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Striefen

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Striefen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(162)&title=Striefen 50° 46′ N, 7° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(162) 50° 45′ 33″ N, 7° 20′ 26″ O
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Höhe: 167 m ü. NN
Einwohner: 162 (1. Jan. 2021)<ref>Hennef: Wohnplatzverzeichnis, Einwohnermeldeamt der Stadt Hennef</ref>
Postleitzahl: 53773
Vorwahl: 02242
Lage von Striefen in Nordrhein-Westfalen
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Striefen ist ein Ortsteil der Stadt Hennef (Sieg) im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Es liegt an einem nordöstlichen Ausläufer des Westerwaldes oberhalb des Limersbaches im Tal der Sieg.

Urkundlich erwähnt wurde Striefen erstmals im 13. Jahrhundert. Obwohl es nur unweit der Bundesstraße 8 liegt, war Striefen lange landwirtschaftlich geprägt.

Die Antoniuskapelle in Striefen, dem hl. Antonius von Padua geweiht, wurde 1790 von den Bewohnern des Ortes als Fachwerkkapelle errichtet und nach einer weitgehenden Zerstörung im Zweiten Weltkrieg als verputzter Steinbau wiederaufgebaut.<ref>Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln, Ausgabe 22/14, 30. Mai 2014, S. 39 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Januar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kizkoeln.de, PDF)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kirchen im Seelsorgebereich Hennef-Ost (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Januar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gemeinden.erzbistum-koeln.de, Erzbistum Köln</ref> An jedem ersten Donnerstag im Monat wird hier eine Messe abgehalten.<ref>P.Gabriel Busch (Hrsg.): Kapellenkranz um den Michaelsberg, 113 Kapellen im alten Dekanat Siegburg, Verlag Abtei Michaelsberg, 1985</ref>

1789 bildete Striefen eine Honschaft des Kirchspiels Eigen und gehörte bis 1806 zum bergischen Amt Blankenberg.<ref>Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 309 ff.</ref> Nach Auflösung des Herzogtums Berg bildete Striefen von 1808 bis 1813 eine der 31 Gemeinden bzw. Ortsbezirke im Kanton Hennef im Großherzogtum Berg und wurde von der Mairie Hennef (ab 1813 „Bürgermeisterei Hennef“) verwaltet. In preußischer Zeit (ab 1815) blieb Striefen Teil der Bürgermeisterei Hennef und wurde dem Kreis Uckerath (1820 mit dem Kreis Siegburg vereinigt, dieser 1825 in „Siegkreis“ umbenannt) zugeordnet. Innerhalb der Bürgermeisterei Hennef gehörte Striefen zur Gemeinde Geistingen, die 1934 mit Blankenberg zur Gemeinde Hennef zusammengeschlossen wurde.

Neben dem Eiersingen zu Pfingsten, dem Aufstellen eines Maibaums und einem Sankt-Martin-Zug wird im Dorf ein Scheunenball zu Ehren des heiligen Antonius von Padua am Wochenende nach dem 13. Juni begangen.

Datei:Hennef, Striefen, Antoniuskapelle.JPG
Antoniuskapelle, Luftaufnahme (2009)

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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