Carcinus
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Carcinus | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Carcinus maenas.jpg
Gemeine Strandkrabbe (Carcinus maenas) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Unterfamilie | ||||||||||||
| Carcininae | ||||||||||||
| MacLeay, 1838 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Carcinus | ||||||||||||
| Leach, 1814 |
Carcinus ist eine Gattung von Krabben innerhalb der Familie der Carcinidae und einzige Gattung in der Unterfamilie Carcininae.<ref name="WORMS">Carcinidae MacLeay, 1838. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 22. Oktober 2025.</ref> Sie beinhaltet die beiden Arten Carcinus maenas (Gemeine Strandkrabbe) und Carcinus aestuarii (Mittelmeer-Strandkrabbe), die sich vor allem in ihrem Verbreitungsgebiet, vom Aussehen und ihrer Lebensweise her jedoch kaum voneinander unterscheiden. Da sie untereinander kreuzbar sind und fortpflanzungsfähige Nachkommen hervorbringen, werden sie von einigen Taxonomen eher als Unterarten an Stelle von echten Arten betrachtet.<ref name="Yamada"></ref>
Unterschiede zwischen C. maenas und C. aestuarii
Am zuverlässigsten sind die beiden Arten anhand der Form der zu männlichen Begattungsorganen (Gonopoden) umgewandelten Extremitäten (Pleopoden) zu unterscheiden, die normalerweise unter dem plattenförmigen Hinterleib (Pleon) verborgen sind. Bei C. maenas sind diese bei geschlechtsreifen Männchen bogenförmig, bei C. aestuarii hingegen eher gerade und parallel zueinander. Zu beachten ist hierbei, dass sich bei Befall durch den Parasiten Sacculina die Form der Pleopoden verändern kann.<ref name="Yamada"/>
Carcinus aestuarii erreicht außerdem nicht die Körpergröße von Carcinus maenas, was jedoch zur Unterscheidung der Arten kaum herangezogen werden kann, da auch Individuen der Gemeinen Strandkrabbe meist kleiner bleiben.<ref name="Yamada"/>
Verbreitungsgebiet
Das originäre Verbreitungsgebiet der Gattung ist gemäßigten Klimazone des Nordatlantiks. Die Vertreter wurden aber auch in den Nordwestatlantik, den Süden Afrikas und nach Südaustralien eingeführt. Sie besiedeln Flussmündungen, Gezeitenzone und Schelf in Tiefen zwischen 0 und 200 m.<ref name="Poore"> </ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />