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SAR 41

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SAR 41

SAR 41
SAR 41

Luftrettungszentrum
Betreiber Bundeswehr
Träger Bundeswehr
Hubschraubertyp Airbus Helicopters H145M LUH SAR
Ehemaliger Typ bis 2020: Bell UH-1D
Standort Fliegerhorst Nörvenich
Einsatzbereitschaft 24 Stunden/Tag
Besonderheiten Handy-Ortungssystem, Rettungswinde, Suchscheinwerfer, Wärmebildkamera
Besatzung
Pilot Bundeswehr
HEMS Technical Crew Member Bundeswehr

SAR 41 ist der Funkrufname des am Fliegerhorst Nörvenich stationierten Search-and-Rescue-Hubschraubers. Er wird von der Bundeswehr betrieben.

Geschichte

Die Maschine vom Typ Airbus Helicopters H145M LUH SAR ersetzte im Dezember 2020 die Bell UH-1D, welche seit den 1970er Jahren eingesetzt wurde.<ref>Holger Scholl: Neuer SAR-Hubschrauber für das Heer übergeben. rth.info, 10. Dezember 2019, abgerufen am 2. Dezember 2023.</ref><ref>Lars Schmitz-Eggen: 7 neue SAR-Hubschrauber für die Bundeswehr. rettungsdienst.de, 25. März 2021, abgerufen am 2. Dezember 2023.</ref> Der SAR 41 gehört seit 2013 zur SAR-Staffel des Transporthubschrauberregimentes 30 der Heeresflieger in Niederstetten (Baden-Württemberg).

Der letzte Einsatz des Modells Bell UH-1D für die zivile Luftrettung als SAR 41 fand in der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember 2020 bei einem Gebäudebrand in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) statt. Dabei wurden u. a. zwei Personen mit schwersten Brandverletzungen versorgt. Zu diesem Einsatz wurde die Maschine als Transportkomponente angefordert.<ref>dpa: Brände: Zwei Schwerverletzte bei Feuer durch Brandstiftung. In: Die Zeit. 3. Dezember 2020, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 20. Januar 2026]).</ref>

Das Heer betreibt drei Kommandos des SAR-Dienstes Land (Nörvenich, Holzdorf, Niederstetten) für militärische Zwecke und im Rahmen internationaler Bestimmungen in Deutschland im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums.

Aufgaben

Zu den Aufgaben zählen Such- und Rettungseinsätze über Land und Binnengewässern, zum Beispiel im Fall von abgestürzten Flugzeugen (Primäreinsätze) sowie die Verlegung von Patienten zwischen Krankenhäusern (Sekundäreinsätze). Einsatzgebiet ist der komplette süddeutsche Raum. Koordiniert werden die Einsätze von der SAR-Leitstelle RCC in Münster.

Besatzung und Ausrüstung

Zur Besatzung des Rettungshubschraubers gehören zwei Piloten und ein Luftrettungsmeister (Notfallsanitäter/Rettungsassistent). Ein Notarzt gehört nicht zur festen Crew und wird nur im Bedarfsfall an Bord geholt. Die Maschine ist als Rettungshubschrauber u. a. mit Beatmungsgerät, EKG/Defibrillator, Spritzenpumpen, Vakuummatratze und Notfallrucksack sowie einer Rettungswinde, einem Ortungssystem für Handy und Notfunksender sowie Suchscheinwerfer und Wärmebildkamera ausgerüstet.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Hubschrauber für Primäreinsätze
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Dual-Use-Hubschrauber
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Hubschrauber für Sekundäreinsätze
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SAR-Dienst der Bundeswehr
Marine: SAR 10 | SAR 24 
Heer: SAR 41 | SAR 63 | SAR 64 | SAR 87  Vorlage:Klappleiste/Ende

Koordinaten: 50° 49′ 47,8″ N, 6° 39′ 47,5″ O

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