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Bucky Pizzarelli

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. April 2025 um 10:24 Uhr durch imported>Engelbaet (Diskographische Hinweise).
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Datei:Bucky and John Pizzarelli.jpg
Bucky und sein Sohn John Pizzarelli

John Paul „Bucky“ Pizzarelli (* 9. Januar 1926 in Paterson, New Jersey; † 1. April 2020 in Saddle River, New Jersey<ref name="obit">Legendary guitarist Bucky Pizzarelli dies at 94. New Jersey Arts, 1. April 2020, abgerufen am 2. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein US-amerikanischer Gitarrist des Mainstream Jazz und Swing.

Leben und Wirken

Pizzarelli lernte ab dem Alter von neun Jahren Gitarre und Banjo und spielte in der Familienband mit seinen beiden Onkeln, die ebenfalls Gitarristen waren. Ab 1941 spielte er Gitarre in lokalen Tanzbands.<ref name="Summerfield161">Summerfield: The Jazz Guitar, S. 161</ref> Von 1943 bis 1951 war er, unterbrochen von seinem Militärdienst im Zweiten Weltkrieg, in der Big Band des Trompeters und Sängers Vaughn Monroe. Ab 1952 arbeitete er mit Joe Mooney und war in Bands von Fernsehshows bei NBC wie der von Doc Severinsen geleiteten Tonight Show mit Johnny Carson sowie in der Show von Dick Cavett. 1956/57 tourte er mit dem Trio The Three Sounds von Gene Harris, Andy Simpkins und Bill Dowdy.<ref name="Summerfield161" /> Er arbeitete als gefragter Rhythmus-Gitarrist in New York und tourte mehrfach mit Benny Goodman bis zu dessen Tod 1986. Ab den 1970er-Jahren nahm er mehrere Alben unter eigenem Namen auf (1976 mit Zoot Sims, 1975 mit Bud Freeman, 1978 mit Slam Stewart, 1979 mit Stéphane Grappelli) und im Duo mit George Barnes (zu hören auf dem Album Guitars Pure and Honest). Sein Sohn John Pizzarelli (* 1960) ist ebenfalls Jazz-Gitarrist (mit dem er auch seit 1981 aufnahm, zum Beispiel die Stash Sessions 1980/84), seine Tochter Mary ist klassische Gitarristin und sein Sohn Martin Bassist. Anfang 2015 spielte Pizzarelli sein letztes Album ein, Renaissance (A Journey from Classical to Jazz), das auf Arbors Records erschien.

Außerdem unterrichtete Bucky Pizzarelli am William Paterson College in Wayne, New Jersey. Sein Gitarrenspiel war von Charlie Christian beeinflusst, aber auch von Nat King Coles Triokonzept. Er verwendete wie auch seine Kinder John und Mary sowie George Van Eps, den er 1967 erstmals hörte,<ref>Alexander Schmitz: Die Gitarre im Jazz. Ergänzende Überlegungen zu J. E. Berendts Artikel. In: Gitarre & Laute. Band 5, Heft 1 (1983), S. 82–84, hier: S. 83 f.</ref> eine siebensaitige Gitarre mit zusätzlicher tiefer A-Saite für Bässe. Er arbeitete auch mit seinem Sohn Martin, einem Kontrabassisten, zusammen.

Pizzarelli starb im Frühjahr 2020 im Alter von 94 Jahren an den Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion.<ref>Bucky Pizzarelli, Master of the Jazz Guitar, Is Dead at 94. After years as a relatively anonymous session musician, Mr. Pizzarelli, who has died of the coronavirus, became a mainstay of the New York jazz scene. The New York Times, 2. April 2020, abgerufen am 2. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Eine Woche später starb seine Frau Ruth Elizabeth Pizzarelli im Alter von 89 Jahren; sie waren 66 Jahre verheiratet und hatten vier Kinder.<ref name="ruth">Nachruf auf Ruth Elizabeth Pizzarelli. Legacy.com, 17. April 2020, abgerufen am 17. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskographische Hinweise

Lexikalischer Eintrag

Weblinks

Commons: Bucky Pizzarelli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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