Hyper-V
| Hyper-V
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| Basisdaten
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| Maintainer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Entwickler | Microsoft Corp. |
| Erscheinungsjahr | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Aktuelle Version | Windows Server 2022 (September 2021) |
| Aktuelle Vorabversion | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Betriebssystem | Microsoft Windows |
| Programmiersprache | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Kategorie | Virtualisierung, Typ-1-Hypervisor |
| Lizenz | Microsoft-EULA (Closed Source) |
| deutschsprachig | ja |
| https://docs.microsoft.com/de-de/virtualization/hyper-v-on-windows/ | |
Hyper-V ist eine Hypervisor-basierte Virtualisierungstechnik von Microsoft für Computer mit x64-fähigem x86-Prozessor. Erhältlich ist Hyper-V sowohl als fester Bestandteil der Serverbetriebssysteme ab Windows Server 2008 und höher in allen Editionen und der Clientbetriebssysteme ab Windows 8 und höher in Pro- und Enterprise-Editionen. In all diesen Produkten ist Hyper-V entweder standardmäßig aktiv oder bei Bedarf als Komponente installierbar. Zusätzlich wurden zwei kostenlose Standalone-Ausführungen von Microsoft veröffentlicht. Microsoft Hyper-V Server 2016 und Microsoft Hyper-V Server 2019 entsprechen dem jeweiligen „Windows Server Standard“ im Server-Core-Modus d. h. ohne grafische Benutzeroberfläche mit aktivierter Hyper-V-Rolle und einer Auswahl bzw. Installationsmöglichkeit anderen Rollen.<ref>Microsoft Hyper-V Server 2012 Produktseite (englisch). Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Oktober 2013; abgerufen am 14. Februar 2018.</ref><ref>Microsoft: Server-Core Rollen, Rollendienste. In: Microsoft Learn. Microsoft, 23. April 2023, abgerufen am 18. September 2023.</ref><ref>Microsoft Corporation: Hyper-V Server 2019. In: Microsoft Evalluation Center. Microsoft Coporation, November 2018, abgerufen am 18. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Merkmale
- Komplette Isolierung der einzelnen Systeme
- Sicherheitsfunktionen der Hardwareebene können benutzt werden, zum Beispiel Data Execution Prevention (DEP)
- Hyper-V unterstützt Network Address Translation (NAT) und Network Access Protection (NAP)
- Verwaltung über die Microsoft Management Console (MMC)
- Im Cluster-Betrieb kann der Hyper-V sogenannte Live-Migrationen vornehmen. Dies erlaubt das Verschieben von virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb.
- Seit Windows Server 2012 können sogenannte Shared-Nothing-Live-Migrationen durchgeführt werden. Hierbei werden virtuelle Maschinen zwischen Hyper-V-Servern verschoben, ohne dass die Hosts im Cluster-Betrieb laufen müssen.<ref>Shared Nothing Live Migration on Windows Server 2012. Technet Blog, 23. Juli 2012.</ref>
- Als Hostsysteme können Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows 8.1, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2, Windows 10 Pro, Windows Server 2016, Windows Server 2019, Windows 11 Pro und Windows Server 2022 genutzt werden
Einem Gastsystem können bis zu 64 Prozessoren und 1 Terabyte RAM zugewiesen werden.<ref>Servervirtualisierung. Microsoft Corporation, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. November 2013; abgerufen am 29. August 2013.</ref>
Verfügbarkeit
Der Hypervisor wird in zwei Varianten ausgeliefert: Als Serverrolle bzw. Betriebssystem-Feature (z. B. in Windows Server 2016 oder Windows 10) und als eigenständiges Produkt (z. B. Microsoft Hyper-V Server 2016). Letztgenannte Version ist kostenfrei, beinhaltet aber keine der ggf. benötigten Lizenzen für das Gastsystem. Außerdem ist diese Version ausschließlich im Core-Betrieb verwendbar, was durch die Verwendung von PowerShell vereinfacht wird (PsHyper-V). Dies sind die einzigen Beschränkungen gegenüber der kostenpflichtigen Variante.<ref>How to get Hyper-V. Microsoft Corporation, abgerufen am 16. Februar 2018 (englisch).</ref>
Einsatzgebiete
Hyper-V ist in vielen Szenarien effektiv einsetzbar – sowohl zur Virtualisierung ganzer Rechenzentren als auch von kleineren Umgebungen. Es kann darüber hinaus die komplette Netzwerkkonfiguration ohne Werkzeuge von Drittanbietern (engl.: Third-Party-Tools, z. B. für NIC-Teaming und VLAN-Konfiguration) durchgeführt werden, dazu bietet Hyper-V u. a. auch die Virtualisierung ganzer Switches (vSwitch). Für einen erweiterten Funktionsumfang sorgt System Center Virtual Machine Manager (SCVMM), welcher für die Verwaltung von VMs und Hosts u. a. basierend auf Hyper-V eingesetzt werden kann.<ref>Michel Luescher: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Management Console Vergleich zwischen Hyper-V and Virtual Machine Manager. ( vom 13. August 2010 im Internet Archive) In: Server Talk. 13. Februar 2010.</ref>
Mit der in Windows 8 und Windows 10 verfügbaren Version kann Hyper-V allerdings auch für Client-Virtualisierung gebraucht werden. Allerdings sollte beachtet werden, dass nach dem Aktivieren von Hyper-V das Root-Betriebssystem selbst in einer privilegierten virtuellen Maschine läuft und es z. B. bei latenzkritischen Echtzeitanwendungen Probleme geben kann.<ref>Wolfgang Sommergut: Client Hyper-V in Windows 8: nur für Testumgebungen, nicht für Endanwender. In: WindowsPro.de, 12. September 2011.</ref><ref>Jens Ihlenfeld: Hyper-V: Windows 8 kommt mit eingebauter Virtualisierung. In: golem.de, 8. September 2011.</ref> Deshalb ist es bei Hyper-V auch falsch, beim Root-OS von einem „Host-OS“ und bei den Kindsystemen von einem „Guest-OS“ zu sprechen, da beide (Root-OS und Kindsysteme) auf einer Ebene ausgeführt werden.
Unterstützte Gastsysteme
Microsoft unterstützt neben einigen Windows-Versionen auch offiziell einige Linux-Distributionen und FreeBSD.
- CentOS und Red Hat Enterprise Linux 5.2 – 5.11, 6.0 – 6.10, 7.0 – 7.8, 8.0 – 8.1, 9<ref>DaniHalfin: Supported CentOS and Red Hat Enterprise Linux virtual machines on Hyper-V. Abgerufen am 9. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Debian 7.0 – 7.11, 8.0 – 8.11, 9.0 – 9.12, 10.0 – 10.3, 11<ref>Joshua R. Poulson: Supported Debian virtual machines on Hyper-V. Abgerufen am 9. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Oracle Linux 6.8 – 6.10, 7.4 – 7.8, 8.0 – 8.1, 9.0<ref>BenjaminArmstrong: Supported Oracle Linux virtual machines on Hyper-V. Abgerufen am 9. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- FreeBSD 8.4, 9.1 – 9.3, 10.0 – 10.3, 11.0 – 11.3, 12.0 – 12.1, 13.0 – 13.1<ref>Joshua R. Poulson: Supported FreeBSD virtual machines on Hyper-V. Abgerufen am 9. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- SUSE Linux Enterprise Server 11 (SP3 + 4), 12 (SP1 – 5), 15 (ohne + SP1 – 4)<ref>Joshua R. Poulson: Unterstützte virtuelle SuSE-Computer auf Hyper-V. Abgerufen am 9. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- OpenSUSE 12.3
- Ubuntu 14.04 LTS, 16.04 LTS, 18.04 LTS, 20.04 LTS, 22.04 LTS<ref>Joshua R. Poulson: Supported Ubuntu virtual machines on Hyper-V. Abgerufen am 9. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ab Windows 8 werden Windows XP Home und ältere Versionen nicht mehr im virtuellen Modus unterstützt. Eine Liste sämtlicher unterstützter Betriebssysteme gibt es bei Microsoft TechNet.<ref>Unterstützte Windows-Gäste
About Virtual Machines and Guest Operating Systems In: Microsoft TechNet. 15. Juli 2014 (englisch).</ref> Seit der Linux-Kernelversion 2.6.32 sind die Hyper-V Integration Components fester Bestandteil und können auch in anderen Linux-Distributionen einfach aktiviert werden.<ref>Michael Bose: How to Run Linux on Hyper-V? In: NAKIVO blog. 25 March 2019.</ref> Ab CentOS 6.4 sind die Treiber für Hyper-V direkt in den Paketen der Distribution enthalten.<ref>Tim Schürmann: CentOS 6.4 bringt Hyper-V-Treiber mit. In: admin-magazin.de, 11. März 2013.</ref> Seit 2012 wird FreeBSD offiziell von Hyper-V unterstützt.<ref>Anandeep Pannu: Available Today: FreeBSD Support for Windows Server Hyper-V. In: Microsoft TechNet Blog. 9. August 2012 (englisch).</ref> Ab der Version 6.6 von RHEL und CentOS wird auch die Ausführung in einer Virtuellen Maschine der 2. Generation unterstützt.
Siehe auch
Einzelnachweise
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