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DWDL.de

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Vorlage:Medienbox/Kopf
Sprachen Deutsch
Sitz Köln
Gründer Thomas Lückerath
Betreiber DWDL.de GmbH
Thomas Lückerath (80 Prozent), Uwe Mantel (10 Prozent), Alexander Krei (10 Prozent)<ref name="Gesellschafter2019">redaktion: Michael Spreng gibt seine DWDL.de-Anteile an die Redakteure Uwe Mantel und Alexander Krei ab. In: Meedia. 4. Oktober 2019, abgerufen am 29. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Registrierung nein
Online seit 20. Nov. 2001
https://www.dwdl.de/

DWDL.de ist ein 2001 gegründetes Onlinemagazin, das sich mit der deutschen Medienwirtschaft befasst. Herausgeber ist die DWDL.de GmbH mit Sitz in Köln. Geschäftsführer, Gründer und Chefredakteur ist Thomas Lückerath.<ref>DWDL de GmbH: Impressum. Abgerufen am 30. Mai 2025.</ref>

Laut Lückerath ist der Name DWDL ein „Kürzel“<ref name=":0">Thomas Lückerath: Was bedeutet das Kürzel DWDL? 20. November 2003, abgerufen am 30. Mai 2025.</ref><ref>Thomas Lückerath: Was heißt eigentlich DWDL? 18. Mai 2007, abgerufen am 30. Mai 2025.</ref> und der Name einer von ihm „ein Jahr zuvor zu völlig andren Zwecken registrierten Domain“.<ref name=":2">Thomas Lückerath: Wie alles begann: Die DWDL.de-Story (1). In: DWDL.de. 9. Februar 2009, abgerufen am 30. Mai 2025.</ref> Die Bedeutung sei ein „Geheimnis“.<ref name=":0" />

Inhalte

DWDL.de behandelt die Fernsehbranche, deckt aber teilweise auch Print-, Online- und Radiothemen ab. Einen Schwerpunkt bilden die Analysen der Einschaltquoten.<ref name="FAZ 2014" /> Außerdem betreibt das Onlinemagazin seit März 2008 eine Jobbörse für die deutsche Medienbranche.<ref>Kleiner Geburtstag: Service für die Branche: Zwei Jahre DWDL-Jobbörse. In: DWDL.de, 12. März 2008.</ref><ref name="taz.de" />

Zwischen 2012 und 2015 und ab 2019 wurde mit Studio D eine Online-Talkshow mit Gästen aus der Medienbranche produziert.<ref>Nobeo und runge.tv produzieren neue Staffel: „Studio D“ kehrt zurück: DWDL.de relauncht Branchentalk, In: DWDL.de, 29. Oktober 2018.</ref>

Reichweite

Nach eigenen Angaben lag die Reichweite im Juli 2020 bei 950.000 Unique Visits und 1,8 Millionen Seitenabrufen.<ref>Mediadaten. (PDF; 6,03 MB) Gültig ab 12. August 2020, Endkunden-Preisliste Nr. 18. In: DWDL.de. 2020, abgerufen am 28. September 2020.</ref> Die Seite ist nicht IVW-geprüft. Die Film- und Medienstiftung NRW bezeichnete das Portal 2021 als „erste Adresse für profunden Medienjournalismus“.<ref name=":1" />

