Negramaro
| Negramaro | |
|---|---|
Negramaro live (2008) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Provinz Lecce, Italien |
| Genre(s) | Pop-Rock |
| Gründung | 2001 |
| Website | www.negramaro.com |
| Aktuelle Besetzung | |
| Giuliano Sangiorgi | |
Gitarre |
Emanuele „Lele“ Spedicato |
| Ermanno Carlà | |
Klavier, Keyboard, Synthesizer |
Andrea „Andro“ Mariano |
Sampler, diatonisches Akkordeon, Begleitgesang |
Andrea „Pupillo“ De Rocco |
| Danilo Tasco | |
Negramaro ist eine italienische Pop-Rock-Band. Gegründet wurde sie 2001 in der Provinz Lecce, der Name leitet sich von der Weinsorte Negroamaro ab, die dort heimisch ist.<ref name="nomevino">Matteo Cruccu: Negramaro, un pop da bere. In: Corriere della Sera. 19. April 2005, S. 59 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />corriere.it ( vom 9. März 2014 im Internet Archive) [abgerufen am 20. November 2016]).</ref> Die Mitglieder der Band sind Giuliano Sangiorgi, Emanuele Spedicato, Ermanno Carlà, Danilo Tasco, Andrea Mariano und Andrea De Rocco.
Bandgeschichte
Erste Auftritte hatte die Gruppe als Vorband von The Rasmus, Negrita oder Afterhours. 2001 gelangte sie ins Finale des MTV-Wettbewerbs Brand New Talent. Anfang 2003 erschien beim Label Sugar ihr erstes selbstbetiteltes Album, das jedoch kein Erfolg wurde. Nach einer Tournee veröffentlichte die Band 2004 mit 000577 eine neue Version des Debütalbums, in Zusammenarbeit mit Corrado Rustici. Das Lied Come sempre wurde von Alessandro D’Alatri für einen Werbespot zum fünfzigsten Jubiläum des öffentlichen Rundfunks RAI ausgewählt.
Mit Mentre tutto scorre trat Negramaro 2005 beim Sanremo-Festival an. Obgleich es der Beitrag in der Newcomer-Kategorie nicht einmal ins Halbfinale schaffte, wurde er ex aequo mit dem Siegerlied von Francesco Renga mit dem Sonderpreis der Journalisten ausgezeichnet.<ref>“Angelo” di Renga vince il Festival. In: Panorama.it. Arnoldo Mondadori Editore, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Dezember 2016; abgerufen am 20. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Das Lied ging dem gleichnamigen Album voraus und wurde der Titelsong des Films La febbre von D’Alatri. Sowohl das Album und die anschließende Tournee waren ein großer Erfolg. Bei Festivalbar wurde die Band für Estate als Entdeckung des Jahres ausgezeichnet.<ref>Vincitori Anno 2005. In: Festivalbar.it. PromoEsse, abgerufen am 20. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nach Aufnahmen im kalifornischen Sausalito, weiterhin unter der Leitung von Rustici, ließ Negramaro 2007 das Album La finestra folgen, das Platz eins der Charts erreichte. Mit der Single Parlami d’amore daraus gewann die Band Festivalbar 2007.<ref>Vincitori Anno 2007. In: Festivalbar.it. PromoEsse, abgerufen am 20. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Weitere Singles waren L’immenso und Cade la pioggia, letzteres mit Beteiligung von Jovanotti. Der Dokumentarfilm Dall’altra parte della luna von Dario Baldi und Davide Marengo porträtierte in diesem Jahr die Geschichte der Band und wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig vorgestellt. Frontman Sangiorgi nahm Ende des Jahres außerdem zusammen mit Dolores O’Riordan für den Soundtrack des Films Camorra Vendetta von Marco Martano das Lied Senza fiato auf.
Am 31. Mai 2008 hatte Negramaro als erste italienische Band ein Konzert in San Siro vor über 40.000 Zuschauern, gefolgt von einem Livealbum. Das live präsentierte Modugno-Cover Meraviglioso wurde der erste Nummer-eins-Hit der Band. 2010 erschien mit Casa 69 das nächste Studioalbum, ein weiteres Nummer-eins-Album. Singles daraus waren Sing-hiozzo und Basta così (im Duett mit Elisa). 2011 war die Band wieder für einen Soundtrack verantwortlich, diesmal für Michele Placidos Engel des Bösen – Die Geschichte eines Staatsfeindes. Im folgenden Jahr erschien die erste Kompilation, Una storia semplice, ein Doppelalbum mit sechs unveröffentlichten Liedern. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien steuerte Negramaro mit Un amore così grande 2014 (Original von Mario Del Monaco) die offizielle Hymne der italienischen Nationalmannschaft bei.<ref>Negramaro, “Un amore così grande”. In: VelvetMusic.it. MetUp, 15. April 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Dezember 2016; abgerufen am 20. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Jahr 2015 erschien das neue Album La rivoluzione sta arrivando, dem die Singles Sei tu la mia città und Attenta vorausgingen. Daran schloss eine mehrteilige Tournee an. 2017 veröffentlichte die Band den Nachfolger Amore che torni, ein weiteres Nummer-eins-Album. Beim Sanremo-Festival 2018 trat sie als Stargast auf. Die folgende Tournee wurde davon überschattet, dass Gitarrist Spedicato im September 2018 eine Hirnblutung erlitt und temporär ersetzt werden musste. Im Oktober 2020, während der COVID-19-Pandemie, erschien schließlich das Konzeptalbum Contatto, das noch vor der Pandemie entstanden war.
Nach einer Unplugged-Tournee 2022 feierte die Band 2023 ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum mit dem mehrteiligen Projekt N20.
Diskografie
Alben
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Singles
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Weitere Singles
- 2005: Estate – IT: Vorlage:Schallplatte (100.000+)<ref name="cert" />
- 2005: Solo per te – IT: Vorlage:Schallplatte (25.000+)<ref name="cert" />
- 2005: Solo3min – IT: Vorlage:Schallplatte (30.000+)<ref name="cert" />
- 2016: L’amore qui non passa
- 2016: Tutto qui accade – IT: Vorlage:Schallplatte (25.000+)<ref name="cert" />
- 2016: Lo sai da qui – IT: Vorlage:Schallplatte (25.000+)<ref name="cert" />
- 2017: Fino all’imbrunire – IT: Vorlage:Schallplatte (100.000+)<ref name="cert" />
- 2018: La prima volta – IT: Vorlage:Schallplatte (50.000+)<ref name="cert" />
- 2018: Amore che torni – IT: Vorlage:Schallplatte (50.000+)<ref name="cert" />
- 2018: Per uno come me – IT: Vorlage:Schallplatte (70.000+)<ref name="cert" />
Weblinks
- Offizielle Website (italienisch, englisch)
- Negramaro bei Rockol.it
- Negramaro bei IMDb
Belege
<references />