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Mühlpfahl

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Ein Mühlpfahl, auch als Sicherpfahl, Malpfahl, Eichpfahl, Wagpfahl, Währpfahl oder Markeur bezeichnet, war ein im Mühlbach eingeschlagener Pfahl, mit dem sich die genehmigte Stauhöhe des Mühlwassers im Mühlweiher kontrollieren ließ.<ref>Malpfahl. In: Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Deutsches Rechtswörterbuch. Band 9, Heft 1/2 (bearbeitet von Heino Speer u. a.). Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, ISBN 3-7400-0167-4, Sp. 87–88 (adw.uni-heidelberg.de).</ref><ref>Vorlage:Adelung-1793</ref><ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref> Er zeigte mit dem Wasserstand auch die Höhe des Mahl- oder Fachbaums am Mühlenwehr.

Mühlpfähle bestanden meistens aus Eiche und waren oft zum Schutz vor Durchnässung mit Blech bedeckt.<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref> Das Setzen eines Mühlpfahls sollte sicherstellen, dass ein Müller das Wasser nicht höher aufstaute als ihm zustand, und war ein Amtsakt, bei dem Vertreter der Obrigkeit zugegen waren.<ref>Die Teichmühle, Setzung eines Sicherpfahls bei der Teichmühle am 20. Mai 1628. frankenhausen.info</ref>

Einzelnachweise

<references />