Zum Inhalt springen

Kraichsee

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Februar 2025 um 21:25 Uhr durch imported>Theresia Freistetter.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Kraichsee
Datei:Kraichsee.jpg
Geographische Lage Baden-Württemberg
Zuflüsse Kraichbach
Abfluss Kraichbach
Daten
Koordinaten 49° 2′ 45″ N, 8° 49′ 53″ OKoordinaten: 49° 2′ 45″ N, 8° 49′ 53″ O
 {{#coordinates:49,045833333333|8,8313888888889|primary
dim=120 globe= name=Kraichsee region=DE-BW type=waterbody
  }}
Höhe über Meeresspiegel 244,2 m ü. NHN<ref name="LUBW">Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Karte des Kraichsees

Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: <ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref></ref>

Fläche 0,9 ha<ref name="LUBW" />
Länge 120 m<ref name="Biotop">Waldbiotopkartierung, Biotopname: Kraichsee SO Sternenfels, Biotopnummer: 269182154024. (pdf, 6,8 kB, abgerufen am 25. Juni 2019).</ref>
Breite 90 m<ref name="Biotop" />

Der Kraichsee ist ein Teich in der Nähe von Sternenfels und Oberderdingen, östlich von Bretten im Kraichgau in Baden-Württemberg. Der Teich liegt am Kraichbach, wenige hundert Meter unterhalb des Trinkwaldsees sowie der Kraichbach-Quelle und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Der komplett von Wald umgebene See wurde im 14./15. Jahrhundert angelegt und diente den Mönchen aus Maulbronn und Herrenalb zur Fischzucht.<ref>Dieter Buck: Das große Buch vom Stromberg-Heuchelberg. Natur, Kultur, Geschichte, Orte. 1. Auflage. Silberburg-Verlag, Tübingen 2006, ISBN 3-87407-704-7, S. 149.</ref> Der Teich wird durch einen Damm aufgestaut, der Abfluss erfolgt über einen Mönch. Die Ufer sind überwiegend steil, nur im Süden befindet sich eine kleine Verlandungszone, die vor allem mit Schwarz-Erlen bestockt ist.<ref name="Biotop" /> 1903 ertränkte sich die aus dem nahegelegenen Freudenstein (heute Stadt Knittlingen) stammende Dichterin Regine Merkle im Kraichsee.<ref>Günther Mahal: Regine Merkle (1875–1903). Gedichte. Vaihingen/Enz, Wilfried Melchior Verlag, 1987. ISBN 3-926414-12-X.</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />