Samantha Power
Samantha Power (* 21. September 1970 in London<ref>Jennifer Ryan: Samantha Power: ‘Being the only woman in the UN made me a feminist’, irishtimes.com, 13. November 2017, abgerufen am 24. Dezember 2019.</ref>) ist eine irisch-amerikanische Journalistin, Autorin und Wissenschaftlerin. Sie war vom 2. August 2013 bis zum 20. Januar 2017 Botschafterin der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen. Vom 3. Mai 2021 bis 20. Januar 2025 war sie Direktorin der U.S. Agency For International Development.<ref>Suzanne Lynch at the White House: Samantha Power sworn in as head of US international aid agency. Abgerufen am 4. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Werdegang
Samantha Power ist die Tochter irischer Eltern, der Ärztin Vera Delaney und des Zahnarztes Jim Power. Sie wuchs in Dublin auf, bevor sie im September 1979 mit ihrer Mutter und deren neuem Lebensgefährten nach Pittsburgh zog. Später zog sie mit den beiden und ihrem Bruder Stephen von Pittsburgh nach Atlanta, Georgia.<ref>Power, Samantha,: Education of an idealist. London, ISBN 978-0-00-827490-0.</ref>
Sie besuchte die Lakeside High School in Atlanta, Georgia, wo sie Mitglied der Cross-Country-Mannschaft und der Basketballmannschaft war.
Anschließend erhielt sie 1992 ihren B.A.-Abschluss an der Yale University, wo sie Mitglied der Aurelian Honor Society war, und ihren Abschluss an der Harvard Law School.<ref>Harvard Law School: Samantha Power | Harvard Law School. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Mai 2022; abgerufen am 20. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> 1993, im Alter von 23 Jahren, wurde sie amerikanische Staatsbürgerin. Power arbeitete zunächst als Journalistin und berichtete aus Bosnien und Herzegowina, Osttimor, Ruanda, Sudan und Simbabwe.<ref name="WBAA">Laurel Wamsley: Biden Nominates Samantha Power To Run U.S. Agency For International Development, WBAA, 13. Januar 2021, abgerufen am 13. Januar 2021.</ref>
2006 wurde Power die erste Anna Lindh Professor of Practice of Global Leadership and Public Policy des neugegründeten Carr Center for Human Rights Policy der Harvard University.<ref>Doug Gavel: Power named first Anna Lindh Professor, The Harvard Gazette, 14. September 2006, abgerufen am 13. Januar 2021.</ref> Im Herbst 2007 begann sie, eine regelmäßige Kolumne für das Time Magazine zu scheiben.<ref>Time 100: Samantha Power. 19. April 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2007; abgerufen am 20. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Von 2009 bis 2013 arbeitete Power als Sonderassistentin von US-Präsident Barack Obama im Nationalen Sicherheitsrat und als Senior Director für multilaterale Angelegenheiten und Menschenrechte.<ref name="WBAA" /> Am 5. Juni 2013 wurde Power von Präsident Obama als Ständige Vertreterin der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen nominiert. Nach ihrer Bestätigung durch den US-Senat trat sie am 2. August die Nachfolge von Susan E. Rice an<ref>Sebastian Fischer: Neues US-Sicherheitsteam: Zwei starke Frauen für Obama. In: Spiegel Online. 5. Juni 2013, abgerufen am 6. Juni 2013.</ref> und übte dieses Amt bis zum 20. Januar 2017 aus.<ref>Samantha Powers UN-Amtszeit (Quelle: Tages-Anzeiger).</ref>
Am 13. Januar 2021 wurde Power von Joe Biden als Leiterin der U.S. Agency For International Development nominiert.<ref name="WBAA" /> Am 3. Mai 2021 wurde sie von US-Vizepräsidentin Kamala Harris vereidigt. Am 20. Januar 2025 endete ihre Amtszeit.
Ehrungen und Privates
Power ist seit 2008 mit dem Harvard-Professor Cass Sunstein verheiratet.<ref>Sunstein and Power, Harvard Power Couple, Tie the Knot. In: The Harvard Crimson. 7. Juli 2008, abgerufen am 15. Dezember 2016.</ref>
2003 gewann Power den Pulitzer-Preis für ihr Buch A Problem from Hell: America and the Age of Genocide, für das sie auch den Anisfield-Wolf Book Award erhielt. Für das Jahr 2004 wurde sie vom Time Magazine zu einer der 100 einflussreichsten Personen der Welt erklärt. Am 8. Juni 2016 wurde Power in Berlin für ihren Einsatz um die transatlantischen Beziehungen der Henry-A.-Kissinger-Preis verliehen.<ref>Samantha Power erhält in Wannsee den Kissinger-Preis. In: Berliner Morgenpost. 9. Juni 2016, abgerufen am 9. Juni 2016.</ref>
Preisgekrönte Bücher
- “A Problem from Hell”. America and the Age of Genocide. Basic Books, New York 2013, ISBN 978-0-465-06150-1 (Erstausgabe 2002 bei HarperCollins)<ref>Stephan Detjen / Deutschlandfunk 16. September 2013: Buchbesprechung</ref>
- Chasing the Flame. Sergio Vieira de Mello and the Fight to Save the World. Penguin Books, London 2008, ISBN 978-1-59420-128-8.
Werke
- The Education of an Idealist. William Collins, London 2019, ISBN 978-0-00-827490-0.
Weblinks
- Blog von Samantha Power
- Lebenslauf von Botschafterin Samantha Power (engl.)
- «Wir haben Trumps Genie unterschätzt» – Interview mit Peer Teuwsen bei nzz.ch, 13. Januar 2018.
Einzelnachweise
<references />
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Power, Samantha |
| KURZBESCHREIBUNG | irisch-US-amerikanische Journalistin, Autorin und Wissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 21. September 1970 |
| GEBURTSORT | London, England, Vereinigtes Königreich |
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- Literatur (Vereinigte Staaten)
- Journalist (Vereinigte Staaten)
- Politikwissenschaftler
- Ständiger Vertreter der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen
- Pulitzer-Preisträger
- US-Amerikaner
- Ire
- Geboren 1970
- Frau
- Absolvent der Harvard University
- Absolvent der Yale University