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Heinrich von Danckelmann

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Datei:Danckelmann-heinrich-von.tif
Heinrich von Danckelmann, Lithographie von Friedrich Oldermann
Datei:Gross-Peterwitz-Sammlung Duncker (5355199).jpg
Schloss Groß Peterwitz um 1873/1874. In: Sammlung Alexander sen. Duncker Berlin.

Heinrich Wilhelm August Alexander Graf von Danckelmann (* 10. Mai 1768 in Kleve; † 29. Dezember 1830; auch „Dankelmann“) war ein preußischer Beamter und Minister.

Leben

Er war der Sohn des Staatsministers Adolph Freiherr von Danckelmann. 1792 wurde Danckelman zum Oberregierungs-, Konsistorial- und Pupillenrat in Breslau ernannt. 1798 erhielt sein Vater den Grafentitel, der auf ihn übertragen wurde. Ab 1800 war er Präsident der oberschlesischen Oberamtsregierung (d. h. Funktion eines „schlesischen Justizministers“) und des Oberkonsistorium in Brieg. Von 1805 an war Danckelman Präsident der südpreußischen Regierung in Warschau. Von ihm wurde am 10. November 1807 die Elbinger Konvention abgeschlossen. Später wurde er Präsident der Oberamtsregierung in Glogau. Zwischen 1825 und 1830 war er preußischer Justizminister und ab 1828 Mitglied des Staatsrates.

Seine Ehefrau wurde Alexandrine Freiin von Hertefeld. Sein Sohn war Heinrich (Heinrich Friedrich Karl) Graf von Danckelmann, geboren 1797, Gutsherr<ref>Vorlage:SammlungDunckerGrafik</ref> in Groß Peterwitz bei Trachenberg in Schlesien, verheiratet mit Albertine Caroline Sophie von Kessel.

Literatur

  • (Gothaisches) Genealogisches Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser auf das Jahr 1838. 11. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1837, S. 141–142. Fortsetzungen.
  • Acta borussica, Band 3. (PDF; 3 MB) S. 461.

Einzelnachweise

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