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Karen Kamensek

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Datei:Karen Kamensek.jpg
Karen Kamensek (2011)

Karen Kamensek (* 2. Januar 1970 in Chicago) ist eine US-amerikanische Dirigentin slowenischer Herkunft.<ref>Helmut Peters: Die Frau an ihrer Seite. In: Die Welt. 1. Mai 2009 (welt.de [abgerufen am 10. Dezember 2009]).</ref>

Leben und Karriere

Karen Kamensek studierte an der Indiana University. Von 2000 bis 2002 war sie Kapellmeisterin an der Wiener Volksoper, von 2003 bis 2006 Generalmusikdirektorin am Stadttheater Freiburg und von 2007 bis 2008 Chefdirigentin am Slowenischen Nationaltheater in Maribor. Ab 2008 war sie stellvertretende Generalmusikdirektorin an der Hamburgischen Staatsoper. Ab der Spielzeit 2011/12 war sie Generalmusikdirektorin an der Staatsoper Hannover.<ref>Karrieresprung: Karen Kamensek geht nach Hannover. In: Hamburger Abendblatt. 2. März 2010 (abendblatt.de [abgerufen am 9. März 2010]).</ref> Am 20. März 2014 wurde bekannt, dass sie ihren dortigen Vertrag nicht über die Spielzeit 2015/2016 hinaus verlängern wird. Als Grund wurde unter anderem genannt, dass sie sich mehr internationalen Projekten zuwenden möchte, was durch die zeitliche Einbindung in der Staatsoper Hannover bisher nicht in gewünschtem Umfang möglich gewesen sei.<ref>Stefan Arndt: Kamensek verlässt Hannover. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 19. März 2014, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Juli 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.haz.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Karen Kamenseks Tourplan führt sie zur Zeit als gefragte Orchesterleiterin durch Europa, Asien und die USA.

Gastdirigate führten sie u. a. an die Oper Frankfurt, die Deutsche Oper Berlin, die Komische Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, die Opera Australia in Melbourne, die Königliche Oper (Kopenhagen), zum Staatsorchester Hannover, den Philharmonikern Hamburg und zum Bruckner Orchester Linz.

Karen Kamensek dirigierte u. a. die Uraufführungen der Tanz-Oper Les Enfants Terribles von Philip Glass (Zug, 1996)<ref>Anna Kisselgoff: A Fusion Inspired By Cocteau. In: New York Times. 22. November 1996 (nytimes.com [abgerufen am 13. April 2008]).</ref>, die sie auch auf CD einspielte, sowie der Oper The Raven King von Mervyn Burtch (Banff, 1999).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Banff Centre: Theatre: History: Opera: The Raven King – 1999 Production (Memento vom 23. Februar 2005 im Internet Archive)</ref> Im Herbst 2017 leitete sie die Uraufführung von Victoria Borisova-Ollas’ Oper Dracula an der Königlichen Oper Stockholm.<ref>Dracula. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. April 2017; abgerufen am 18. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im August 2017 dirigierte Karen Kamensek ihr Debütkonzert bei den Proms in der Londoner Royal Albert Hall. Dort leitete sie die erste komplette Live-Aufführung von Philip Glass’ und Ravi Shankars Stück Passages. Solistin war Shankars Tochter Anoushka Shankar.<ref>Prom 41: Philip Glass and Ravi Shankar. Abgerufen am 18. Juli 2017.</ref> Im November 2019 debütierte sie mit Akhnaten von Philip Glass an der Metropolitan Opera New York.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karen Kamenseks Met-Debüt mit Akhnaten (Memento vom 22. Mai 2019 im Internet Archive), abgerufen am 10. Juli 2020.</ref> Für die CD-Einspielung dieser Produktion wurde Kamensek bei der Verleihung der Grammy Awards 2022 mit dem Preis für die Beste Opernaufnahme ausgezeichnet.<ref>Margaret Hall: Philip Glass' Akhnaten wins Grammy Award for Best Opera Recording. In: Playbill. 3. April 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022 (englisch).</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Karen Kamensek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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