks. Zahlreiche Tonträgeraufnahmen und Rundfunkmitschnitte ergänzten sein musikalisches Schaffen. Seit ersten gemeinsamen Konzerten im Rahmen der Kremerata Musica im burgenländischen Lockenhaus 1994 arbeitete Justus Zeyen regelmäßig mit Thomas Quasthoff zusammen. Measha Brueggergosman ließ sich im Rahmen von Liederabenden von Justus Zeyen begleiten.

Zeyen unterrichtete u. a. Korrepetition an der Musikhochschule in Hannover.<ref name="hmth 2">Justus Zeyen. Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, 28. November 2017, abgerufen am 25. Dezember 2025.</ref> Seit dem 1. Oktober 2020 hatte er eine Professur für Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Musik Wien.<ref>Iréne Zandel: Justus Zeyen. mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, abgerufen am 25. Dezember 2025.</ref>

Auszeichnungen

Diskographie (Auswahl)

  • Lieder von Brahms und Liszt (zusammen mit Thomas Quasthoff) DGG 477 7433 (2000)
  • Franz Schubert: Schwanengesang, Johannes Brahms: Vier ernste Gesänge (zusammen mit Thomas Quasthoff) DGG 471 0302 (2001)
  • A Romantic Songbook (zusammen mit Thomas Quasthoff) DGG 474 5012 (2004)
  • Franz Schubert: Die schöne Müllerin (zusammen mit Thomas Quasthoff) DGG 474 2182 (2005)

Weblinks

Quellen

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein