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Agrarlandschaft

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. September 2025 um 05:32 Uhr durch imported>Fährtenleser (das ist eine "Verschlimmbesserung" (Link auf BKS / Untersch. Effizienz u. Effektivität wird in Effektivität beleuchtet / da hier Effektivität mit Zielerreichung hoher Erträge verbunden wird, ist Effizienz zudem impliziert / Agrarsteppe ist eine Metapher und sollte hier keine real-negative Konnotation aufgedrückt bekommen)).
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Datei:Lavendar trimmed after harvest - panoramio.jpg
Agrarlandschaft durch industriellen Lavendelanbau in der Provence

Als Agrarlandschaft bezeichnet man in der Geographie einen durch die Landwirtschaft geprägten und (im engeren Sinne) gezielt veränderten Landschaftstyp. Sie zeichnet sich zwar durch eine gewisse Einheitlichkeit aus – etwa durch Monokulturen, umgangssprachlich auch Agrarsteppe genannt –, hat aber je nach agrarer Nutzung, Grundstücksteilung und Bebauung (Wohn- und Wirtschaftsgebäude) viele Erscheinungsformen. Um die Flächen effektiv bewirtschaften zu können und möglichst hohe Erträge zu erzielen, wird die Landschaft (etwa durch Ent- oder Bewässerung, Rodung, Geländenivellierung, Terrassierung u. ä.) den jeweiligen Erfordernissen angepasst.

Die natürliche Vegetation wird weitgehend oder fast ausschließlich durch kultivierte Nutzpflanzen (Feldfrüchte und Weidegräser) ersetzt. Eine ökologische Betrachtung der Agrarlandschaft als anthropogen geschaffenes Agrarökosystem ist möglich.

Der Begriff ist (im weiteren Sinne) bisweilen synonym mit dem deutlich häufiger verwendeten<ref>Google-Abfrage am 31. Oktober 2014: Suchbegriff „Agrarlandschaft“ ergibt ungefähr 163.000 Ergebnisse, Suchbegriff „Kulturlandschaft“ ergibt ungefähr 762.000 Ergebnisse.</ref> Begriff Kulturlandschaft. Streng genommen ist eine Kulturlandschaft jedoch eher der historisch „gewachsene“ Typ der Agrarlandschaft einschließlich der bäuerlichen Kulturen, die ihn geschaffen haben – im Gegensatz zu dem ausschließlich für die moderne Industrielle Landwirtschaft gestalteten Raum.

Eine allgemein verbindliche Definition gibt es nicht. In einigen Publikationen steht die Agrarlandschaft als Oberbegriff über den Wirtschaftslandschaften und den Kulturlandschaften.<ref>Gottfried Briemle: Flurbereinigung – Bereicherung oder Verarmung der Kulturlandschaft? In: Schwäbische Heimat. 29. Jg., Heft 4. Stuttgart 1978, S. 226–233.</ref> Andere Publikationen sehen die Agrarlandschaft (gleichrangig mit z. B. Wirtschaftswäldern oder Industrielandschaften) als Unterkategorie der Wirtschaftslandschaften und diese wiederum als Untergliederung der Kulturlandschaften.<ref>Hans Carol: Die Wirtschaftslandschaft und ihre kartographische Darstellung. Kümmerly & Frey, Geographischer Verlag, Bern 1946.</ref>

Bildbeispiele

Literatur

  • Stephan Dabbert, Sylvia Herrmann, Giselher Kaule, Michael Sommer: Landschaftsmodellierung für die Umweltplanung. Springer Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-540-65044-X.

Anmerkungen

<references />

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