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Hopfen am See

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Hopfen am See
Stadt Füssen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Hopfen+am+See 47° 36′ N, 10° 41′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 47° 36′ 17″ N, 10° 41′ 9″ O
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Höhe: 801 m ü. NHN
Postleitzahl: 87629
Vorwahl: 08362
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Datei:Hopfen am See mit Pfarrkirche.JPG
Ortsansicht von Süden

Hopfen am See (bis 1936 Hopfen)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 34, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat). </ref> ist ein Gemeindeteil der bayerischen Stadt Füssen und eine Gemarkung im schwäbischen Landkreis Ostallgäu.

Der vom Tourismus geprägte Luft- und Kneippkurort liegt am Nordufer des Hopfensees etwa 4 Kilometer nordwestlich von Füssen auf einer Höhe von 801 m über NHN. Es gibt zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Kurkliniken, Hotels, Ferienwohnungen und Privatunterkünften sowie einen Campingplatz. Auf einem Hügel über dem Ort liegt die Ruine der Burg Hopfen.

Geschichte

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung von Hopfen am See stammt aus dem Jahr 1172, damals unter dem Namen de Hophen. Lange Zeit bestand der Ort nur aus wenigen Häusern. Anfang des 20. Jahrhunderts vergrößerte sich die Ortschaft allmählich, und sie bekam den amtlichen Zusatz am See verliehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Entwicklung zu einem Kur- und Urlaubsort.

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. April 1971 die Gemeinde Eschach in die Gemeinde Hopfen am See eingegliedert,<ref></ref> die Gemeinde aber am 1. Mai 1978 aufgelöst und nach Füssen eingemeindet.<ref> </ref><ref name="HistGV87">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 129–130, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Landkreis Ostallgäu; Fußnote 9). </ref> Die Gemeinde Hopfen am See bestand 1961 aus den Gemeindeteilen Hopfen am See, Bebele, Enzensberg, Rohrweiher und Vilser und hatte 342 Einwohner, 193 davon im Pfarrdorf Hopfen am See.<ref name="VZ1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 938 (Digitalisat).</ref> Im Jahr 1964 betrug die Gemeindefläche 318,78 Hektar.<ref name="VZ1961" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Die Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde 1984 restauriert. Sie ist mit Stuck von Joseph Fischer aus Faulenbach ausgestattet, einem ausgezeichneten Stuckateur seiner Zeit. Ferner sind Freskenfragmente des frühen 15. Jahrhunderts sehenswert, die den Kampf des hl. Georg mit dem Drachen darstellen.
  • Die Burg Hopfen war wohl jene namenlose feste Burg nahe Füssen, auf die 1078 der Augsburger Bischof Wigolt während des Investiturstreits flüchtete. Später ausgebaut, diente sie bis 1322 als Sitz des Propstamts Füssen und geriet nach dessen Verlagerung ins Hohe Schloss allmählich in Verwahrlosung und Verfall.<ref>Wissen über Burgen. Vortrag mit Dr. Joachim Zeune am 27. Oktober - Exkursion am 29. Oktober. In: Allgäuer Zeitungsverlag (Hrsg.): Hallo Allgäu vom 21. Oktober 2022</ref>

Infrastruktur

Die nächsten Autobahnanschlussstellen befinden sich seit der Fertigstellung der A 7 bei Nesselwang und Füssen. Östlich des Ortes verläuft die B 16 nach Füssen. In Füssen und bei Hopferau gibt es Stationen an der Bahnstrecke Marktoberdorf–Füssen (früher gab es an dieser Bahnstrecke auch einen eigenen Haltepunkt Hopfensee).

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Hopfen am See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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