Geschichte

Datei:DWDL.svg
In den 00’er Jahren verwendetes Logo

DWDL.de wurde 2001 von Thomas Lückerath (* 1982), zu dem Zeitpunkt noch Schüler, gegründet<ref name="turi2.de">Thomas Lückerath, In: turi2.</ref><ref name="taz.de">Daniel Bouhs: Der Online-Mediendienst DWDL: Toms Revier. In: Die Tageszeitung: taz. 29. November 2013, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 29. Mai 2022]).</ref> und zunächst als studentisches Projekt betrieben.<ref name=":2" /> Im Herbst 2006 wurde die DWDL.de GmbH gegründet und der Redaktionssitz nach Köln verlegt, als die Mistral GmbH die Mehrheit an dem Onlinemagazin kaufte. Lückerath brach sein Studium ab, um sich in Vollzeit seinem Unternehmen zu widmen.<ref name="FAZ 2014" /> Er ist seit Beginn Chefredakteur und seit 2006 Geschäftsführer der DWDL.de GmbH.<ref name="turi2.de" /> Gesellschafter waren zunächst Lückerath (20 Prozent) und die Mistral Media AG (80 Prozent), die im Dezember 2007 an den Politikberater Michael Spreng 20 Prozent der DWDL.de-Anteile verkaufte und mit den verbleibenden 60 Prozent Hauptgesellschafter blieb.<ref>Michael Spreng steigt beim Mediendienst DWDL ein, new-business.de, 11. Dezember 2007.</ref> Am 2. März 2011 wurde bekannt, dass Lückerath diese Anteile der Mistral Media AG, rückwirkend zum 1. Januar 2011, zurückgekauft hat und nun 80 Prozent der Anteile an der DWDL.de GmbH hält,<ref>Publishing: Chefredakteur Lückerath kauft DWDL zurück. In: meedia.de. 2. März 2011, abgerufen am 29. Mai 2022.</ref> Spreng blieb weiterhin Gesellschafter.<ref name="FAZ 2014" /> Im Oktober 2019 verkaufte Spreng seine Anteile zu gleichen Teilen an den stellvertretenden Chefredakteur Uwe Mantel, der seit 2004 für DWDL.de tätig ist, und an den Redakteur Alexander Krei, der seit 2009 für das Medienmagazin schreibt.<ref>Michael Spreng steigt als Gesellschafter bei DWDL aus, In: new-business.de, 4. Oktober 2019.</ref><ref name="Gesellschafter2019" />

2011 und 2012 gab es einen Verlust von 18.000 Euro und 2013 machte das Unternehmen einen Umsatz von 0,5 Millionen Euro und erreichte die Gewinnzone. Anfang 2014 wurden die Redakteure Thomas Lückenrath und Peer Schader mit dem Bert-Donnepp-Preis geehrt.<ref>Bert-Donnepp-Preis für Peer Schader und Thomas Lückerath. In: grimme-institut.de. 2014, abgerufen am 29. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1">Herzlichen Glückwunsch! 20 Jahre DWDL.de – Medienmagazin feiert runden Geburtstag. In: Presse-Blog. 18. November 2021, abgerufen am 29. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im selben Jahr beschäftigte DWDL.de fünf Mitarbeiter, darunter zwei Redakteure und zwei Verwaltungsangestellte, außerdem gab es freie Mitarbeiter.<ref name="FAZ 2014">Jan Hauser: Professioneller Fernsehklatsch: Thomas Lückerath verdient Geld mit DWDL, In: FAZ.NET. 22. Januar 2014.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Der Goldene Günter und der Super-Günter

Seit 2008 verleiht DWDL.de jährlich den Negativpreis „Goldener Günter“ an Personen, Marken und Unternehmen, deren Leistungen – in Anlehnung an eine Fernsehkritik des ehemaligen ARD-Programmdirektors Günter Struve – „ziemlich ui-jui-jui“ waren.<ref>TV: Gottschalk ist der „Freie Fall des Jahres“. In: kreiszeitung.de. 17. Dezember 2012, abgerufen am 28. Mai 2021.</ref> Unter allen Preisträgern stimmen anschließend die Leser des Onlinemagazins ab, wer „die ultimative Peinlichkeit des Medienjahres“ zu verantworten hat. Dieser erhält den „Super Günter“.<ref>Leser wählen DSDS zu "ultimativen Peinlichkeit". In: tvmovie.de. 6. Januar 2021, abgerufen am 29. Mai 2021.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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