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Berghofen (Battenberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. April 2026 um 08:34 Uhr durch imported>Seppo259 (Berghofen hat ein neues Wappen erhalten gegen Ende 2025. Dieses Wappen habe ich in die Infobox eingefügt, das Wappen wird auch zur 1225 Jahr Feier in 2027 geführt (mit den Jahreszahlen dadrunter) Der Ortsvorsteher des Ortes hat mich darum gebeten dies in unseren Wikipediaartikel einzufügen.).
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Berghofen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(313)&title=Berghofen 51° 0′ N, 8° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(313) 51° 0′ 16″ N, 8° 40′ 19″ O
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Höhe: 325 m ü. NHN
Fläche: 5,74 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 313 (31. Dez. 2022)<ref name="DF">Stadtverwaltung Battenberg (Eder) - Einwohnerzahlen. Abgerufen am 13. September 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 35088
Vorwahl: 06452

Berghofen ist ein Stadtteil von Battenberg (Eder) im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Datei:Berghofen (Battenberg-Eder).jpg
Berghofen aus der Vogelperspektive

Geographie

Der Ort liegt in Nordhessen, eingebettet in das Ederbergland, an der B 236 und ist heute noch landwirtschaftlich geprägt.

Geschichte

Ortsgeschichte

Der Ort wurde erstmals zu Beginn des 9. Jahrhunderts erwähnt.<ref name="lagis" /> Im 13. Jahrhundert ist ein adeliges Geschlecht "von Berghofen" nachweisbar, dessen Machtstellung im Ort allerdings nicht klar ist. Im späteren Verlauf sind weitere Adelshäuser mit Einfluss im Ort bekannt. So haben die von Biedenfeld und die Familie von Dunzelshausen Güter am Ort, zeitweise auch die von Fleckenbühl. Durchsetzen konnte sich schließlich das Geschlecht von Biedenfeld und in der Folge erbte Siegfried von Biedenfeld um 1300 von seinem Schwiegervater Heinrich Scharre einen Burgsitz in Form eines Herrenhofs in Berghofen, dessen Bedeutung sich aber im 16. Jahrhundert verlor. Ab 1476 gehörte Berghofen zum Amt Battenberg.

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Berghofen:

„Berghofen (L. Bez. Battenberg) evangel. Filialdorf; liegt 12 St. von Battenberg, hat 70 Häuser und 415 Einw., die bis auf 21 Juden evangelisch sind. In der Gemarkung finden sich Brüche von rothen Sandsteinen.“<ref name="GW">Vorlage:BibOCLC</ref>

Zum 31. Dezember 1970 wurde im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin selbstständige Gemeinde Berghofen auf freiwilliger Basis in die Stadt Battenberg eingemeindet.<ref>Eingliederung der Gemeinde Berghofen in die Stadt Battenberg/Eder im Landkreis Frankenberg vom 5. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 3, S. 110, Punkt 117 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 5,5 MB]).</ref> Für Berghofen, sowie für alle ehemals eigenständigen Gemeinden und die Kerngemeinde, wurden ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet.<ref>Hauptsatzung. (DOCX; 26 kB) §; 5. In: Webauftritt. Gemeinde Battenberg (Eder), abgerufen im März 2019.</ref>

Die Evang. Kirche wurde 1912–1913 von Architekt Ludwig Hofmann (1862–1933) aus Herborn gebaut.

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Berghofen angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>

Die Zugehörigkeit des Amtes Battenberg anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567–1604., Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638. und Hessen-Darmstadt 1567–1866. </ref>

Einwohnerentwicklung

• 1502: 11 Männer<ref name="lagis" />
• 1577: 033 Hausgesesse<ref name="lagis" />
• 1712: 040 Haushaltungen<ref name="lagis" />
• 1791: 279 Einwohner<ref name="Adr-LG-HD" />
• 1800: 279 Einwohner<ref name="Adr-LG-HD-1800" />
• 1806: 336 Einwohner, 60 Häuser<ref name="Adr-LG-HD-1806" />
• 1829: 415 Einwohner, 70 Häuser<ref name="GW" />
Berghofen: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2015
Jahr  Einwohner
1791
  
279
1800
  
279
1806
  
336
1829
  
415
1834
  
445
1840
  
447
1846
  
450
1852
  
481
1858
  
474
1864
  
451
1871
  
408
1875
  
417
1885
  
396
1895
  
367
1905
  
374
1910
  
355
1925
  
307
1939
  
336
1946
  
479
1950
  
473
1956
  
397
1961
  
384
1967
  
258
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
327
2015
  
303
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: <ref name="lagis" /><ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;.</ref>

Historische Religionszugehörigkeit

• 1829: 394 evangelische (= 94,94 %), 21 jüdische (= 5,06 %) Einwohner<ref name="GW" />
• 1885: 390 evangelische (= 98,48 %), 6 jüdische (= 1,52 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 333 evangelische (= 86,72 %), 48 katholische (= 12,50 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Literatur

  • Kirchenvorstand der Ev. Luth. Kirchengemeinde Berghofen, Battenberg (Hrsg.): 100 Jahre Kirche Berghofen – Geschichte und Geschichten 1913-2013, Battenberg 2013
  • Vorlage:HessBib

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Berghofen, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Adr-LG-HD"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 182 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1800"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1800, S. 194 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1806"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1806, S. 236 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> </references>

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