Mustafa Bumin
Mustafa Bumin (* 26. Mai 1940 im Landkreis Mucur / Provinz Kırşehir) ist ein türkischer Jurist und war von 2000 bis 2005 Präsident des türkischen Verfassungsgerichts.
Laufbahn
Bumin absolvierte 1963 sein Studium an der juristischen Fakultät der Universität Ankara und wurde 1985 zum Mitglied des Staatsrats ernannt. Zwischen 1989 und 1992 war er ein ordentliches Mitglied des Hohen Rates der Richter und Staatsanwälte.
Am 2. November 1992 wurde er zum ordentlichen Mitglied des Verfassungsgerichts, 1998 zum Präsidenten des Kompetenzkonfliktgerichts und am 31. Mai 2000 zum Präsidenten des Verfassungsgerichts ernannt. Dieses Amt bekleidete er bis zum 26. Juni 2005.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kuruluşundan Günümüze Başkan ve Üyeler. 45. Yıl Albümü. ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Dezember 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Verfassungsgericht der Republik Türkei, 2007, S. 139. Abgerufen am 28. Juli 2009. (PDF, 1,44 MB; türkisch)</ref>
Bedeutung
Bumin war ein entschiedener Gegner der Aufhebung des Kopftuchverbots an türkischen Universitäten<ref>focus-migration: http://www.focus-migration.de/Einzelansichten.1316.0.html?&tx_wilpubdb_pi1%5Barticle%5D=120&cHash=c983ae1cec. Stand 24. April 2008.</ref> und befürwortete, dass auf lokaler Ebene auf Kurdisch gesendet werden könne, da dies nicht gegen die Verfassung verstoßen würde.<ref>dialogkreis.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 5. April 2005 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. Stand 24. April 2008.</ref> Er vertrat aber gleichzeitig durch das Verbot der Halkın Demokrasi Partisi (HADEP) eine restriktive Linie gegenüber kurdischen Versuchen zur politischen Organisation.<ref>politik.de: Bundesministerium für Justiz der BRD (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. Stand 24. April 2008.</ref>
Bumin war somit sowohl Verteidiger des laizistischen Staates als auch Verfechter einer vorsichtigen Öffnung gegenüber den Kurden. Er war vor allem auch an dem Prozess der Anpassung türkischen Rechts an EG-Richtlinien beteiligt, wie auch an einer engeren Zusammenarbeit zwischen deutschen und türkischen Gerichten.<ref>Bundesministerium für Justiz der BRD (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. Stand 24. April 2008.</ref>
Einzelnachweise
<references />
Präsidenten:
Sünuhi Arsan |
Ömer Lütfi Akadlı |
İbrahim Hilmi Senil |
İsmail Hakkı Ketenoğlu |
Muhittin Taylan |
Kâni Vrana |
Şevket Müftügil |
Ahmet Hamdi Boyacıoğlu |
Hasan Semih Özmert |
Orhan Onar |
Mahmut Cuhruk |
Necdet Darıcıoğlu |
Yekta Güngör Özden |
Ahmet Necdet Sezer |
Mustafa Bumin |
Tülay Tuğcu |
Haşim Kılıç |
Zühtü Arslan
Vizepräsidenten:
Tevfik Gerçeker |
Ömer Lütfi Akadlı |
Rifat Orhan Göksu |
Ömer Lütfi Ömerbaş |
Avni Givda |
Kâni Vrana |
Şevket Müftügil |
Ahmet Hamdi Boyacıoğlu |
Hasan Semih Özmert |
Orhan Onar |
Mahmut Cuhruk |
Yekta Güngör Özden |
Güven Dinçer |
Haşim Kılıç |
Osman Alifeyyaz Paksüt
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bumin, Mustafa |
| KURZBESCHREIBUNG | türkischer Verfassungsrichter |
| GEBURTSDATUM | 26. Mai 1940 |
| GEBURTSORT | Mucur, Kırşehir (Provinz) |