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Dietrich Nietzel

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Dietrich Nietzel (* 1703 in Hamburg; † kurz vor, oder am 27. September 1756 in Uppsala) war ein deutscher Gärtner.

Leben und Wirken

Nietzel arbeitete als Gärtner in Niedersachsen und im englischen Southampton, bevor er nach Holland zog. Hier wurde er vom George Clifford für die Pflege seines Gartens in Hartekamp eingestellt. Von 1735 bis 1737 arbeitete er dort mit Carl von Linné zusammen, der als privater Botaniker dort angestellt war. 1739 bot ihm Linné den Posten des Hauptgärtners des Alten Botanischen Gartens der Universität Uppsala an. Nietzel nahm an und verbrachte den Rest seines Lebens in Uppsala, wo die Gärten unter seiner Obhut gediehen. Nietzel trug dazu bei, dass Linné eine Liste von 3000 Pflanzen veröffentlichen konnte, die dort angebaut wurden. Nach Nietzels Tod im September 1756,<ref>John Hendley Barnhart: Nietzel, Dietrich. In: Biographical notes upon botanists. G. K. Hall, Boston 1965, S. 5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> er starb an einer Infektion, verfielen die Gärten, weil Linné keinen geeigneten Nachfolger finden konnte. Da seine Frau am Schwachsinn litt – “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Verstorben ist mein Gärtner; zurücklassend seine schwachsinnige Frau und einen 10-jährigen Sohn […]. Wo finde ich nun einen Gärtner?“)<ref>Letter 27 September 1756, Uppsala to Abraham Bäck, Stockholm</ref> lebte seine Tochter für einige Zeit in Linnés Haus.<ref>Bref och skrifvelser af och till Carl von Linné med understöd af Svenska staten utgifna af Upsala universitet. Afd. 1, del 1–8, Afd. 2, del 1. Aktiebolaget Ljus, Stockholm 1907, S. 935 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>

Nachweise

Literatur

  • Dietrich Heinrich Stöver: The Life of Sir Charles Linnaeus. London 1794, S. 158 (Textarchiv – Internet Archive, hier fälschlich Derrick Neitzel geschrieben).
  • Nietzel. In: Carl von Linné: Nemesis Divina. Springer 2001, ISBN 0-7923-6820-7, S. 127.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks