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Moazagotl

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Datei:Lenticulariswolke.jpg
Lenticulariswolke

Moazagotl bezeichnet eine Formation von Lenticularis-Wolken im Riesengebirge, die den Anstoß zur Erforschung des Phänomens der Leewellen lieferte.<ref>A. Dörnback, R. Heise, J. P. Kuettner: Wellen und Rotoren. In: promet. Band 32, Nr. 1/2, 2006, S. 18–24 (Online verfügbar [PDF]).</ref><ref>Harald Koschmieder: Aufwind und Segelflug. In: Die Naturwissenschaften. Band 27, Nr. 45, 1939, S. 745–754.</ref><ref>Glossary of Metereology: Moazagotl. In: American Meteorological Society. Abgerufen am 7. August 2025.</ref> Auch ein Segelflugzeug von Wolf Hirth wurde so genannt, nachdem dieser 1933 das Phänomen näher studiert hatte.

Datei:Time-lapse recording of a lenticular cloud.webm
Zeitraffer einer Lentikulariswolke

Der Name wird auf einen Schäfer namens Gotthelf Motz (auf Schlesisch „der Moatza Gottl“)<ref>https://knzink.de/moazagotl/moazagotl.htm</ref> oder Gottlieb Matz<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 24. Juni 2008 im Internet Archive)</ref><ref>https://www.am.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/fbd6a07485a70ac7c1256f5c003750ed/3db17c337f58a7ffc1256f5500331f25?OpenDocument</ref> (Matz’ens Gottlieb) zurückgeführt, der diese Wolken häufig am Nordrand des Riesengebirges beobachtete und beschrieb. Das Besondere war, dass die Wolke oft bei Hirschberg im Riesengebirge (heute Jelenia Góra, Polen) als „stehend“ zu sehen war.

Einzelnachweise

<references />