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AMAG-Gruppe

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AMAG Group AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 2017 (Eintrag im Handelsregister)<ref>AMAG Group AG. Handelsregisteramt des Kantons Zug, abgerufen am 14. Mai 2023.</ref>
Sitz Cham ZG, Schweiz
Leitung Martin Haefner
(VR-Präsident)
Helmut Ruhl
(CEO)
Mitarbeiterzahl ca. 7500 (2026)<ref name="UebeUns">Über uns amag-group.ch.</ref>
Umsatz 5 Mrd. CHF<ref name="UebeUns" />
Branche Automobilhandel / Energielösungen
Website www.amag-group.ch
Stand:

Die AMAG Group AG ist eine hauptsächlich im Automobilhandel tätige Schweizer Unternehmensgruppe. Der Hauptsitz der 2017 gegründeten Aktiengesellschaft ist seit September 2019 in Cham ZG. Die Gruppe beschäftigt rund 7500 Mitarbeitende (davon sind rund 800 Lernende) und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 5 Milliarden Schweizer Franken. Sie ist im Besitz der Privatholdinggesellschaft BigPoint Holding AG von Martin Haefner und gehört zu den 500 grössten Familienunternehmen der Welt<ref>2025 EY and University of St.Gallen Global Family Business 500 Index. In: familybusinessindex.com. Abgerufen am 16. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

Überblick

Datei:Amag Cham.jpeg
AMAG-Hauptsitz in Cham

Die Geschichte der AMAG-Gruppe geht zurück auf die im Jahr 1928 von Jacques Tschudi gegründete AMAG Automobil- und Motoren AG mit Sitz in Zürich. Diese begann im selben Jahr mit dem Import von Automobilen der Marken Chrysler und DeSoto. Das durch den Zweiten Weltkrieg angeschlagene Unternehmen musste 1944 Konkurs anmelden und wurde infolge von Walter Haefner übernommen, welcher am 3. Januar 1945 die Neue AMAG Automobil- und Motoren AG gründete. AMAG unterzeichnete am 29. April 1948 einen Importvertrag mit Volkswagen und 1951 einen solchen mit Porsche, die bis heute die Basis für das von der AMAG betriebene Automobil-Importgeschäft bilden. Die amerikanischen Marken wurden zwischen 1949 und 1972 am Standort des neu bezogenen Importeurs-Firmensitzes in Schinznach-Bad montiert. 1967 folgte der Importvertrag für Audi, 1984 der für SEAT (zuerst via Schwestergesellschaft Spancar) und 1992 für Škoda (zuerst via Amoda - Spancar und Amoda wurden 1995 in die AMAG fusioniert). Im Mai 2008 stellte AMAG den Import von Porsche-Fahrzeugen ein, da die Tochtergesellschaft Porsche Schweiz AG diesen für sich beanspruchte. AMAG bleibt jedoch weiterhin wichtigster Handelspartner der Marke und ist mit 6 Verkaufs- und Service-Standorten<ref>Porsche Zentren. Abgerufen am 18. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> laut Eigenangaben die grösste Porschehandelsorganisation in der Schweiz und der viertgrösste Porsche-Händler der Welt.

Zu der im Jahr 2017 gegründeten AMAG Group AG gehören die AMAG Import AG, die AMAG Automobil und Motoren AG<ref>AMAG: Das grösste Automobilunternehmen der Schweiz. 14. November 2023, abgerufen am 14. November 2023.</ref> mit über 80 eigenen Garagenbetrieben und einem Bentley Stützpunkt in Cham, die AMAG First AG, die AMAG Leasing AG (Leasinggeschäft), die AMAG Services AG (Autovermietung Europcar, Valetparking an Schweizer Flughäfen und Chaffeurdienstleistungen) sowie die AMAG Parking AG (Parkhausbewirtschaftung). Seit 2018 ist die AMAG Mitinhaberin und seit 2025 Mehrheitsinhaberin von autoSense, der Lösung für digitale Vernetzung von Fahrzeugen und Ladelösungen, und seit 2019 bietet sie mit Clyde ein Auto-Abomodell an. Mittlerweile fokussiert sich Clyde auf Abos von E-Fahrzeugen. Hier beinhaltet der Abopreis als absolutes Novum auch die Kosten für den Ladestrom zuhause und unterwegs.<ref>Christopher: Clyde Energy Benefit | Alle Infos auf einen Blick. In: Clyde E-Mobility Blog. 25. August 2023, abgerufen am 18. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zudem ist sie Partnerin bei der Swiss Startup Factory. Seit Januar 2021 übernimmt die mobilog AG die logistischen Aufgaben der AMAG.<ref>autoblog.amag.ch</ref> AMAG gehört zu den Gründungsmitgliedern des im Dezember 2021 auf Initiative der Mobilitätsakademie gegründeten Branchenverbands Swiss Alliance for Collaborative Mobility (kurz CHACOMO).<ref>Shared Mobility erhält eine nationale Stimme. In: presseportal.ch. 15. Dezember 2021, abgerufen am 11. Juni 2022.</ref>

2022 übernahm die AMAG-Gruppe das Energiedienstleistungsunternehmen Helion und gründete die Helion Energy AG, seit 2023 hält sie eine Beteiligung an der dänischen Holo A/S, einem Betreiber und Operator von autonomen Fahrzeugflotten.

Die Neuzulassungen nach den wichtigsten Marken der AMAG und ihren Schweizer Marktanteilen beliefen sich im Jahr 2025 wie folgt: VW (11,0  Prozent), Škoda (9,5  Prozent), Audi (7,4  Prozent) und Seat/Cupra (4,2  Prozent).<ref>Auf Wachstumskurs: In einem schwierigen Marktumfeld steigert die AMAG Gruppe den Marktanteil auf 32,1 Prozent. AMAG Group AG, 16. Januar 2026, abgerufen am 26. Januar 2026 (deutsch).</ref><ref name="UebeUns" />

Eva Maria Bucher-Haefner, die Tochter des 2012 verstorbenen AMAG-Gründers Walter Haefner verkaufte ihre 50-Prozent-Beteiligung im Dezember 2018 an ihren Bruder und schied aus den Verwaltungsräten der AMAG-Gruppengesellschaften aus. Die AMAG-Gruppe ist seither im Alleinbesitz von Martin Haefner.<ref>Amag-Erbin Eva Maria Bucher-Haefner verkauft an Bruder. In: Handelszeitung. Abgerufen am 12. Dezember 2018.</ref> Der Gründungssitz am Zürcher Utoquai 49 ging hierbei an Eva Maria Bucher-Haefner; die Garage und das Verkaufslokal der AMAG im Parterre sind eingemietet.

Das Firmenlogo symbolisierte bis 2013 einen Auto-Union-Rennwagen Typ A, der auf den Betrachter zufährt. In der Mitte der Fahrzeugkörper, links und rechts die Vorderräder mit Trommelbremsen und Achse. Im September 2013 änderte die AMAG ihren Marktauftritt und damit auch das Logo komplett. Nun verwendet das Unternehmen einen schlichten Schriftzug als Logo.

Weblinks

Commons: Amag – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />10. https://amag.media-corner.ch/press/auf-wachstumskurs-einem-schwierigen-marktumfeld-steigert-die-amag-gruppe-den-marktanteil-auf