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Disaster Monitoring Constellation

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Die Disaster Monitoring Constellation (DMC) ist eine Konstellation (ein Verbund) von Erdbeobachtungssatelliten. Alle Satelliten der Konstellation wurden von dem britischen Kleinsatellitenhersteller Surrey Satellite Technology Limited (SSTL) gebaut. Die SSTL-Tochtergesellschaft DMC International Imaging (DMCii) koordiniert den Betrieb der Satelliten und vermarktet deren Daten.<ref name="sstl-dmc">The Disaster Monitoring Constellation. SSTL, abgerufen am 7. Oktober 2019.</ref><ref>Nigerian-built satellite acquires first image just days after launch. SSTL, 26. August 2011, abgerufen am 7. Oktober 2019.</ref> Als Mitglied der Internationalen Charta für Weltraum und Naturkatastrophen stellt DMCii die Daten der Konstellation bei Bedarf auch kostenlos für die Katastrophenhilfe zur Verfügung.<ref>About the Charter. Internationaal Disaster Charta, abgerufen am 7. Oktober 2019.</ref>

Satelliten

Name Gene­ration Land Betreiber Startdatum Betrieb bis Aufnahme­breite Cospar-ID<ref>Space-Track.Org</ref>
AlSat-1 DMC-1 Algerien ASAL Vorlage:DatumZelle 2010 32 m MS Vorlage:COSPAR
BilSat-1 DMC-1 Türkei TÜBITAK Vorlage:DatumZelle 2006 28 m MS Vorlage:COSPAR
UK-DMC-1 DMC-1 Großbritannien UKSA 2011 32 m MS Vorlage:COSPAR
NigeriaSat-1 DMC-1 Nigeria NASRDA 2012 32 m MS Vorlage:COSPAR
Beijing-1 DMC-1 China CNSA Vorlage:DatumZelle 32 m MS Vorlage:COSPAR
Deimos-1 DMC-2 Spanien Deimos Vorlage:DatumZelle 22 m MS Vorlage:COSPAR
UK-DMC-2 DMC-2 Großbritannien UKSA 22 m MS Vorlage:COSPAR
NigeriaSat-2 DMC-2 Nigeria NASRDA Vorlage:DatumZelle 32 m MS Vorlage:COSPAR
DMC 3-FM1 DMC-3 Großbritannien DMCii Vorlage:DatumZelle 04 m MS Vorlage:COSPAR
DMC 3-FM2 DMC-3 Großbritannien DMCii 04 m MS Vorlage:COSPAR
DMC 3-FM3 DMC-3 Großbritannien DMCii 04 m MS Vorlage:COSPAR

Quelle: eoPortal/ESA; Stand Oktober 2019<ref name="eoportal-dmc"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DMC-1G (Disaster Monitoring Constellation - First Generation) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Oktober 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/directory.eoportal.org im eoPortal, mit Liste aller Satelliten einschließlich der zweiten Generation, abgerufen am 7. Oktober 2019.</ref>

Alle Satelliten der ersten Generation wurden mit Kosmos-3M-Raketen vom Kosmodrom Plessezk gestartet. Die Satelliten der zweiten Generation starteten mit Dnepr vom Kosmodrom Baikonur (2009) bzw. Kosmodrom Jasny (2011), und die der dritten mit einer PSLV vom Satish Dhawan Space Centre. Zusammen mit NigeriaSat-2 wurde auch der Erdbeobachtungssatellit NigeriaSat-X ins All gebracht,<ref name="eoportal-dmc" /> den SSTL jedoch nicht als ehemaliges oder bestehendes Mitglied der Disaster Monitoring Constellation aufführt.<ref name="sstl-dmc" />

Einzelnachweise

<references/>