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Valda Osborn

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Valda Osborn Vorlage:SportPicto
Datei:Valda at Wembley Stadium April 17, 1940 - smaller.jpg
Voller Name Valda Rosemary Osborn
Nation Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien
Geburtstag 17. September 1934
Geburtsort LondonVereinigtes Königreich
Sterbedatum 28. Dezember 2022
Sterbeort HorshamVereinigtes Königreich
Karriere
Disziplin Einzellauf
Trainer Arnold Gerschwiler,
Jacques Gerschwiler
Karriereende 1953
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Weltmeisterschaften
Bronze Davos 1953 Damen
 Europameisterschaften
Gold Dortmund 1953 Damen
 

Valda Rosemary Osborn (* 17. September 1934<ref>Dennis L. Bird: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. bei iceskating.org.uk (im Artikel wird ihr Alter am 6. Juni 1944 mit 9 Jahren und 263 Tagen angegeben. Via Berechnung über timeanddate.com ergibt sich der 17. September 1934 als Geburtsdatum)</ref> in Hendon, London; † 28. Dezember 2022 in Horsham) war eine britische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Sie war die Europameisterin von 1953 und damit bis heute die letzte Britin, die den Europameistertitel in der Damenkonkurrenz erringen konnte.

Karriere

Der Schützling der erfolgreichen Schweizer Trainer Arnold und Jacques Gerschwiler<ref>Jacob Gerschwiler. In: The Times (London). 5. Juni 2000.</ref><ref>Dennis L. Bird: Obituary: Arnold Gerschwiler. In: The Independent. 6. September 2003.</ref> aus Richmond nahm erstmals im Jahr 1944 im Alter von 9 Jahren und 263 Tagen an britischen Titelkämpfen teil und gilt damit als jüngste Teilnehmerin in der Geschichte der britischen Eiskunstlauf-Meisterschaften.<ref>Dennis L. Bird: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. bei iceskating.org.uk</ref> Ebenso trat Osborn in den Jahren 1947 und 1948 an, im Jahr 1949 zusätzlich an den Europa- und Weltmeisterschaften, wo sie einen neunten beziehungsweise zwölften Platz belegte.<ref>Figure Skating : British Championships ; From Our Skating Correspondent. In: The Times. 11. Dezember 1947, Heft 50.941, S. 2, col G</ref><ref>Figure-Skating : Amateur Championships ; From Our Skating Correspondent. In: The Times. 30. November 1948, Heft 51.242, S. 2, col G</ref><ref>Figure Skating : Talent At Brighton ; From Our Skating Correspondent. In: The Times. 27. April 1949, Heft 51.366, S. 2, col E</ref> In den folgenden Jahren schob sie sich in den Ergebnislisten nach vorne. Bereits 1950 beim Wettkampf um die Richmond Trophy, den britischen Seniorentitel, galt Osborn gemeinsam mit Jeannette Altwegg und Barbara Wyatt als eine der führenden britischen Eiskunstläuferinnen.<ref>Figure Skating : The New Season ; From Our Skating Correspondent. In: The Times. 31. Oktober 1950, Heft 51.836, S. 7, col D</ref> Ein Jahr später bei den Europameisterschaften, wo sie Platz 4 belegte, wurde die junge Britin mit den vor ihr platzierten Altwegg, der Französin Jacqueline du Bief und Wyatt zu den besten Europäerinnen gezählt.<ref>Figure Skating : European Championships ; From Our Special Correspondent. In: The Times. 3. Februar 1951, Heft 51.916, S. 3, col B</ref>

Im Januar 1952 nahm Osborn gemeinsam mit weiteren internationalen Eislaufstars wie den Australierinnen Gweneth Molony und A. Swan am Schweizerischen Oetzen Cup in Davos teil, belegte bei den Olympischen Winterspielen 1952 in Oslo in Oslo Platz 11 und gewann im März des gleichen Jahres den britischen Meistertitel in Abwesenheit der zurückgetretenen Jeannette Altwegg und einer formschwachen Barbara Wyatt.<ref>Winter Sports : From Our Winter Sport Correspondent. In: The Times. 21. Januar 1952, Heft 52.214, S. 4, col G</ref><ref>Figure Skating : British Championship ; From Our Skating Correspondent. In: The Times. 29. März 1952, Heft 52.273, S. 4, col B</ref> Den Höhepunkt ihrer Karriere erreichte Osborn erst im Jahr 1953, als sie sich in Dortmund einen „großen Kampf“<ref name="Two European Titles For Britain">Figure Skating : Two European Titles For Britain ; From Our Skating Correspondent. In: The Times. 26. Januar 1953, Heft 52.529, S. 9, col C</ref> um die vakante europäische Eislaufkrone mit der Deutschen Meisterin Gundi Busch lieferte. Nach einem sehr guten Pflichtprogramm stürzte Osborn zwar in der Kür beim doppelten Toeloop, profitierte aber von vier Stürzen Buschs und gewann den Europameister-Titel in der Damenkonkurrenz.<ref name="Two European Titles For Britain" /> Im selben Jahr erreichte die Britin bei den Weltmeisterschaften ihre beste Platzierung und gewann Bronze hinter der US-Amerikanerin Tenley Albright und Gundi Busch.

Ergebnisse

Wettbewerb / Jahr 1949 1950 1951 1952 1953
Olympische Winterspiele 11.
Weltmeisterschaften 12. 13. 9. 8. 3.
Europameisterschaften 9. 4. 5. 1.
Britische Meisterschaften 1. 1.

Weblinks

Commons: Valda Osborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1930: Fritzi Burger | 1931–36: Sonja Henie | 1937–39: Cecilia Colledge | 1947–48: Barbara Ann Scott | 1949: Eva Pawlik | 1950: Alena Vrzáňová | 1951–52: Jeannette Altwegg | 1953: Valda Osborn | 1954: Gundi Busch | 1955: Hanna Eigel | 1956: Ingrid Wendl | 1957: Hanna Eigel | 1958: Ingrid Wendl | 1959: Hanna Walter | 1960–64: Sjoukje Dijkstra | 1965–66: Regine Heitzer | 1967: Gabriele Seyfert | 1968: Hana Mašková | 1969–70: Gabriele Seyfert | 1971–72: Trixi Schuba | 1973–75: Christine Errath | 1976: Dianne de Leeuw | 1977–80: Anett Pötzsch | 1981: Denise Biellmann | 1982: Claudia Kristofics-Binder | 1983–88: Katarina Witt | 1989: Claudia Leistner | 1990: Evelyn Großmann | 1991–95: Surya Bonaly | 1996–97: Irina Sluzkaja | 1998–99: Marija Butyrskaja | 2000–01: Irina Sluzkaja | 2002: Marija Butyrskaja | 2003: Irina Sluzkaja | 2004: Júlia Sebestyén | 2005–06: Irina Sluzkaja | 2007–08: Carolina Kostner | 2009: Laura Lepistö | 2010: Carolina Kostner | 2011: Sarah Meier | 2012–13: Carolina Kostner | 2014: Julija Lipnizkaja | 2015: Jelisaweta Tuktamyschewa | 2016–17: Jewgenija Medwedewa | 2018: Alina Sagitowa | 2019: Sofja Samodurowa | 2020: Aljona Kostornaja | 2022: Anna Schtscherbakowa | 2023: Anastassia Gubanowa | 2024: Loena Hendrickx | 2025–26: Niina Petrõkina Vorlage:Klappleiste/Ende