Zum Inhalt springen

Storchschnabelliest

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Februar 2026 um 22:16 Uhr durch imported>Einsenkungsmarke (Nahrung: Link korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Storchschnabelliest
Datei:Stork-billed Kingfisher I IMG 7407.jpg

Storchschnabelliest (Pelargopsis capensis)

Systematik
Ordnung: Rackenvögel (Coraciiformes)
Familie: Eisvögel (Alcedinidae)
Unterfamilie: Lieste (Halcyoninae)
Gattung: Pelargopsis
Art: Storchschnabelliest
Wissenschaftlicher Name
Pelargopsis capensis
(Linnaeus, 1766)

Der Storchschnabelliest (Pelargopsis capensis) oder Gurial ist eine in Asien vorkommende Eisvogelart.

Merkmale

Der Storchschnabelliest erreicht eine Körpergröße von 35 cm. Er hat einen großen roten Schnabel und einen bräunlichen Kopf. Der Hals und das Brustgefieder sind cremefarbig, die Flügeloberseiten sind blaugrün gefärbt.

Vorkommen und Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet des Storchschnabelliest reicht von Indien bis nach Indonesien und den Philippinen.

Sein Lebensraum liegt sowohl an bewaldeten Ufern von Binnengewässern als auch am Meer.

Unterarten

Mindestens 13 Unterarten wurden beschrieben, darunter:<ref>IOC World Bird List Rollers, ground rollers, kingfishers</ref>

  • P. c. burmanica <templatestyles src="Person/styles.css" />Sharpe, 1870 – kommt in Myanmar bis zum Isthmus von Kra vor.
  • P. c. capensis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Linnaeus, 1766) – kommt von Nepal über Indien bis Sri Lanka vor.
  • P. c. cyanopteryx (<templatestyles src="Person/styles.css" />Oberholser, 1909) – ist auf Sumatra, Bangka, Belitung und Borneo verbreitet.
  • P. c. floresiana <templatestyles src="Person/styles.css" />Sharpe, 1870 – ist auf Bali, Lombok, Sumbawa und Flores verbreitet.
  • P. c. gigantea <templatestyles src="Person/styles.css" />Walden, 1874 – ist auf dem Sulu-Inseln verbreitet.
  • P. c. gouldi <templatestyles src="Person/styles.css" />Sharpe, 1870 – kommt in den Nord-Philippinen vor.
  • P. c. intermedia <templatestyles src="Person/styles.css" />Hume, 1874 – ist auf den Nikobaren verbreitet.
  • P. c. javana (<templatestyles src="Person/styles.css" />Boddaert, 1783) – kommt auf Java vor.
  • P. c. malaccensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Sharpe, 1870 – kommt auf der Malaiische Halbinsel, den Riau-Inseln und Lingga-Inseln vor.
  • P. c. osmastoni (<templatestyles src="Person/styles.css" />Baker, ECS, 1934) – kommt auf den Andamanen vor.
  • P. c. simalurensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Richmond, 1903 – kommt auf Simeuluë nordwestlich von Sumatra vor.
  • P. c. sodalis <templatestyles src="Person/styles.css" />Richmond, 1903 – ist auf den Banyak-Inseln nordwestlich von Sumatra verbreitet.
  • P. c. innominata (<templatestyles src="Person/styles.css" />van Oort, 1910) – ist auf Borneo verbreitet.

Nahrung

Die Nahrung des Storchschnabelliest ist vielfältig: kleinere Fische, Krebstiere, Amphibien, kleine Reptilien, Jungvögel, Insekten.

Literatur

  • C. Hilary Fry, Kathie Fry: Kingfishers, Bee-Eaters, & Rollers. Princeton, New Jersey 1992, 1999, ISBN 0-691-04879-7.

Weblinks

Commons: Storchschnabelliest – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />