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Josef Bock

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Datei:Schillerpark 19.JPG
Büste Josef Weinheber (1940), Schillerpark in Wien
Datei:Laxenburger Straße 49.JPG
Fenstergucker (1954), Siedlung Wienerfeld-Ost, Wien 10

Josef Bock (* 11. Februar 1883 in Wien; † 15. Mai 1966 ebenda) war ein österreichischer Bildhauer.

Leben

Josef Bock studierte an der Staatsgewerbeschule sowie im Anschluss daran ab 1904 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Hans Bitterlich und in der Meisterschule bei Edmund Hellmer. Von 1921 bis 1938 war er Mitglied der Secession, danach gehörte er dem Künstlerhaus an.

1927 kandidierte Bock auf der Wahlliste der Sozialdemokraten für die Bezirksvertretung Wien-Leopoldstadt.<ref>Die sozialdemokratischen Kandidaten für die Bezirksvertretungen. (…) Leopoldstadt. In: Arbeiter-Zeitung, Morgenblatt, Nr. 89/1927 (XL. Jahrgang), 31. März 1927, S. 4 Mitte. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/aze</ref>

Bock wurde nach seinem Tode auf dem Gersthofer Friedhof beigesetzt.

Ehrungen

  • Hofpreis 2. Klasse (1910)
  • Stipendium aus dem Lederer-Fonds (1943)
  • Olympiapreis, Los Angeles (1954)
  • Berufstitel Professor (1957)

Bedeutung

Josef Bock schuf zahlreiche Skulpturen aus Holz, Stein und Bronze. Der Schwerpunkt seines Schaffens lag dabei auf Porträt- und Kleinplastiken. Stilistisch war er vom ausklingenden Jugendstil geprägt.

Werke

Neben Plastiken im öffentlichen Raum Wiens besitzt das Wien Museum Werke des Künstlers.

Literatur

Weblinks

Commons: Josef Bock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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