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Konrad Adolf Hallenstein

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Datei:Conrad Hallenstein.jpg
Konrad Hallenstein

Konrad Adolf Hallenstein, auch Conrad Hallenstein (* 15. Januar 1835<ref group="A">Geburtsdatum laut ÖML, Eisenberg schreibt 15. Januar 1834</ref> in Frankfurt am Main; † 28. September 1892 in Purkersdorf) war ein deutscher Schauspieler.

Leben

Konrad Adolf Hallenstein war der Sohn des Regisseurs und Possendichters Ernst Hallenstein († 1881)<ref name="EBGbL_p389">Eisenberg: Großes biographisches Lexikon, S. 389</ref>. Er erhielt seine Schauspielausbildung in Frankfurt und Hamburg, ehe er 1852 am Stadttheater Frankfurt am Main in der Rolle des Raoul in der Jungfrau von Orleans debütierte. Danach spielte Hallenstein 1856 in Hamburg, 1857 in Königsberg und 1858 in Aachen. Vom 6. April 1858 bis 1. Mai 1871<ref group="A">Hallenstein beendete sein Prager Engagement nach 1.295 Abenden am 1. Mai 1871 mit König Ottokars Glück und Ende. – Siehe: Theater, Kunst und Literatur. (…) Konrad Hallenstein, der gestern (…). In: Neues Fremden-Blatt, Morgenblatt, Nr. 121/1871 (VII. Jahrgang), 2. Mai 1871, S. 5, Mitte rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nfb sowie Theater, Kunst und Literatur. (…) Aus Prag, 2. d., wird geschrieben: Herr Hallenstein nahm gestern (…). In: Neues Fremden-Blatt, Morgenblatt, Nr. 123/1871 (VII. Jahrgang), 4. Mai 1871, S. 6, unten rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nfb</ref> war er Mitglied des Königlich ständischen Theaters (bzw. Königlichen Landestheaters bzw. Königlich deutschen Landestheaters) in Prag bei Direktor Franz Thomé, gastierte daneben aber auch in anderen Städten (Frankfurt, Graz, Dresden, Berlin, Wien)<ref>Theater, Kunst und Literatur. (…) Konrad Hallenstein, der gestern (…). In: Neues Fremden-Blatt, Morgenblatt, Nr. 121/1871 (VII. Jahrgang), 2. Mai 1871, S. 5, Mitte rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nfb</ref>.

Hallenstein gehörte von 3. Mai 1871<ref group="A">Nach Proben ab 3. Mai 1871 war Hallenstein erstmals am 5. Mai 1871 in Karl Gutzkows Drama Uriel Acosta zu sehen. – Siehe: Theater in Wien (…) Repertoire des k.k. Hofburgtheaters. Freitag, den 5. Mai (…). In: Die Presse, Nr. 123/1871 (XXIV. Jahrgang), 4. Mai 1871, S. 16, Mitte rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/apr</ref> bis zum 13. November 1890 dem Burgtheater in Wien an, in dem er ab 1874 sehr viel beschäftigt war. So spielte er beispielsweise im Jahr 1877 an 156 Tagen im Jahr. Er wirkte sowohl bei der Abschiedsvorstellung 1888 im alten Haus des Burgtheaters (in der Rolle des Königs Thoas in Goethes Iphigenie auf Tauris) als auch in der ersten Vorstellung im neuen Haus des Burgtheaters am 14. Oktober mit.

Hallenstein war ab 1859 unter dem Namen Höllenstein das Tausendguldenkraut in Prag einer der Gründer der Schlaraffia.<ref name="apr|04|05|1871|01">M. K.: Feuilleton. (…) Ein Theaterbrief aus Prag, S. 1.</ref> In Wien zählte er 1877 zu den Mitbegründern der Schlaraffia Vindobona.

1890 trat Hallenstein wegen Gedächtnisschwäche in den Ruhestand<ref name="EBGbL_p389"/> und zog, in der Hoffnung auf Linderung seines Leidens, nach Baden bei Wien<ref group="A">Bis 1891 war Hallenstein in Wien-Josefstadt, Landesgerichtsstraße 18 als wohnhaft gemeldet. – Siehe: Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger. Band 1891, Teil 3, S. 504, online.</ref> in eine gemäß seinem Auftrag erbaute Villa (Helenenstraße 20)<ref>Bettina Nezval: Villen der Kaiserzeit. Sommerresidenzen in Baden. 2., erweiterte Auflage. Berger, Horn/Wien 2008, ISBN 978-3-85028-476-9, S. 123.</ref>.

Am 27. September 1892 wurde der k. u. k. Hofburgschauspieler völlig irrsinnig und musste in die Privatheilanstalt des Dr. Löwy in Purkersdorf gebracht werden<ref>Local-Nachrichten. (…) Schauspieler Hallenstein irrsinnig. In: Badener Bezirks-Blatt, Nr. 117/1892 (XII. Jahrgang), 29. September 1892, S. 3, oben links. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bbb</ref> – wo er einen Tag später verstarb.<ref>Local-Nachrichten. (…) Hallenstein †. In: Badener Bezirks-Blatt, Nr. 118/1892 (XII. Jahrgang), 1. Oktober 1892, S. 3, unten rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bbb</ref> Er wurde am 30. September des Jahres auf dem Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf (Gruppe 24, Nr. 35) in Wien bestattet.<ref name="nfp|01|10|1892|05">Kleine Chronik. (…) Conrad Hallenstein. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, Nr. 10095/1892, 1. Oktober 1892, S. 5, oben links. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nfp</ref><ref group="A">Seine Frau, Katharina, sowie deren Mutter, Theodora Hassel, sind auf dem städtischen Friedhof von Baden bei Wien (erst)bestattet worden. – Siehe: Delta: Lokal-Nachrichten. Katharina Hallenstein †. In: Badener Zeitung, Nr. 10/1905 (XXVI. Jahrgang), 4. Februar 1905, S. 3 Mitte. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt</ref>

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Konrad Hallenstein Grabstätte

Katharina Hassel (auch: Käthi; 1837–1905),<ref>Delta: Lokal-Nachrichten. Katharina Hallenstein †. In: Badener Zeitung, Nr. 10/1905 (XXVI. Jahrgang), 4. Februar 1905, S. 3 Mitte. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt</ref> Tochter des Schauspielers und Opernsänger Friedrich Hassel und der Theodora Hassel, war bis 1870 Sängerin/Schauspielerin am Deutschen Theater Prag<ref>Anton Bettelheim (Hrsg.), Georg Wolff: Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog. Band 10/11, ZDB-ID 217208-2. Reimer, Berlin 1907, S. 448.</ref> und die Ehefrau Hallensteins, der gemeinsame Sohn, Adolf Hallenstein, Sekretär am Stadttheater Baden.<ref>Lokal-Nachrichten. Todesfälle. In: Badener Zeitung, Nr. 9/1905 (XXVI. Jahrgang), 1. Februar 1905, S. 2, oben links. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt</ref>

Ehrungen

Literatur

Einzelnachweise

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Anmerkungen

<references group="A" />

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