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Janine Flock

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Janine Flock Vorlage:SportPicto
Janine Flock (2020)
Nation OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Geburtstag 25. Juli 1989 (36 Jahre)
Geburtsort Hall in Tirol, Österreich
Größe 175 cm
Gewicht 63 kg
Beruf Heeressportlerin
Karriere
Verein Schlittensportverein Innsbruck<ref>Profil von Janine Flock beim SSVI. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Dezember 2016; abgerufen am 18. Dezember 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schlittensport.at</ref>
Trainer Walter Hable
Nationalkader seit 2006
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympia-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 4 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 4 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 8 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2026 Mailand-Cortina Einzel
 Skeleton-Weltmeisterschaften
Silber 2016 Igls Team
Silber 2016 Igls Einzel
Bronze 2020 Altenberg Einzel
 Skeleton-Europameisterschaften
Bronze 2013 Igls Einzel
Gold 2014 Königssee Einzel
Silber 2015 Igls Einzel
Gold 2016 St. Moritz Einzel
Silber 2017 Winterberg Einzel
Bronze 2018 Igls Einzel
Gold 2019 Igls Einzel
Bronze 2020 Sigulda Einzel
Bronze 2021 Winterberg Einzel
Silber 2022 St. Moritz Einzel
Silber 2023 Altenberg Einzel
Gold 2025 Lillehammer Einzel
 Skeleton-Junioren-WM
Bronze 2010 St. Moritz Einzel
Österreichische Meisterschaften
Gold 2007 Igls
Gold 2008 Igls
Gold 2009 Igls
Gold 2010 Igls
Gold 2011 Igls
Gold 2012 Igls
Gold 2013 Igls
Gold 2014 Igls
Platzierungen im WC/EC/NAC/IC
Skeleton-Ranking 2. (2014/15)
Debüt im Weltcup 25. November 2010
Weltcupsiege 15
Gesamtweltcup 1. (2014/15, 2020/21, 2024/25)
Debüt im Europacup 16 November 2006
Debüt Nordamerikacup 11. November 2010
Debüt im Interconti-Cup 4. Dezember 2008
Interconti-Siege 2
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Weltcup Einzel 15 11 19
 Weltcup Mixed 0 2 1
letzte Änderung: 14. Februar 2026

Janine Flock (* 25. Juli 1989 in Hall in Tirol) ist eine österreichische Skeletonpilotin. Die Heeressportlerin und Olympiasiegerin nahm viermal an Olympischen Winterspielen teil (Rang neun in Sotschi 2014, Rang vier in Pyeongchang 2018, Rang 10 in Peking 2022, Rang 1 in Cortina 2026), gewann dreimal den Skeleton-Weltcup, wurde 2016 Vize-Weltmeisterin und ist vierfache Europameisterin.

Sportliche Karriere

Janine Flock stammt aus Rum. Sie begann 2004 mit dem Skeleton-Sport und gehört seit 2006 dem Nationalkader an. Anfänglich startete sie als einzige Österreicherin bei internationalen Wettbewerben.

Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2006 belegte sie den 22. Rang. Im November des Jahres gab sie ihr Debüt im Skeleton-Europacup. In Igls wurde sie 16. Im Jahr darauf konnte sie mit mehreren Top-Ten-Platzierungen im Europacup auf sich aufmerksam machen. Bestes Ergebnis war der zweite Platz hinter Jelena Judina beim zweiten Rennen der Saison 2007/08 in Winterberg. In der Gesamtwertung des Wettbewerbs wurde sie Fünfte. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2008 in Igls belegte sie den 14. Platz, bei ihrer ersten Skeleton-Weltmeisterschaft in Altenberg den 22. In der Saison 2008/09 startete Flock im Skeleton-Intercontinentalcup, ohne jedoch häufiger nennenswerte Platzierungen zu erreichen.

Im Intercontinentalcup 2009/10 erreichte sie in Park City als Sechstplatzierte erstmals ein Top-Ten-Ergebnis. Zum Auftakt des Weltcup 2010/11 debütierte Flock in Whistler im Skeleton-Weltcup und wurde dort 13. In ihrem dritten Weltcuprennen in Park City wurde sie Achte. Auch in der Saison 2011/12 startete sie im Weltcup und erreichte als beste Platzierung erneut einen achten Rang.
In der Saison 2012/13 konnte Flock auf der Heimbahn in Igls ihre erste internationale Medaille feiern. Beim Weltcuprennen in Österreich, welches gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wurde, gewann sie die Bronzemedaille und damit die erste EM-Medaille für Österreich im Frauenskeleton.

In der Olympiasaison 2013/14 gelangen Flock im Weltcup drei Podestplätze, sie wurde zweimal Zweite sowie einmal Dritte; in der Weltcupsamtwertung wurde sie Vierte. Bei der Skeleton-Europameisterschaft 2014 in Königssee gewann sie ihren ersten Europameistertitel. Als Mitglied des österreichischen Teams nahm Flock an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi (Russland) teil und belegte den neunten Rang.

In den Weltcup 2014/15 startete Flock mit einem dritten Platz in Lake Placid; im Jänner 2015 konnte sie in St. Moritz ihren ersten Sieg im Weltcup feiern. Bei der Skeleton-Europameisterschaft 2015 gewann sie Silber ihre zweite EM-Medaille. Flock belegte insgesamt vier Podestplätze und gewann mach einem spannenden Saisonfinale in Sotschi erstmals die Gesamtwertung im Weltcup vor Vorjahressiegerin Elizabeth Yarnold sowie Tina Hermann. Yarnold gewann zwar fünf von acht Rennen, lief aber ab dem 2. Weltcup in Calgary, bei dem sie fehlte, einem Rückstand hinterher. Durch ihren vierten Platz in Sotschi gelang Flock mit 20 Punkten Vorsprung ihr erster Gesamtsieg. Bei der Skeleton-Weltmeisterschaft 2015 in Winterberg wurde Flock im Einzel Sechste, im Mannschaftswettbewerb Fünfte.

Die Saison 2015/16 war nach der Medaillenausbeute die bis dahin beste für Flock. Zwar reichte es mit nur zwei Podiumsplätzen im Weltcup nur für den sechsten Platz in der Weltcupgesamtwertung, dafür konnte sie aber in St. Moritz bei einem äußerst spannenden Wettbewerb ihren zweiten Europameistertitel feiern. Bei der anschließenden Weltmeisterschaft auf ihrer Heimbahn in Igls gewann sie Bronze mit dem Team und Silber im Einzel hinter Tina Hermann. Flock holte damit die erste Medaille für Österreich in einem Frauen-Rennen bei Skeleton-Weltmeisterschaften.

In der Weltcupsaion 2016/17 gelangen Flock insgesamt vier Podiumsplätze, darunter ihr dritten Weltcupsieg beim zweiten Rennen in Lake Placid. In der Weltcupgesamtwertung belegte sie den vierten Platz. Bei der Europameisterschaft 2017 gewann sie ihre dritte EM-Silbermedaille, während sie bei der Weltmeisterschaft nur den elften Platz belegte.

Datei:Janine Flock - Team Austria Winter Olympics 2018 a crop.jpg
Flock vor den Olym­pischen Spielen 2018

In der Olympiasaison 2017/18 siegte Flock zwar in zwei Weltcuprennen, es reichte dennoch nur zum sechsten Platz in der Weltcupgesamtwertung. Bei der Europameisterschaft 2018 im heimischen Igls gewann sie zum zweiten Mal EM-Bronze.
Als Teil des österreichischen Teams nahm sie im Februar 2018 an den XXIII. Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teil und galt durchaus als Medaillenkandidatin. In einem äußerst spannenden Wettbewerb lag Flock nach dem ersten Wettkampftag mit nur zwei Hundertsteln Rückstand auf Jacqueline Lölling auf dem Silberrang.<ref>Lölling, Flock und Yarnold zur Olympia-Halbzeit auf Medaillen-Kurs News vom 16. Februar 2018 auf IBSF.org</ref> Nach drei von vier Läufen lag sie sogar in Führung, fiel aber nach dem vierten Lauf mit der nur zehntbesten Zeit noch aus den Medaillenrängen heraus. Flock belegte mit 0,02 Sekunden Rückstand auf die Dritte Laura Deas den undankbaren vierten Platz.<ref>Olympia: Janine Flock verpasst Medaille im Skeleton SN vom 17. Februar 2018. Abgerufen am 13. November 2018.</ref>

Die nacholympische Saison war für Flock letztlich von vielen Schwierigkeiten geprägt. Nach zwei Teilnahmen beim damals noch durchgeführten Intercontinentalcup in Igls und Winterberg ließ sie den Weltcupauftakt wegen Trainingsrückstand nach Rückenproblemen aus.<ref>BMW IBSF Weltcup in Sigulda - die Vorschau News vom 5. Dezember 2018 auf IBSF.org</ref> Darauf folgten vier Weltcuprennen, bei denen sie einmal Dritte wurde und den Heimweltcup in Igls gewann. Dieser wurde gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet und somit konnte am 18. Jänner 2019 Flock ihren dritten Europameistertitel feiern. Nach dem darauffolgenden Weltcup in St. Moritz musste sie die restlichen drei Weltcuprennen in Übersee wegen einer bakteriellen Infektion auslassen. Bis dahin lag Flock im Weltcup auf dem fünften Platz, zum Saisonende wurde daraus Platz 16.<ref>Europameisterin Janine Flock sagt Weltcup-Start in Lake Placid wegen Krankheit ab News vom 14. Februar 2019 auf IBSF.org</ref> Erst zur Weltmeisterschaft, die Anfang März 2019 im kanadischen Whistler stattfand, ging Flock wieder an den Start. Nach dem ersten Renntag lag sie noch auf dem sechsten Platz, erst im letzten Lauf, bei dem sie Rang 13 belegte, fiel Flock noch auf den neunten Platz zurück.

In ihrer zehnten Weltcupsaison 2019/20 stand Flock in sieben von acht Weltcupwettbewerben auf einem Podestplatz, ohne auch nur einen Weltcup gewinnen zu können. Die Saison war von einem Vierkampf zwischen Flock, den Deutschen Jaqueline Lölling und Tina Hermann sowie der Russin Elena Nikitina geprägt. Zwar lag Lölling, wenn auch zeitweise knapp, beständig in Führung, dahinter gab es aber immer wieder wechselnde Platzierungen. Duellierten sich zunächst nur Flock und Nikitina, lag Tina Hermann nach zwei Siegen in Königssee und St. Moritz vor dem Saisonabschluss in Sigulda plötzlich auf Rang zwei. Das Rennen in Lettland war an Dramatik kaum zu überbieten. Nach dem ersten Lauf lagen Flock und Lölling punktgleich mit nur vier Punkten Vorsprung vor Hermann auf dem ersten Platz. Erst die zweitschlechteste Zeit von Tina Hermann im zweiten Lauf ließ Hermann noch auf den vierten Rang in der Gesamtwertung abrutschen. Flock belegte letztlich Rang zwei in der Weltcupgesamtwertung. Darüber hinaus bedeutete der dritte Platz in Sigulda auch gleichzeitig die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften des Jahres 2020.
Den Saisonabschluss bildeten die Weltmeisterschaften im sächsischen Altenberg. Nach den Weltcupplatzierungen musste Flock zum Kreis der Favoritinnen gezählt werden. Allerdings prägte zunächst die Schweizerin Marina Gilardoni den Wettbewerb, da sie die ersten zwei Läufe gewann und auch nach dem dritten Lauf noch auf Goldkurs lag. Den Auftakt des zweiten Renntages hatte allerdings Flock gewonnen und schob sich damit auf den Bronzerang vor. Mit einer Fabelzeit im vierten Lauf fing Tina Hermann die Schweizerin Gilardoni jedoch noch ab und verteidigte ihren Titel vom Vorjahr. Flock gewann mit Bronze ihre dritte Weltmeisterschaftsmedaille.

Datei:2020-02-28 2nd run Women's Skeleton (Bobsleigh & Skeleton World Championships Altenberg 2020) by Sandro Halank–066.jpg
Flock bei den Weltmeister­schaften in Alten­berg 2020

In die stark von der COVID-19-Pandemie geprägte vorolympische Saison 2020/21 startete Flock mit Trainer Walter Stern. Diese Konstellation zeigte sofort Früchte, die Österreicherin fuhr bei allen Weltcupwettbewerben auf einen Podestplatz, drei der acht Wettbewerbe gewann sie. Allerdings ließen außer Tina Hermann alle Mitkonkurrentinnen mindestens ein Rennen aus, was aber den zweiten Weltcupgesamtsieg von Flock nicht schmälerte. Hinzu kam bei den Europameisterschaften in Winterberg in einem äußerst knappen Rennen mit Bronze eine weitere EM-Medaille. Bei den Weltmeisterschaften im sächsischen Altenberg zeigte Flock hingegen wie so oft Nerven. Auf der schwierig zu fahrenden Kunsteisbahn belegte sie nach dem ersten Lauf unter 24 Starterinnen nur den 17. Platz. Auch die anderen Läufe gelangen nicht viel besser, am Ende stand nur ein 16. Platz zu Buche. Im Mixed-Wettbewerb erreichte Flock zusammen mit Florian Auer unter neun Teams den sechsten Platz.

Die darauf folgende olympische Saison 2021/22 hatte mit den Europameisterschaften in St. Moritz und den olympischen Skeletonwettbewerben in Peking nur zwei Saisonhöhepunkte. In den weiterhin von der Pandemie geprägten Weltcuprennen lag die Niederländerin Kimberley Bos permanent in Führung, dahinter entspann sich aber zwischen Flock, Nikitina und Hermann ein spannender Dreikampf. Noch vor dem Saisonfinale in St. Moritz lag Flock auf dem vierten Platz. Durch zweistellige Platzierungen von Nikitina und Hermann rutschte die Österreicherin allerdings noch auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Darüber hinaus gewann sie mit Silber bei den Europameisterschaften in St. Moritz eine weitere EM-Medaille. Bei ihren dritten Olympischen Winterspielen zählte Flock zumindest zum erweiterten Favoritenkreis im Kampf um eine Olympiamedaille. Bei dem im Yanqing National Sliding Center ausgetragenen Wettbewerb war für Flock mit Rang 14 nach dem ersten Lauf die Hoffnung auf eine Medaille allerdings schon fast begraben. Nach dem ersten Wettkampftag wurde diese Tendenz schon zur Gewissheit. Auf die führende Australierin Jaclyn Narracott hatte Flock bereits über eine Sekunde Rückstand. Wenngleich der Auftakt am zweiten Wettkampftag mit Rang acht etwas besser lief, kam Flock nach vier Läufen mit fast zweieinhalb Sekunden Rückstand auf die Überraschungssiegerin Hannah Neise auf dem zehnten Platz ein.

In der nacholympischen Saison unterzog sich Flock im Spätsommer 2022 nach einem akuten Bandscheibenvorfall einer Operation. Durch die anschließende Rehabilitation kam für sie frühestens in der zweiten Saisonhälfte ein Weltcupstart infrage. Folgerichtig gab Flock erst Anfang Januar 2023 in Winterberg ihr Saisondebüt. Ihre Formkuve ging rasch nach oben und so konnte Flock bei den Europameisterschaften in Altenberg mit Silber ihre elfte EM-Medaille in Folge feiern. Bei den eine Woche später stattfindenden Weltmeisterschaften in St. Moritz bestätigte Flock ihre Form und belegte mit nur vier Hundertsteln Rückstand auf WM-Bronze den undankbaren vierten Platz. Bereits am 10. Februar 2023 folgte allerdings die Ernüchterung. Beim Heimweltcup in Igls zog sich Flock eine Fußverletzung zu und musste danach die Saison vorzeitig beenden.

Datei:2023-01-20 Women's Skeleton (IBSF World Cup Bob & Skeleton 2022-23 Altenberg and European Championships 2023) by Sandro Halank–010.jpg
Flock beim Weltcup/EM in Alten­berg 2023
Datei:2025 IBSF WCh - skeleton - women (28 of 37).jpg
Flock bei der Weltmeister­schaft in Lake Placid 2025

Auch der Start in die Weltcupsaison 2023/24 war von Verletzungspech geprägt. Zwar ging Flock beim ersten Weltcup in Yanqing an den Start, danach musste sie aber wegen eines Nasenbeinbruchs auf den Start beim zweiten Weltcup in La Plagne verzichten. Im Weltcup belegte Flock immer Platzierungen in den Top Ten, ohne einen Podestplatz zu gewinnen. Dies bedeutete am Ende Rang vier in der Weltcupgesamtwertung. Bei den Europameisterschaften im lettischen Sigulda ergab sich ein ungewohntes Bild. Erstmals seit 2013 belegte Flock keinen Podestplatz. Lag sie nach dem ersten Lauf noch auf Rang zwei, rutsche sie durch die nur achtschnellste Zeit im zweiten Lauf mit nur drei Hundertstel Rückstand aus den Medaillenrängen und belegte den vierten Platz. Bei den Weltmeisterschaften im sauerländischen Winterberg verpasste Flock in der Einzelkonkurrenz spätestens nach dem zweiten Lauf (Platz 20) die Chance auf eine gute Platzierung. Nach einem etwas besseren zweiten Tag stand am Ende Platz zwölf zu Buche. Im Mixed-Wettbewerb belegte sie zusammen mit Samuel Maier unter 18 Teams den achten Platz.

Nach dieser eher etwas durchwachsenen Saison sollte die Saison 2024/25 für die zum Saisonstart nun 35-jährige Flock eine der erfolgreichsten ihrer sportlichen Laufbahn werden. Außer beim dritten Weltcup in Yanqing (Platz 12) belegt die Österreicherin immer einen Podestplatz, die letzten drei Weltcups gewann Flock. Da der letzte Weltcup in Lillehammer gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wurde, gewann Flock ihren fünften Europameistertitel. Die Weltcupgesamtwertung gewann Flock zum dritten Mal. Bei den Weltmeisterschaften in Lake Placid zeigte Flock am ersten Wettbewerbstag das fast schon gewohnte Bild. Mit Rang zehn waren die Medaillenträume bereits wie so oft in weiter Ferne. Erst durch die zweitschnellste Zeit im vierten Lauf konnte sie mit Rang fünf noch ein passables Ergebnis erzielen. Im Mixed-Wettbewerb belegte sie mit Samuel Maier den neunten Platz.

In der Olympiasaison 2025/26 konnte die 36-Jährige im erstmals ausgetragenen Mixed-Weltcup beim Auftakt im November 2025 auf der olympischen Eisbahn in Cortina d’Ampezzo zusammen mit Samuel Maier mit Rang drei einen Podestplatz erzielen.<ref>Großbritannien 1 gewinnt auf der Olympiabahn Weltcup-Auftakt im Skeleton Mixed - Team Deutschland 1 auf Platz zwei beim Olympia-Test vor Österreich 1 News auf IBSF.org vom 21. November 2025</ref> Im Februar 2026 nahm Flock mit dem 115-köpfigen österreichischen Team bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo zum vierten Mal an Olympischen Spielen teil.<ref>ÖOC nominierte Team für Olympia 2026, Tirol mit größter Abordnung (26. Jänner 2026)</ref> Im Einzel lag sie ab dem ersten der vier Läufe in Führung und gewann am 14. Februar die Goldmedaille.<ref>Olympic Winter Games, Women Skeleton, Schedule & Results. In: Olympic Winter Games 2026. 14. Februar 2026, abgerufen am 14. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Privates

