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Kei Kecil

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Kei Kecil

Gewässer Bandasee
Inselgruppe Kei-Inseln
Geographische Lage 5° 45′ S, 132° 44′ OKoordinaten: 5° 45′ S, 132° 44′ O
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Hauptort Langgur
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Kei Kecil (Kai Kecil, Kai Ketjil, Klein oder Low Kei, lokal: Nuhu Roa) ist eine Insel der Kei-Inseln im Archipel der Molukken. Der Name rührt wahrscheinlich von den Portugiesen her, die diese Insel als erste in Besitz nahmen. Da die Insel sehr steinig ist und das portugiesische Wort kayos so viel wie „Stein“ oder „Fels“ bedeutet, liegt diese Herleitung am nächsten. Die Insel ist im Gegensatz zu anderen Molukkeninseln flach, lediglich zwei kleinere Erhebungen sind die Ausnahme. Die Insel ist vor allem für ihre außergewöhnlichen Strände und die schönen Korallenriffe bekannt.

Geographie

Kei Kecil ist eine der drei großen der Kei-Inseln und liegt im Osten des Archipels. Östlich liegen die Inseln Kei Dullah und Kei Besar. Westlich und nördlich zahlreiche kleinere Inseln. Kei Kecil gehört zum Regierungsbezirk (Kabupaten) Maluku Tenggara der Provinz Maluku.<ref>Karte der Provinz Maluku</ref>

Den Norden der Insel bildet den Distrikt (Kecamatan) Kei Kecil mit der Inselhauptstadt Langgur und dem Flughafen des Archipels. Kei Kecil Barat ist der Subdistrikt im Südwesten von Kei Kecil. Hauptort des Subdistrikts ist Ohoira. Den Südosten von Kei Kecil bildet der Subdistrikt Kei Kecil Timur mit dem Hauptort Rumat (Rummat).<ref>Karte der östlichen Kei-Inseln</ref><ref name="bps"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Penduduk Indonesia menurut desa 2010 (Memento vom 27. März 2014 im Internet Archive) (indonesisch; PDF; 6,0 MB), abgerufen am 26. Januar 2013</ref>

Kei Kecil ist, im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln des Archipels, flach und weitgehend abgeholzt.<ref name="eii">East Indonesia.info: Kei Islands</ref>

Einwohner

Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Rooms-katholieke kerk in Langgoer TMnr 10016593.jpg
Römisch-katholische Kirche in Langgur, Anfang des 20. Jahrhunderts

Die einheimische Bevölkerung besteht aus Melanesiern, die sich mit malaiischen Ethnien vermischt haben. Land gehört meistens der Dorfgemeinschaft und Ackerflächen demjenigen, der es bewirtschaftet.<ref name="brit">Encyclopedia Britannica</ref> Die Einwohner von Kei Kecil sprechen traditionell die austronesische Sprache Kei (Saumlaki, Veveu Evav).<ref>Sprachenkarte der Molukken und Westpapua</ref><ref name="eth">Ethnologue: Kei</ref> Die Bevölkerung ist mehrheitlich römisch-katholischen Glaubens, zum Teil auch muslimisch.<ref name="eth"/> Langgur ist das Zentrum der Christen auf den Kei-Inseln.<ref>East Indonesia.info: Tual & Langgur: The Twin Capitals of Kei</ref>

Geschichte

In Dudumahan finden sich prähistorische Felsmalereien.<ref name="Sue9">Sue O’Connor: Nine New Painted Rock Art Sites from East Timor in the Context of the Western Pacific Region, S. 20 ff., Asia Perspectives, Vol.42, No.1, 2003, abgerufen am 6. April 2020.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Östliche Gruppe: Amut | Ana | Aran Kot | Aran Laai | Baeer | Beor | Daar | Dranan (Adranan) | Dufin | Duroa | Er | Fair | Far | Haeh | Hoa | Kalvik | Karod | Kei Besar | Kei Dullah | Kei Kecil | Kran | Krus | Labulin | Lea | Liek | Maas | Manir | Masular | Moanumayanat | Nai | Nasu Lar | Ngaf | Ngodan | Nota | Nuhu Taa | Nuhutuwak | Nuhuyanan | Nuhuyanko | Nura | Ohoiwa | Rumadan | Rumadan Laer | Sua | Tangwain | Tanimbar Kei | Taroa | Ubur | Ur | Ut | Utir | Vatilmas | Verkuku | Waha | Warbal | Wat | Watlus | Watlora | Watokmas | Wear Hu

Tayandoinseln: Furalnur | Heniar | Nuwait | Nuniai | Nusreen | Ree | Reeyanat | Tam | Tayando | Walir

Westliche Gruppe: Bui | Fadol | Kaimear | Kur | Mangur | Tengah | Wonin Vorlage:Klappleiste/Ende