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Kannenfeldpark

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Datei:Kannenfeldpark.JPG
Kannenfeldpark Basel
Denkmal, „aux soldats français morts à Bâle 1870-71“, Basel Kannenfeldpark
Denkmal „aux soldats français morts à Bâle 1870-71“ im Kannenfeldpark
Ein/Ausgang zum Kannenfeldpark
Ein/Ausgang zum Kannenfeldpark mit Statuen von Heinrich Ruf
Aus/Eingang des Kannenfeldpark
Aus/Eingang des Kannenfeldpark mit Statuen von Heinrich Rudolf Meili
Mausoleum im Kannenfeldpark
Mausoleum im Kannenfeldpark
Baum Riese im Kannenfeldpark
Baum-Riese im Kannenfeldpark

Der Kannenfeldpark ist mit 9,1 Hektaren die flächenmässig grösste Parkanlage der Schweizer Stadt Basel; er befindet sich im Stadtteil St. Johann.

Vom Friedhof zum Park

Die Parkanlage wurde 1951 angelegt. Zuvor befand sich auf dem namensgebenden «Kannenfeld», das vor der Schleifung der Stadtmauern als Ackerfläche genutzt wurde, ein 1868 unter der Leitung von Amadeus Merian<ref name=":0" /> errichteter Friedhof. Der sogenannte Gottesacker auf dem Kannenfeld wurde 1912 letztmals erweitert und 1932 geschlossen. Ein Teil der Gräber wurde verlegt, so etwa jenes des Dichterpfarrers Jonas Breitenstein an dessen wichtigsten Wirkungsort Binningen. Vom einstigen Friedhof blieben nebst dem mächtigen Eingangsportal an der Burgfelderstrasse mit Statuen von Heinrich Ruf und Heinrich Rudolf Meili die Einfriedungsmauer, das Gärtnerhaus und einige Denkmäler bestehen. 1952 setzte der Stadtgärtner Richard Arioli<ref name=":0">Claudia Moll: Die schönsten Gärten der Schweiz. 2. vollständig überarbeitete Auflage. Schweizer Heimatschutz, Zürich 2016, ISBN 978-3-9523994-7-7, Objekt 14.</ref> Arbeiten zur Neugestaltung des Parks um, dabei entstand ein Kiosk und das Gartentheater.

Im Kannenfeldpark wächst ein chinesischer Parasolbaum, der am 19. November 2016 gepflanzt und als Baum der Poesie getauft wurde. Es gab auf dem Kannenfeldplatz bereits einen am 28. März 1981 gepflanzten Baum der Poesie, der jedoch heute nicht mehr auffindbar ist.<ref>Basel: Baum der Poesie 2016 wird getauft. Büro DLB, 15. November 2016, abgerufen am 22. November 2016.</ref>

Am davorliegenden Kannenfeldplatz betreiben die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Haltestellen für die Tramlinie 1 sowie für die Buslinien 31, 36, 38 und 50.

Unter der Leitung des Büros Fontana fanden 2012 Erneuerungsarbeiten statt.<ref name=":0" /> Die Weiterentwicklung des Kannenfeldparks wurde im Jahr 2025 mit dem Schulthess Gartenpreis ausgezeichnet.

Weblinks

Commons: Kannenfeldpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Koordinaten: 47° 33′ 56″ N, 7° 34′ 14″ O

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