Zum Inhalt springen

Campocologno

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2026 um 20:50 Uhr durch imported>Leyo (Abrufdatum in Vorlage integriert, wie vorgesehen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Campocologno
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton GraubündenDatei:CHE Graubünden COA.svg Graubünden (GR)
Region: Berninaw
Politische Gemeinde: Brusioi2w1
Postleitzahl: 7744
Koordinaten: 808512 / 123773Koordinaten: 46° 13′ 59″ N, 10° 8′ 31″ O; CH1903: 808512 / 123773
 {{#coordinates:46,23306|10,14207|primary
dim=5000 globe= name= region=CH-GR type=city
  }}
Höhe: 553 m ü. M.
Website: www.brusio.ch
Datei:Campocologno railway station-05.jpg
Campocologno
Campocologno
Karte
ww{w
Datei:Campocologno Station.jpg
Station der Rhätischen Bahn
Datei:Campocologno Kirche.JPG
Innenraum der Kirche

Campocologno (lombardisch: Cunculugn) ist eine Siedlung im südlichen Puschlav im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden in der Schweiz. Politisch gehört das Dorf zur Gemeinde Brusio.

Geographie

Campocologno liegt zwischen Brusio und dem italienischen Tirano direkt an der Grenze. Mit einer Höhe von 553 m ü. M. ist Campocologno der tiefstgelegene Ort des Puschlavs.

Das Dorf hat rund 100 Einwohner, einen Strassenzoll, eine Kirche (Baujahr 1910–1914), ein Kraftwerk und einen Bahnhof an der Berninabahn.

Geschichte

Das Dorf gehörte im Mittelalter zum Gemeindebann von Tirano. 1487 wurde diese Talsperre von Ludovico il Moro, nachdem er Poschiavo wieder an die Bündner abtreten musste, stark befestigt und erweitert. Bei der Eroberung des Veltlins durch die Bündner 1512 hielt sich hier noch über den ganzen Sommer eine französische Besatzung. 1513 wurde die Feste von den Bündnern geschleift, 1620–1639 wieder hergestellt. Zwischen 1429 und 1521 wurde die Grenze zwischen Brusio und dem Veltlin (vorher beim Turm von Piattamala) über Campocologno hinaus nach Süden verschoben, Campocologno damit ein Teil von Brusio. 1526 folgte eine Grenzbereinigung zwischen Poschiavo und Tirano. 1624 vertrieben Bündner und Franzosen die päpstliche Besatzung. 1639 wurde die Feste endgültig geschleift.<ref>Adolf Collenberg: Campocologno. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Söhne und Töchter von Campocologno

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />