Echte Helden Arena
| Echte Helden Arena
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| Die Echte Helden Arena in Freiburg | ||||||
| Die Echte Helden Arena in Freiburg | ||||||
| Frühere Namen | ||||||
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| Sponsorenname(n) | ||||||
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| Daten | ||||||
| Ort | Ensisheimer Str. 1 Deutschland 79110 Freiburg im Breisgau, Deutschland | |||||
| Koordinaten | 48° 0′ 31,5″ N, 7° 49′ 35,3″ O
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| Oberfläche | Beton Eisfläche | |||||
| Kapazität | 3500 Plätze (davon 1000 Sitzplätze) | |||||
| Heimspielbetrieb | ||||||
| Lage | ||||||
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Die Echte Helden Arena, ursprünglich und im Sprachgebrauch auch Franz-Siegel-Halle, ist eine Eissporthalle im Stadtteil Mooswald der Stadt Freiburg im Breisgau. Sie ist die Heimat des deutschen Eishockey-Traditionsvereins EHC Freiburg aus der DEL2.
Geschichte
Die Halle war bis 2019 nach Franz Siegel benannt, dem ehemaligen Präsidenten des ERC Freiburg, unter dessen Führung sie Ende der 1960er Jahre gebaut wurde. Das Stadion war zunächst offen und wurde am 25. November 1967 in Betrieb genommen. In den 1970er Jahren wurde es überdacht.<ref>Franz Siegel Halle Freiburg, hockeyarenas.com.</ref>
Das Stadion fasste ursprünglich offiziell 5800 Besucher und war damit zeitweise nach der Mannheimer SAP-Arena, dem Mannheimer Eisstadion am Friedrichspark und der Schwenninger Helios Arena das viertgrößte Eishockeystadion in Baden-Württemberg. Da das Stadion stehplatzorientiert ist, waren insgesamt 4600 Stehplätze und 1200 Sitzplätze vorhanden. In den Verkauf gingen trotz der höheren Kapazität nur 5200 Karten, da es auf vielen Stehplätzen zu Sichtbehinderungen kam.
Schon mehrfach war die Halle Schauplatz von Länderspielen der deutschen Eishockeynationalmannschaft. 1994 fand hier das legendäre Freundschaftsspiel zwischen den EHC Selects, einer von den Fans gewählten Mannschaft aktueller und ehemaliger Spieler des EHC, und einer Auswahl von Spielern der US-amerikanischen Profi-Liga NHL statt. Wayne Gretzky und andere große Namen spielten hier vor ausverkauftem Haus und besiegten die EHC Selects mit 8:5.
Namensgebung
Am 10. September 2019 wurde die sofortige Umbenennung der Franz-Siegel-Halle in Echte Helden Arena bekanntgegeben. Der Sponsor AHP Merkle, der die Namensrechte erworben hat, entschied sich zusammen mit dem Verein und der Stadt zur Umbenennung, um die Sponsoring-Initiative Echte Helden zugunsten der im Bau befindlichen Kinder- und Jugendklinik in Freiburg zu unterstützen.<ref>Fabian Vögtle: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Freiburger Franz-Siegel-Halle wird zur „Echte Helden Arena“ ( vom 12. September 2019 im Internet Archive), badische-zeitung.de, 10. September 2019, abgerufen am 11. September 2019.</ref>
Sanierungsfall und Neubaupläne
Im März 2009 berichtete die Badische Zeitung von einem Gutachten, das die Franz-Siegel-Halle als Sanierungsfall bezeichnete. Einhergehend mit Schneemassen auf dem Hallendach drohte im Februar 2009 die Absage eines Eishockey-Zweitliga-Punktspiels. Aufgrund dieses Sachverhalts entschied man sich, die Statik und den Brandschutz durch Sanierungsmaßnahmen für schätzungsweise 2,6 Millionen Euro sicherzustellen. Da die Ausführung der Sanierungsarbeiten lediglich als Provisorium für fünf Jahre zu sehen war – bis zur Fertigstellung einer neuen Halle – wurde die Höhe der Kosten kontrovers diskutiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Franz-Siegel-Halle: Stadträte auf dünnem Eis ( vom 5. März 2016 im Internet Archive), badische-zeitung.de, 6. April 2009.</ref> Nach Aussage des damaligen Vereinschefs Wolfgang Kunkler ist die Dachkonstruktion der Halle nicht denkmalgeschützt, wie es vielfach behauptet wird.<ref>Karl Heidegger: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kunkler: „Ich übergebe einen schuldenfreien Verein“ ( vom 7. Juni 2016 im Internet Archive), badische-zeitung.de, 11. November 2010, abgerufen am 5. März 2011.</ref>
Im Februar 2013 entschied der Freiburger Gemeinderat einen Stadionneubau für den Eissport in Freiburg. Im August 2014 wurde die Betriebsgenehmigung für die Halle für zehn Jahre verlängert.<ref name=":0">Joachim Röderer: Freiburger Rathaus rechnet mit 40 Millionen Euro Kosten für neue Eishalle. Badische Zeitung, 10. Januar 2020, abgerufen am 12. Dezember 2020.</ref> Dafür waren diverse kleinere Verbesserungen bei der Sicherheit der Halle notwendig und außerdem wurde die Gesamtkapazität der Halle auf 3500 Plätze beschränkt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Freiburger Eishalle bleibt – Betrieb bis 2020 gesichert ( vom 4. März 2016 im Internet Archive), badische-zeitung.de, 6. August 2014.</ref> Im Jahr 2022 wurde die Betriebsgenehmigung bis 2029 verlängert.<ref>Joachim Röderer: EHC Freiburg soll bis 2029 im alten Eisstadion spielen. In: Badische Zeitung. 17. März 2022, abgerufen am 30. Oktober 2024.</ref>
Im Jahr 2020 wurde diskutiert, wie es nach dem endgültigen Auslaufen der Betriebsgenehmigung weitergehen sollte. Eine weitere Sanierung schloss Sport- und Finanzbürgermeister Stefan Breiter aus finanziellen Gründen aus. Nach damaligen Schätzungen würde ein Neubau mit zwei Eisflächen um die 40 Millionen Euro kosten. Das Baudezernat brachte eine Machbarkeitsstudie auf den Weg, worin auch ein Investoren- und Betreibermodell geprüft wurde.<ref name=":0" /> Die ergab, dass ein Neubau nicht finanzierbar sei, selbst eine kleine Lösung würde rund 45 Millionen Euro kosten.<ref>Joachim Röderer & Gina Kutkat: Kein neues Eisstadion: Freiburg kann Neubau nicht finanzieren. Badische Zeitung, 7. Oktober 2020, abgerufen am 12. Dezember 2020.</ref>
Laut einer Prognose aus dem Jahr 2021 wurde mit Kosten in Höhe von 55 Millionen Euro bei Baubeginn im Jahr 2025 und bei Verwirklichung nur einer Eisfläche gerechnet. Für eine zweite Eisfläche wurden Kosten von weiteren 15 Millionen Euro veranschlagt. Als Standort wurde eine Fläche nördlich der Messe benannt. Hier wäre die notwendige Infrastruktur nach dem Bau des Europa-Park-Stadions bereits vorhanden. Genannt wurde eine Kapazität von 4.000–4.500 Zuschauern.<ref>Uwe Mauch: So könnte die neue Eishalle an der Freiburger Messe aussehen. In: Badische Zeitung. 7. Februar 2023, abgerufen am 30. November 2023.</ref>
Nachdem sich die Finanzierung durch Stadt und Verein immer schwieriger gestaltete, wurde im Jahr 2024 an Stelle eines Neubaus eine Sanierung der bestehenden Halle in Betracht gezogen. Hierfür wurden Kosten von 35 Millionen Euro genannt.<ref>Joachim Röderer & Matthias Kaufhold: Doch keine neue Eishalle für Freiburg? Stadt prüft Sanierung "in Neubauqualität". In: Badische Zeitung. 30. Oktober 2024, abgerufen am 30. Oktober 2024.</ref>
Im Dezember 2025 wurde von der Stadt schließlich entschieden, die Halle bis 2029 zu sanieren, da dies günstiger komme als ein Neubau. Kalkuliert wird mit Kosten von 39 Millionen Euro, von denen die Stadt 30 Millionen übernehmen will.<ref>David Zastrow: Eishalle in Freiburg wird saniert – Gemeinderat stimmt zu. In: swr.de. SWR, 9. Dezember 2025, abgerufen am 6. Februar 2026.</ref> Wesentliche Teile der Halle sollen erhalten bleiben, Dach, Haupttribüne und Funktionsbereiche sollen jedoch komplett neu gebaut und die Halle umfassend energetisch saniert werden.<ref>Grundsatzentscheidung: Weg ist frei für Modernisierung der Freiburger Halle. In: del-2.org. DEL2, 11. Dezember 2025, abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>
Anbindung
Die Halle befindet sich nahe der Haltestelle Berliner Allee der Straßenbahnlinie 4. Dort befindet sich auch eine Station des Fahrradverleihsystems Frelo.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Colonel-Knight-Stadion (EC Bad Nauheim) | Donau-Arena (Eisbären Regensburg) | Echte Helden Arena (EHC Freiburg) | EgeTrans Arena (Bietigheim Steelers) | Eisarena Weißwasser (Lausitzer Füchse) | Eissporthalle Ravensburg – CHG Arena (Ravensburg Towerstars) | Energie Schwaben Arena (ESV Kaufbeuren) | VR-Bank Landshut Arena (EV Landshut) | Hans-Schröpf-Arena (Blue Devils Weiden) | Kunsteisstadion im Sahnpark (Eispiraten Crimmitschau) | Probonio Arena (Kassel Huskies) | PSD Bank Dome (Düsseldorfer EG) | ROFA-Stadion (Starbulls Rosenheim) | Yayla-Arena (Krefeld Pinguine)