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Benjamin Grund

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Benjamin Oliver Peter Grund (* 10. November 1980 in München) ist ein deutscher Tenor, Komponist, Texter und Sänger im Bereich des Schlagers und der volkstümlichen Musik.

Leben

Benjamin Grund ist der Enkel des Film- und Fernsehkomponisten Bert Grund, der zahlreiche Filmmusiken geschrieben hat, wie z. B. die Titelmelodie zur Ratesendung Was bin ich.<ref name="smago">Das große Interview mit Benjamin Grund zur neuen CD „Danke für die Lieder“. In: smago.de. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref>

Er begann seine musikalische Laufbahn 1986 beim Tölzer Knabenchor und war von 1992 bis zum Jahr 2000 Solist bei den Regensburger Domspatzen. Der Moderator und Produzent Enrico de Paruta wurde bei einem Auftritt auf ihn aufmerksam und engagierte ihn als Solist fürs „Münchner Weihnachtssingen“, dem schloss sich die Tournee „Heiligen Nacht“ an.<ref name="merkur">Benjamin Grund: der Domspatz, der von Liebe singt. In: merkur.de. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref>

Günther Behrle, einer der bekanntesten Texter der Branche, brachte ihn zur Volksmusik. Im Jahr 2000 wird Benjamin Grund mit dem Dieter-Ulrich-Musikförderpreis ausgezeichnet und hatte im selben Jahr sein Fernsehdebüt mit dem Lied Die erste Liebe, die ersten roten Rosen beim Deutschen Vorentscheid des Grand Prix der Volksmusik, das Lied wurde von Behrle produziert.<ref name="merkur" /> Zwei Monate später, erzielte Benjamin Grund in der Volkstümlichen Hitparade des ZDF den ersten Platz mit dem gleichnamigen Lied. Anschließend machte er seinen Zivildienst in einem Altenheim.<ref name="merkur" />

Seit 2003 arbeitet er als Komponist, Texter und Musikproduzent und belegte beim deutschen Vorentscheid des Grand Prix der Volksmusik mit seiner Eigenkomposition Wenn mein Lied erklingt, den 7. Platz. Eine weitere Teilnahme erfolgte beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik mit dem Lied In nomine patris sowie im Jahr 2010 mit dem Lied Mutter Maria.

Er war Gast in zahlreichen TV-Sendungen, wie Lustige Musikanten mit Marianne und Michael, die Superhitparade der Volksmusik, dem ZDF Sonntagskonzert und Schlager-Spaß mit Andy Borg. Benjamin Grund war auf Tourneen und Gastspielen unter anderem zusammen mit Marianne und Michael, Heino, den Wildecker Herzbuben, Carolin Reiber und den Ladinern.

2014 war er Gründungsmitglied der Gruppe Stimmen der Berge und gehört dieser seitdem an.<ref>About us. In: stimmenderberge.chayns.net. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref> Die Gruppe erreichten Chartplatzierungen national und international. Grund moderierte 2014 die Sendung Singen macht glücklich des Deutschen Musik Fernsehens, die auch auf Volksmusik TV ausgestrahlt wurde. Im Jahr 2021 wurde er vom gleichen Sender als Moderator der Sendung Christliche Hitparade verpflichtet.<ref>Christliche Hitparade. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref>

In den letzten Jahren ist er auch als Liedtexter tätig und verfasste neben den Titeln für Stimmen der Berge auch Lieder für die Schlagerduos Die Amigos und Iris & Aline.<ref>Odysseus kehrt heim. In: hitparade.ch. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref>

Diskografie

Solo

Alben

  • 2004: Ich hab’ mich ganz leis’ in dich verliebt
  • 2008: Ohne Deine Zärtlichkeit
  • 2010: Die schönsten deutschen Volkslieder

Lieder

  • 2000: Die erste Liebe, die ersten roten Rosen (Siegertitel Volkstümlich Hitparade im ZDF)
  • 2004: Ponte di Rialto
  • 2004: Wenn mein Lied erklingt (Grand Prix der Volksmusik)
  • 2004: Ich hab’ mich ganz leis’ in dich verliebt
  • 2005: Träume des Lebens
  • 2009: In nomine patris (Grand Prix der Volksmusik)

Stimmen der Berge

  • 2016: Im Namen des Vaters
  • 2017: Das Beste
  • 2017: Italienische Sehnsucht
  • 2017: Weihnachten bei Uns Zuhaus
  • 2019: Deutsches Gold
  • 2019: Lebe, Lache, Liebe
  • 2020: Sing mit! Die Große Kultschlager Party – Vol. 1
  • 2021: Ewige Liebe
  • 2022: Goldene Stimmen der Heimat
  • 2023: Die größten Hits aller Zeiten
  • 2023: Danke für die Lieder

Preise

  • 1999: Richard-Wagner-Stipendium
  • 1999: Jugend musiziert, 1. Platz in der Sparte Gesang
  • 2000: Dieter-Ulrich-Musikförderpreis
  • 2001: 1. Platz in der Volkstümlichen Hitparade des ZDF

Trivia

Im Jahr 2010 verpflichtete ihn der Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft Philipp Lahm als Solist für dessen Hochzeitsfeier in Aying bei München.<ref>Lahms Märchenhochzeit: Ja, ich will! In: tz.de. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref>

Einzelnachweise

<references />

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