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Jean Carzou

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Jean Carzou (1995)
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Jean Marie Carzou (eigentlich Gaṙnik Harutyuni Zulumyan bzw. Zouloumian; * 1. Januar 1907 in Aleppo, Osmanisches Reich; † 12. August 2000 in Périgueux, Aquitanien) war ein französisch-armenischer Maler und Graveur.

Leben und Werk

Jean Carzou wurde als Sohn armenischer Eltern geboren und hatte eine Schwester. Sein Vater war Fotograf und starb, als Jean zehn Jahre alt war. Daraufhin übersiedelte die Familie nach Ägypten, wo die Familie seiner Mutter lebte.<ref name=":0">Daniele Sicard: Biography of Jean Carzou. In: Sicard Art Gallery. Abgerufen am 1. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Kairo absolvierte er das französische Lycée<ref name=":1">Artsper: Jean Carzou. Abgerufen am 1. Dezember 2021.</ref> und studierte anschließend mit einem Stipendium<ref name=":1" /> von 1924 bis 1928 Architektur an der École Spéciale d’Architecture in Paris. Nach dem Diplomabschluss im Jahr 1928<ref name=":2">Academie Des Beaux Arts: Jean Carzou. Abgerufen am 1. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> beschloss er, sich der Malerei zu widmen und schrieb sich an der Académie de la Grande Chaumière ein.<ref name=":0" /> In dieser Zeit änderte er seinen Namen in Jean Carzou um. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zunächst mit Zeichnungen und politischen Karikaturen für Zeitungen.<ref name=":0" />

Seine Werke wurden in Paris 1930 erstmals im Salon des Indépendants ausgestellt.<ref name=":0" /> Nach dem Gewinn des zweiten Preises bei einem Wettbewerb folgte 1939 seine erste Einzelausstellung.<ref name=":0" /> Seine Werke wurden dann erfolgreich in Frankreich und international ausgestellt, auch in den USA und in der Sowjetunion.<ref name=":0" /><ref name=":2" />

Carzou wirkte zudem als Illustrator der Werke von zum Beispiel Ernest Hemingway, T. S. Eliot, Albert Camus, André Maurois, François Mauriac und Eugéne Ionesco. Außerdem entwarf er Bühnenbilder und Kostüme für Theater, Oper und Ballett und arbeitete dabei unter anderem für die Pariser Oper und die Comédie-Française.<ref name=":1" /><ref name=":2" /> In der Kapelle Congrégation des dames de la présentation de Notre Dame im provançalischen Manosque am Boulevard Emenir Bourges wurde 1987 seine großflächige Gemäldeinstallation L’Apocalypse ausgestellt, die von der Stiftung Fondation Carzou finanziert und betrieben wird.<ref>Website der Fondation Carzou (französisch).</ref>

Privates

Carzou war ab 1936 mit Jeanne Gabrielle Blanc († 1998) verheiratet, die unter dem Namen Nane Carzou mehrere Bücher schrieb, die von ihm illustriert wurden.<ref name=":0" /><ref name=":3">Estades Gallery: Jean Carzou. Abgerufen am 1. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der gemeinsame Sohn ist der Filmregisseur, Autor und Produzent Jean-Marie Carzou (* 1938), sein Enkel ist der Journalist Louis Carzou.<ref name=":0" /><ref name=":3" />

Auszeichnungen (Auswahl)

Literatur

  • Carzou, Jean Marie. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 17, Saur, München u. a. 1997, ISBN 3-598-22757-4, S. 41.

Weblinks

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein