Zum Inhalt springen

Sevelen (Issum)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. März 2026 um 12:42 Uhr durch imported>Eriosw (Einwohnerentwicklung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Sevelen
Gemeinde Issum
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5846)&title=Sevelen 51° 30′ N, 6° 26′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5846) 51° 29′ 37″ N, 6° 25′ 47″ O
 {{#coordinates:51,4937|6,4297|primary
dim=10000 globe= name=Sevelen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 26,64 km²
Einwohner: 5846 (1. Juli 2024)<ref name="Einwo2024">Einwohnermeldeamtstatistik | Gemeinde Issum. Abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 219 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 47661
Vorwahl: 02835
Datei:Sevelen in Issum.svg
Karte
Lage von Sevelen in der Gemeinde Issum
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Sevelen ist ein Ortsteil der Gemeinde Issum im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Sevelen eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Geldern.

Geographie

Der Ortsteil Sevelen umfasst die südliche Hälfte des Gemeindegebiets von Issum. Neben dem eigentlichen Kernort Sevelen gehören die Ortschaften Großholthuysen, Kleinholthuysen, Oermten, Vorst und Vrasselt zum Ortsteil.<ref>Gemeinde Issum | Ortschaften. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 31. Juli 2021; abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref> Am südöstlichen Rand des Ortsteils liegt der Oermter Berg.

Geschichte

Sevelen ist seit etwa 1440 nachweisbar.<ref>Gemeinde Issum | Gemeindeportrait. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 31. Juli 2021; abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref> Der Ortsname erklärt sich aus „Zeve“ = Sand sowie „Laer“ = Bruch und bedeutet „sandiger Bruch“. Sevelen war ursprünglich eine Honschaft der Vogtei Geldern und wurde durch seine vielen Töpfereien als „Töpferdorf“ bekannt.

Seit dem 19. Jahrhundert bildete Sevelen eine Landgemeinde in der Bürgermeisterei Sevelen (seit 1937 Amt Sevelen) im Kreis Geldern im Regierungsbezirk Düsseldorf. Am 1. Juli 1969 wurde Sevelen durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Geldern Teil der Gemeinde Issum.

Banner, Wappen und Hissflagge

Banner, Wappen und Hissflagge
Datei:Banner Sevelen.svg Datei:DEU Sevelen COA.svg
Datei:Flagge Sevelen.svg

Der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen hat durch Urkunde vom 9. Januar 1960 auf Grund des § 11 Absatz 3 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Oktober 1952 genehmigt, dass die Gemeinde Sevelen, Landkreis Geldern, ein Wappen, ein Siegel und eine Flagge (Banner) führt, welche von Hermann Habben entworfen wurden.

Blasonierung

In Rot eine silberne (weiße) Mispelblüte, um die kreuzförmig vier silberne (weiße) Antoniuskreuze so gestellt sind, dass die Fußenden der Kreuze zur Blüte, die Querbalken zum Wappenrand weisen.

Wappenbeschreibung
Das Wappen geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Die vier Antoniuskreuze weisen auf den Kirchenpatron St. Antonius hin und die Mispelblüte steht für die Zugehörigkeit zu Geldern (Geldernsche Rose).<ref>Wappen | Gemeinde Issum. Abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref>

Beschreibung des Banners
Das Banner zeigt auf roter Bahn eine weiße Mispelblüte, um die kreuzförmig vier weiße Antoniuskreuze so gestellt sind, dass ihre Fußenden zur Blüte, die Querbalken nach außen weisen.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 143. Jahrgang, 1960, S. 43</ref>

Partnerschaft

Seit 1958 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit Sevelen in der Schweiz.<ref>Bürgermeister Kawaters besucht Partnergemeinde Sevelen in der Schweiz - NiederrheinZeitung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. November 2021; abgerufen am 31. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1832 2.097 <ref name="viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, abgerufen am 5. Mai 2019 (Digitalisat).</ref>
1861 2.088 <ref name="mulmann">Otto von Mülmann: Statistik des Regierungs-Bezirkes Düsseldorf. 1865, abgerufen am 6. Juni 2019.</ref>
1871 2.041 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1885 2.095 <ref>Gemeindelexikon für die Rheinprovinz 1885</ref>
1910 2.214 <ref>Landkreis Geldern. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. September 2023;.</ref>
1925 2.448 <ref name="g1930">Gemeindelexikon Rheinprovinz 1930. In: wiki.genealogy.net. Abgerufen am 27. März 2025.</ref>
1939 2.456 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
2018 5.524 <ref name="ewissum"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerstatistik von Issum (Memento vom 16. Juni 2019 im Internet Archive)</ref>
2024 5.846 <ref name="Einwo2024" />

Baudenkmäler

Datei:Dahlenmühle im Winter.png
Die Dahlenmühle im Winter

Die Dahlenmühle, die katholische Pfarrkirche St. Antonius sowie eine Reihe von Wohnhäusern im Sevelener Ortskern stehen unter Denkmalschutz.

Kultur

Die Träger des örtlichen Brauchtums sind unter anderem die St. Antonius-St. Hubertus Bruderschaft Sevelen 1453<ref>www.bruderschaft-sevelen.de - Historie. Abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref> und die St. Sebastianus Bruderschaft Oermten-Großholthuysen 1453 e. V.<ref>Oermten. Abgerufen am 15. Oktober 2020.</ref>

Sport

Die örtlichen Sportvereine sind der SV 19 Sevelen e. V., der TV 1909 Sevelen e. V., der TC Sevelen 1980 e. V. und der Reitverein Blücher e. V. Sevelen.

Verkehr

In Sevelen liegt der Endpunkt der Bahnstrecke Rheinberg–Moers–Hoerstgen-Sevelen, auf der im Bereich Sevelen kein Eisenbahnverkehr mehr stattfindet.

Persönlichkeiten

Hier geboren

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein