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Trude Haefelin

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. März 2026 um 15:15 Uhr durch imported>Pönij (Filmografie).
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Gertrud „Trude“ Margaretha Franziska Haefelin (* 1. Juli 1914 in Passau<ref>Lt. einem Nachruf in der Welt wurde sie in Wasserburg am Inn geboren. Vgl. Hanns-Georg Rodek: Trude Haefelin (1914–2008) Schauspielerin. welt.de, 30. Oktober 2008.</ref>; † 3. Oktober 2008 in Bruckmühl<ref>Trude Haefelin bei filmportal.de

</ref>) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Haefelin wuchs in München-Schwabing als Halbwaise auf, nachdem der Vater im Ersten Weltkrieg gefallen war.<ref>Hella Schwerla: Abschied: Trude Scheller. In: Paul-Klinger-Report. Nr. 33, April 2009, S. 16 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.paul-klinger-ksw.de)</ref> Sie besuchte das Lyzeum der Englischen Fräulein in Wasserburg am Inn und erhielt Schauspielunterricht an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Ihr Bühnendebüt gab sie im Alter von 16 Jahren am Schauspielhaus München. Sie gelangte bald darauf nach Berlin, wo sie am Rose-Theater, am Theater am Nollendorfplatz, am Deutschen Theater und am Schillertheater unter Heinrich George auftrat.

Ab 1932 wirkte Haefelin in oft recht umfangreichen Nebenrollen bei vielen Filmproduktionen mit. Häufig war sie dabei als „das reizende Anhängsel von bayerischen Urviechern“ oder als „die zweite Frau, die Naive, die Liebhaberin“ zu sehen.<ref>Hanns-Georg Rodek: Trude Haefelin (1914–2008) Schauspielerin. welt.de, 30. Oktober 2008.</ref> Nach Kriegsende setzte sie ihre Filmkarriere für mehrere Jahre fort. In ihrem letzten Spielfilm Rosen-Resli aus dem Jahr 1954 spielte sie eine von zwei Frauen, denen ein Schwerenöter (Arno Assmann) gleichzeitig den Hof machte.

Haefelin war in erster Ehe mit dem Produzenten Willy Constantin verheiratet. In zweiter Ehe heiratete sie 1957 den Kabarettisten und Schauspieler Jürgen Scheller (1922–1996). Mit ihm ging sie nach Ende ihrer Filmkarriere auf Tournee. Unter anderem trat sie in den Hamburger Kammerspielen auf. Im Jahr 1974 gründete sie mit Scheller das Paul-Klinger-Künstlersozialwerk (Paul Klinger zu Ehren). Ihre letzten Jahre verbrachte sie in einem Altersheim in Bruckmühl, wo sie 2008 verstarb. Sie wurde auf dem Friedhof Perlach beigesetzt,<ref>Vgl. Traueranzeige auf ovb.trauer.de.</ref> auf dem bereits ihr zweiter Mann bestattet worden war.

Filmografie

Literatur

  • Helga und Karlheinz Wendtland: Geliebter Kintopp. Sämtliche deutsche Spielfilme von 1929 – 1945. Künstlerbiographien A–K. Verlag Medium Film Karlheinz Wendtland, Berlin 1995, ISBN 3-926945-13-3, S. 121 f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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