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Hylas

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Februar 2026 um 10:33 Uhr durch imported>Tolanor (Hylas in der bildenden Kunst).
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Datei:Hilas Y las Ninfas.jpg
Carranque, Spanien – „Hylas und die Nymphen“, 4. Jh., Mosaik
Datei:John William Waterhouse - A Naiad or Hylas with a Nymph, 1893.jpg
John William WaterhouseNajade und Hylas (Gemälde, 1893)

Hylas ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein gutaussehender, junger Mann aus der Argonautensage der griechischen Mythologie. Berühmt wurde er außerdem als Kunstmotiv, wobei insbesondere seine Entführung durch weibliche Wassergeister gern dargestellt wird.

Mythos um den Raub des Hylas

Die Sage um den Raub des Hylas scheint in der Antike fester Bestandteil des Mythenkanons gewesen zu sein. In vielen Texten wird auf diese Episode verwiesen – etwa als belehrendes, illustratives oder auch spöttisches Beispiel. Ein Hinweis auf dieses Verständnis ist auch dieser Satz von Vergil: „Cui non dictus Hylas puer […]?“ (Georgica, 3,6). Diese rhetorische Frage „Wem wurde nicht der Jüngling Hylas […] besungen?“ legt nahe, dass die Figur des Hylas bereits von anderen Autoren bearbeitet worden war und daher vergleichsweise bekannt war.

Schriftliche Quellen

(Quelle: <ref>Kenneth Mauerhofer: Der Hylas-Mythos in der antiken Literatur. B. G. Teubner, 2012, ISBN 978-3-11-094443-3, doi:10.1515/9783110944433 (degruyter.com [abgerufen am 6. Februar 2025]).</ref>)

Handlung

In der Argonautensage tritt Hylas als der jugendliche und sehr schöne Eromenos des Herakles auf, den er auch als Gefährte auf seinen Reisen begleitete. Hylas blieb als Waffenträger bei Herakles, als dieser sich den Argonauten anschloss. Gemeinsam suchten sie nach dem Goldenen Vlies. Nachdem die beiden an der Küste Mysiens gemeinsam an Land gegangen waren, wurden sie voneinander getrennt.<ref>Theokrit 13,45</ref>

Hylas suchte eine Quelle auf und wurde beim Wasserschöpfen von den Najaden Euneike, Nycheia und Malis entdeckt, die ihn angeblich angelockt und dann zu sich in die Tiefe gezogen haben.<ref>Nycheia Wilhelm Heinrich Roscher, Internet Archive, aufgerufen am 29. November 2021</ref>

Herakles suchte lange und erfolglos nach ihm. Weil die Argonauten nicht warten wollten, zogen sie schließlich ohne Herakles weiter. In einer anderen Version dieses Mythos verlässt Herakles die Argonauten, um nach Hylas zu suchen. In späteren Zeiten suchten die Mysier einmal jährlich nach Hylas.

Hylas in der bildenden Kunst

Das Thema der „Entführung des Hylas durch die Nymphen“ war – vor allem wegen seiner erotischen Implikationen – in der Mosaikkunst der römischen Zeit sehr beliebt. In der Bildhauerei wurde die Entführung des Hylas unter anderem von John Gibson modernen Künstlern wie Bertel Thorvaldsen dargestellt.<ref name="BTH">Bertel Thorvaldsen. Hylas and the Water Nymphs, 1833 Thorvaldsen-Museum, aufgerufen am 29. November 2021</ref>

In der bildenden Kunst war die Entführung des Hylas durch die Nymphen (besonders im 17. bis 19. Jahrhundert) außerdem ein beliebtes Motiv mitteleuropäischer Gemälde. Das Thema wurde unter anderem von Giulio Romano, Francesco Furini, Henry Howard, William Etty, John William Waterhouse, Joseph Anton Koch, Karl Ferdinand Sohn sowie Henrietta Rae aufgegriffen. Einige Künstler erhöhten dabei die Anzahl der Nymphen auf bis zu sieben.

Hylas in Literatur, Dichtung und Sachliteratur

Dies sind nur einige Erwähnungen, durch die Hylas in Gedichten, Bühnenstücken, Romanen und philosophischen Diskursen in Erscheinung getreten ist.

Literatur

Weblinks

Commons: Hylas – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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