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Groupe Lacroix

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Datei:Edison Denisov 1975 ©DmitriSmirnov.jpg
Edisson Denissow

Die Groupe Lacroix ist eine schweizerisch-österreichische Komponistengruppe.

Geschichte

Die Bildung der Groupe Lacroix geht auf einen gemeinsamen Meisterkurs-Besuch der Gründungsmitglieder beim russischen Avantgarde-Komponisten Edisson Denissow im Rahmen der Internationalen Musikfestwochen Luzern IMF am Luzerner Konservatorium im Sommer 1993 zurück.<ref>Stephen W. Ellis: Booklet-Text, CD 8 Pieces on Paul Klee, 2003, CW 1035, S. 6.</ref>

Die Gruppe wurde dann im Herbst 1993 von sechs bekannten Schweizer Komponisten im Centre musical de la Fondation Hindemith Chalet de Lacroix (heute: Hindemith-Musikzentrum der Hindemith-Stiftung).<ref name="MDR"/> Zu den Gründungsmitgliedern zählten Michael Baumgartner, John Wolf Brennan aus Luzern, Jean-Luc Darbellay aus Bern, Christian Henking aus Bern, Stephan Sabotta (der kein offizielles Mitglied wurde) und Michael Schneider aus Aarau.<ref name="Booklet"/>

Im Jahr 1994 schlossen sich Marianne Schroeder aus Basel, 1996 Michael Radanovics aus Wien (Österreich) und 2000 Alfons Karl Zwicker aus St. Gallen an. Gastkomponisten waren 1999 Marcel Wengler (Luxemburg) und 2003 Thüring Bräm, der gleichzeitig Organisator der Gruppe ist. Radanowics und Brennan sind auf Jazz spezialisiert. Schroeder folgt der Minimal Music von John Cage, Karlheinz Stockhausen, Giacinto Scelsi und Galina Ustwolskaja.<ref>Anton Rovner: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview mit Jean-Luc Darbellay (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. August 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musica-ukrainica.odessa.ua, in: Musica Ukrainica online magazine.</ref>

Ziel der Komponistengruppe ist der gemeinsame Dialog. Nach eigenen Aussagen ist der Kerngedanke: „dass die Individualität des künstlerischen Ausdrucks und der Austausch über Konzertsaal und Schreibtisch hinaus sich nicht nur nicht ausschließen, sondern sich gegenseitig befruchten können.“<ref name="Booklet">Fritz Huser: Booklet-Text, CD The Composer Group, 1997, CW 1030, S. 2.</ref>

Internationale Zusammenarbeit erfolgte 1993 in Luzern, 1995/96 in Moskau (beim Moskau Alternativa Festival), 1997 in Dublin, Blonay, Fribourg und Luzern sowie 1999 in Weggis und Leipzig (beim MDR-Musiksommer).<ref>Anton Rovner: Interview mit Jean-Luc Darbellay (PDF-Datei; 650 kB), in: 21st Century Music, März 2001, S. 1 ff.</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.irishtimes.comGroupe Lacroix, B of I Arts Centre (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, in: The Irish Times, 2. Februar 1997.</ref><ref name="MDR"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />MDR Musiksommer (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jean-luc-darbellay.ch, in: Konzertprogramm, 28. Juni 1999, S. 4.</ref> Seit den Leipziger Konzerten besteht eine intensive Kooperation in einem „Klee-Projekt“ mit dem Ensemble Sortisatio.

Diskographie

Weblinks

Einzelnachweise

<references />