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Otto Keimel

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Otto Keimel (* 16. Februar 1928 in Innsbruck; † 16. März 2014 ebenda<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Traueranzeige Dr. Otto Keimel (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. März 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kuratorium-bestattung.at, abgerufen am 22. März 2014</ref>) war ein österreichischer Manager und Politiker (ÖVP).

Leben und Wirken

Der Sohn eines Polizeibeamten studierte nach abgeleistetem Kriegsdienst an der Hochschule für Welthandel in Wien, war nebenbei auch als Musiker tätig und gehörte dem Diskussionskreis um Reinhard Kamitz an. Keimels Berufskarriere war vielfältig, unter anderem war er als Hoteldirektor und Fremdenverkehrsfachmann tätig, vielfach auch in der Industrie. Sein juridisches Doktorat erwarb Keimel als Werkstudent an der Universität Innsbruck.<ref> Otto Keimel: Rückstellung und Rücklage in betriebswirtschaftlicher, steuerrechtlicher und steuerpolitischer Betrachtung. Dissertation. Universität Innsbruck, Innsbruck 1950, OBV.</ref> Seine politische Karriere im Tiroler Wirtschaftsbund krönte Keimel mit einer langjährigen Tätigkeit als Nationalratsabgeordneter im österreichischen Parlament (vom 9. November 1970 bis zum 6. November 1994), wo er zuletzt als Bautensprecher der ÖVP wirkte.

Einiges Aufsehen erregte Keimel, als er sich, obwohl zeitweiliger Präsident des Österreichischen Kameradschaftsbundes, in der ORF-TV-Sendung Club 2 (Deserteure der Wehrmacht, 2. September 2009) dazu bekannte, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges desertiert zu sein.

Er verstarb am 16. März 2014 nach langer und schwerer Krankheit in Innsbruck.

Literatur

  • Jörg Mahlich, Robert Schediwy: Zeitzeugen und Gestalter österreichischer Wirtschaftspolitik. LIT-Verlag, Wien 2008.
  • Ferdinand Kühnel: Die Rehabilitierung österreichischer Wehrmachtsdeserteure. Eine argumentative Diskursanalyse. Diplomarbeit. Universität Wien, Wien 2012, OBV, Volltext online.

Weblinks

Belege

<references />

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