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Beovizija

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Produktionsland Serbien
Genre Musikshow
Ausstrahlungs­turnus 2003–2009, 2018–2020
Idee Marina Tucaković
Premiere 12. Apr. 2003 auf RTS
Moderation verschieden
Datei:ESC 2007 Serbia - Marija Serifovic - Molitva.jpg
Marija Šerifović 2007 mit ihrem Backgroundchor, den Beauty Queens.
Datei:Beovizija.jpg
Beovizija Logo (2003 bis 2009)

Die Beovizija ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war ein Musikfestival in Serbien, das als nationaler Vorentscheid für Serbiens Vertreter beim Eurovision Song Contest diente.

Geschichte

Die Beovizija wurde von der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaft RTS organisiert und im nationalen Fernsehen, über Satellit und online ausgestrahlt. Die Veranstaltung fand im Februar oder März im 4000 Zuschauer fassenden großen Saal des Sava Centar oder den Studios von RTS auf Košutnjak in Belgrad statt.

Die erste Beovizija fand 2003 statt. Hier gewann Toše Proeski mit dem Lied Čija Si. Da Serbien-Montenegro damals jedoch nicht am Eurovision Song Contest teilnahm, wurde der Titel nicht bei der EBU eingereicht. Nachdem das Land 12 Jahre lang von dem Gesangswettbewerb auf Grund der Sanktionen ausgeschlossen war, trat der Staatenbund Serbien und Montenegro im Jahr 2004 erstmals wieder an.

Zunächst war geplant, dass die Beovizija den Vertreter für Serbien und Montenegro beim ESC bestimmen soll. Jedoch einigte man sich später darauf, dass RTS und RTCG jeweils gleich viele Teilnehmer ins gemeinsame Finale schicken sollen. Deshalb fungierte die Beovizija als serbisches Halbfinale, während das montenegrinische Halbfinale Montevizija genannt wurde. Im Finale Evropesma (Evropjesma) traten dann die bestplatzierten Teilnehmer beider Festivals auf. Von 2004 bis 2005 setzten sich im gemeinsamen Finale andere Künstler durch, sodass bis 2007 kein Sieger der Beovizija tatsächlich auch zum Eurovision Song Contest fuhr.

Nach dem Ausscheiden Montenegros aus dem Staatenbund 2006 ist die Beovizija seit 2007 ein rein serbischer Wettbewerb. Im selben Jahr wurde das Wertungssystem reformiert und der Einfluss der Jury relativiert. Nun gingen das Televoting und die Jurywertung zu gleichen Teilen in die Bewertung ein.

Bei der Beovizija hatte sich eingebürgert, dass die Eurovisionteilnehmer aus den anderen ehemaligen jugoslawischen Republiken als Interval Acts auftreten.

Nach 2009 wurde die Beovizija wegen der Wirtschaftskrise nicht mehr organisiert, um die Kosten der Teilnahme am ESC so gering wie möglich zu halten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beovizija: Promenjen način izbora (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Februar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rts.rs</ref> Der serbische Rundfunk gab im Januar 2018 bekannt, dass die Beovizija nach neun Jahren wieder organisiert werde und in Zukunft den serbischen Vertreter für den ESC bestimmen solle.<ref>Ewan Mccaig: SERBIA: BEOVIZIJA RETURNS FOR EUROVISION 2018. In: eurovoix.com. 9. Oktober 2017, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/eurovoix.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> 2019 gab erstmals in der Geschichte des Festivals zwei Halbfinale sowie ein großes Finale.

Der Sieger der Beovizija 2020 konnte aufgrund der Absage des Eurovision Song Contest 2020 nicht zum Wettbewerb fahren. 2021 fand die Beovizija aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht statt. 2022 wurde bekannt, dass es Unstimmigkeiten zwischen RTS und dem Produktionsunternehmen Beoton gebe. RTS entschied sich dazu, einen neuen Wettbewerb unter dem Namen Pesma za Evroviziju ins Leben zu rufen, das als neue Auswahlmethode für den ESC dient. Beoton gab bekannt, die Beovizija als unabhängiges Festival weiterhin zu organisieren, was letztendlich jedoch nicht umgesetzt wurde. Dies markierte das Ende des Musikwettbewerbs.

Sieger

Jahr Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(Inoffiziell)
Ergebnis beim ESC
Platz
Finale
Punkte
Finale
Platz
Halbfinale
Punkte
Halbfinale
2003 Toše Proeski Čija si
M/T: Toše Proeski
Serbisch Wer bist du? Keine Teilnahme
2004 Negative Zbunjena
M/T: Negative
Serbisch Verwirrt
2005 Jelena Tomašević Jutro
M/T: Jelena Tomašević
Serbisch Morgen
2006 Flamingosi feat. Louis Ludi Letnji Ples
M/T: Flamingosi, Louis
Serbisch Verrückter Sommertanz
2007 Marija Šerifović Molitva
M: Vladimir Graić; T: Saša Milošević Mare
Serbisch Gebet 01. 268 01. 298
2008 Jelena Tomašević Oro
M: Željko Joksimović; T: Dejan Ivanović
Serbisch Oro (Serbischer Volkstanz) 06. 160 Direkt für das Finale qualifiziert
2009 Marko Kon & Milan Nikolić Cipela
M: Aleksandar Kobac, Marko Kon, Milan Nikolić; T: Aleksandar Kobac, Marko Kon
Serbisch Schuh Ausgeschieden 10. 060
2010
bis
2017
Beovizija fand nicht statt
2018 Sanja Ilić & Balkanika Nova deca
M: Aleksandar Sanja Ilić, Tatjana Karajanov Ilić; T: Danica Krstajić
Serbisch, Torlakisch Neue Kinder 19. 113 09. 117
2019 Nevena Božović Kruna
M: Nevena Božović, Darko Dimitrov; T: Nevena Božović
Serbisch, Englisch Krone 18. 089 07. 156
2020 Hurricane Hasta La Vista
M: Nemanja Antonić; T: Sanja Vučić, Kosana Stojić
Serbisch Bis bald Keine Teilnahme
2021 Beovizija fand nicht statt

Siehe auch

Weblinks

Commons: Beovizija – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references /> <templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

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