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Caminha

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Caminha
Wappen Karte
Datei:Brasão de Caminha.png
Basisdaten
Staat: PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal
Region: Norte
Unterregion: Alto Minho
Distrikt: Viana do Castelo
Concelho: Caminha
Koordinaten: 41° 53′ N, 8° 50′ WKoordinaten: 41° 53′ N, 8° 50′ W
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Fläche: 136,53 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref>
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner pro km²
Kreis Caminha
Flagge Karte
Flagge von Caminha Position des Kreises Caminha
Einwohner: 16.684 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 1602">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>
Fläche: 136,53 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref>
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 14
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Caminha
Praça Conselheiro Silva Torres
4910-122 Caminha
Präsident der Câmara Municipal: Júlia Paula Costa (PSD)
Website: www.cm-caminha.pt

Caminha ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (port. Município oder auch Concelho) in Portugal. Sie liegt am Südufer des Rio Minho (spanisch Río Miño) in der Nähe seiner Mündung in den Atlantik. Der Unterlauf des Rio Minho ist Teil der Grenze zwischen Portugal und Spanien. Gegenüber am nördlichen Ufer des Minho liegt die spanische Gemeinde A Guarda. Der Kreis Caminha, an der Grenze zu Galicien, hat eine Fläche von 136,44 km² und 16.684 Einwohner (Stand 30. Juni 2011).

Datei:Centro histórico de Caminha 002.jpg
Im historischen Ortskern

Geschichte

Funde (u. a. Antas) belegen eine vorgeschichtliche Besiedlung des Gebietes. Auch die hier siedelnden Römer hinterließen Spuren, darunter Brücken und Römerstraßenabschnitte. Seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. ist der Ort als Camenae bzw. Camina dokumentiert. Ferdinand I. (León) machte den Ort 1060 als Caput Mini zum Sitz einer Grafschaft. Auch nach der Unabhängigkeit des Königreich Portugals ab 1139 blieb Caminha als Grenzort bedeutsam. König D.Dinis baute die Befestigungsmauern des Ortes weiter aus und gab Caminha 1284 erste Stadtrechte. Bis zum 16. Jahrhundert hielt die strategische Bedeutung des Ortes an, der insbesondere durch den Fischfang und den Handel über See und Fluss seine Entwicklungsimpulse erhielt.<ref>www.verportugal.net, abgerufen am 1. März 2013.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Zu den zahlreichen Baudenkmälern des Kreises zählen archäologische Funde und Megalithanlagen wie der Dólmen da Barrosa oder der Dólmen de Vile, eine Reihe Herren- und Bürgerhäuser, einige steinerne Brunnen, historische öffentliche Gebäude und verschiedene Sakralbauten. Auch der historische Ortskern steht unter Denkmalschutz.<ref>www.monumentos.pt, abgerufen am 1. März 2013.</ref> Er ist von schmalen Gassen mit historischer Bausubstanz gekennzeichnet. Sein verkehrsberuhigtes Zentrum um den zentralen Platz Praça Concelheiro Silva Torres mit seinem neumanuelinischen Brunnen und den Straßencafés gilt heute als Anziehungspunkt für Besucher.<ref>Lydia Hohenberger, Jürgen Strohmaier: Portugal. 2. Auflage. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2009, S. 289f.</ref>

Mit der Kunstgalerie Galeria de Arte de Caminha, der Galeria Guntilanis in Vila Praia de Âncora und der Galeria de Exposições für Wechselausstellungen im Rathausgebäude (Câmara Municipal) verfügt Carminha über drei Ausstellungsorte. Die Stadtbibliothek Biblioteca Municipal, das Stadtarchiv Arquivo Municipal de Caminha, eine Ludothek und verschiedene historische Museen sind weitere kulturelle Einrichtungen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.cm-caminha.pt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cm-caminha.pt, abgerufen am 1. März 2013.</ref> In Planung befindet sich das Museu Sidónio Pais.

Auf der kleinen Insel Ínsua vor Caminha, die zur Gemeinde Moledo gehört, liegt das Forte da Ínsua. Die Festung wurde von 1649 bis 1652 errichtet, nachdem das Kloster der Insel mehrmals von Piraten geplündert wurde. Seit 1910 steht sie unter Denkmalschutz.<ref>www.verportugal.net, abgerufen am 1. März 2013.</ref><ref>www.monumentos.pt, abgerufen am 1. März 2013.</ref>

Das Festival de Vilar de Mouros galt lange als bedeutendstes Rockfestival im Land.

Verwaltung

Kreis

Datei:Caminha Ayuntamento.jpg
Das Rathaus (port.: Câmara Municipal)

Der Kreis grenzt im Norden an Spanien. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Vila Nova de Cerveira, Ponte de Lima, Viana do Castelo, sowie der Atlantische Ozean.

Mit der Gebietsreform im September 2013 wurden mehrere Gemeinden zu neuen Gemeinden zusammengefasst, sodass sich die Zahl der Gemeinden von zuvor 20 auf 14 verringerte.<ref>Veröffentlichung der administrativen Neuordnung im Gesetzesblatt Diário da República vom 28. Januar 2013, abgerufen am 16. März 2014.</ref>

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Caminha:

Datei:Kreis Caminha 2020.png
Kreis Caminha

Vorlage:Verwaltungstabelle PT Kopf

Bevölkerungsentwicklung

Einwohnerzahl im Kreis Caminha (1801–2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
9251 12.167 15.288 15.810 16.688 15.883 16.207 17.069 16.684
Datei:Caminha (P), 2011. (5940090894).jpg
Die Fähre Sta. Rita de Cássia
Datei:Estação Ferroviária de Caminha.jpg
Der Bahnhof von Caminha

Kommunaler Feiertag

  • Ostermontag

Städtepartnerschaften

Verkehr

Der Bahnhof Caminha ist ein Haltepunkt der Eisenbahnstrecke Linha do Minho. Die Nationalstraße N13 quert den Ort, und die Autobahn A28 führt mit mehreren Abfahrten durch den Kreis. Caminha ist in das landesweite Busnetz der Rede Expressos eingebunden.

Die kommunale Fähre von Caminha, Sta. Rita de Cássia, verkehrt täglich von etwa 8:00 bis etwa 20:00 (Winterhalbjahr etwa 18:00) durchgehend – sofern der Wasserstand ausreichend ist, d. h. nicht bei Niedrigwasser – zwischen Caminha und dem galicischen Küstenort A Guarda.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.cm-caminha.pt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. März 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cm-caminha.pt, abgerufen am 1. März 2013.</ref>

Söhne und Töchter

Datei:Sidónio Pais.jpg
Sidónio Pais

Fotos

Weblinks

Commons: Caminha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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