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Walerjan Pidmohylnyj

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Datei:Підмогильний Валер'ян Петрович.jpg
Walerjan Pidmohylnyj Datei:Pidmohylny signature.svg

Walerjan Petrowytsch Pidmohylnyj ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 2. Februar 1901 in Tschapli, heute Oblast Dnipropetrowsk; † 3. November 1937 auf den Solowezki-Inseln) war ein ukrainischer Schriftsteller der hingerichteten Wiedergeburt. Mit seinem Roman Die Stadt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>René Schlott: Kiew – Verheißung und Verhängnis. In: zeit.de. 13. April 2022, abgerufen am 18. September 2023.</ref> von 1928 gilt er als der Begründer des modernen neorealistischen Romans in der Ukraine.<ref>Anna Prizkau: Kiew-Roman: „Die Russen morden immer noch. Aber sie haben schon verloren!“ In: FAZ.net vom 13. März 2022.</ref>

Leben und Werk

Datei:Валер'ян Підмогильний. Місто (1929).pdf
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Die Stadt) von 1929.

Walerjan Pidmohylnyj wuchs als Sohn eines Gutsverwalters in Tschapli auf. Er besuchte die Dorfschule und erhielt gemeinsam mit seiner Schwester privaten Französischunterricht. 1918 schloss er die Realschule in Katerynoslaw ab; die Folgejahre, geprägt durch die Oktoberrevolution sind schwach dokumentiert – eine Quelle spricht davon, dass Pidmohylnyj als Anhänger von Symon Petljura am Bürgerkrieg teilnahm, andere von einem Hochschulstudium in Kiew oder von unterschiedlichen Arbeitsstellen als Lehrer in seiner Heimatregion. Als sicher gilt wohl, dass seine erste Erzählung Schwierige Frage ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)Waschke pytannja) von 1917 datiert und er 1920 erste Geschichten in der Katerynoslawer Zeitschrift Sitsch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) veröffentlichte. 1920 wurde eine erste Sammlung von Erzählungen in Katerynoslaw gedruckt. Während dieser Periode begann der Schriftsteller außerdem, Arbeiten französischer Autoren ins Ukrainische zu übersetzen, etwa Anatole France und Guy de Maupassant.<ref>Christoph Haacker: Walerjan Pidmohylnyj: „Die Stadt“ - Kiew, mon amour. In: deutschlandfunk.de. 13. März 2022, abgerufen am 18. September 2023.</ref>

1921/1922 heiratete Pidmohylny und zog mit seiner Frau nach Kiew, wo er zunächst als Lehrer arbeitete.

In den vom Stalinismus geprägten 30er-Jahren konnte der Schriftsteller nicht publizieren. Er verlor seinen Posten als Redakteur und wurde mehrfach inhaftiert und gefoltert. Nach einem erzwungenen Geständnis wurde er 1935 zu zehn Jahren Lagerhaft auf den Solowezki-Inseln verurteilt. Am 3. November 1937, kurz vor dem 20. Jahrestag der Oktoberrevolution, wurde er zusammen mit anderen Häftlingen durch Erschießen hingerichtet. Damit zählt Pidmohylnyj zur hingerichteten Wiedergeburt.<ref>Ulrich M. Schmid: Walerjan Pidmohylnyj erobert Kiew als literarische Stadt – ein Meisterwerk der ukrainischen Moderne erscheint erstmals auf Deutsch, NZZ online vom 27. Juli 2022.</ref>

Im Jahr 1956 wurde Pidmohylnyj im Rahmen der Tauwetter-Periode offiziell rehabilitiert, jedoch keines seiner Werke publiziert; sie erschienen erstmals 1991 im Druck.

Werke

Literatur

  • Maxim Tarnawsky: Between reason and irrationality : the prose of Valerijan Pidmohyl'nyj. Toronto : University of Toronto Press, 1994, ISBN 0-8020-2993-0

Weblinks

Rezensionen

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

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