Janine Flock trainiert im Olympiazentrum Campus Sport Tirol Innsbruck. Als Heeressportlerin trägt sie derzeit den Dienstgrad Zugsführer.<ref>Bundesheer-Leistungssportler/-innen. (PDF) In: Webseite Bundesheer. Österreichisches Bundesheer, 1. Dezember 2020, S. 4, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Februar 2021; abgerufen am 18. März 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesheer.at</ref>

Sie präsentierte sich in der März-Ausgabe 2022 (Olympia-Ausgabe) des deutschen Playboy wie auch die deutsche Bobfahrerin Lisa Buckwitz mit einer Akt-Fotostrecke.<ref>Rasend schön: Die Olympiasportlerinnen Lisa Buckwitz und Janine Flock sind unsere neuen Coverstars. Abgerufen am 5. Februar 2022.</ref>

Platzierungen nach Saison

Saison Weltcup WM EM OS
Einzel Mixed
2010/11 12. 19. 11. 9.
2011/12 13. 18. - 11.
2012/13 12. 17. 11. 3.
2013/14 4. 1. 9.
2014/15 1. 6. 5. 2.
2015/16 6. 2. 2. 1.
2016/17 4. 11. 5. 2.
2017/18 16. - - 1. 4.
2018/19 16. 9. - 1.
2019/20 2. 3. 13. 3.
2020/21 1. 16. 6. 3.
2021/22 2. 2. 10.
2022/23 14. 4. - 2.
2023/24 4. 12. 8. 4.
2024/25 1. 5. 9. 1.

Weltcupsiege

Nr. Datum Ort Bahn
01. Vorlage:DatumZelle SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg St. Moritz Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina
02. Vorlage:DatumZelle SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg St. Moritz Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina
03. Vorlage:DatumZelle Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lake Placid Olympia-Bobbahn Mount Van Hoevenberg
04. Vorlage:DatumZelle Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lake Placid Olympia-Bobbahn Mount Van Hoevenberg
05. Vorlage:DatumZelle SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg St. Moritz Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina
06. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Igls Olympia Eiskanal Igls
07. Vorlage:DatumZelle LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Sigulda Rodelbahn Sigulda
08. Vorlage:DatumZelle LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Sigulda Rodelbahn Sigulda
09. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Igls Olympia Eiskanal Igls
10. Vorlage:DatumZelle LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Sigulda Rodelbahn Sigulda
11. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Winterberg Veltins-Eisarena
12. Vorlage:DatumZelle SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg St. Moritz Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina
13. Vorlage:DatumZelle NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Lillehammer Olympiske Bob- og Akebane
14. Vorlage:DatumZelle NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Olympiske Bob- og Akebane
15. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Winterberg Veltins-Eisarena

Weblinks

Commons: Janine Flock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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2002: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tristan Gale | 2006: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Maya Pedersen-Bieri | 2010: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Amy Williams | 2014: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Elizabeth Yarnold | 2018: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Elizabeth Yarnold | 2022: DeutschlandDeutschland Hannah Neise | 2026: OsterreichÖsterreich Janine Flock

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1997: Steffi Hanzlik | 1998: Maya Bieri | 1999: Steffi Hanzlik | 2000: Alexandra Hamilton | 2001: Alexandra Coomber | 2002: Alexandra Coomber | 2003: Michelle Kelly | 2004: Lindsay Alcock | 2005: Noelle Pikus-Pace | 2006: Mellisa Hollingsworth-Richards | 2007: Katie Uhlaender | 2008: Katie Uhlaender | 2009: Marion Trott | 2010: Mellisa Hollingsworth | 2011: Anja Huber | 2012: Shelley Rudman | 2013: Marion Thees | 2014: Elizabeth Yarnold | 2015: Janine Flock | 2016: Tina Hermann | 2017: Jacqueline Lölling | 2018: Jacqueline Lölling | 2019: Jelena Nikitina | 2020: Jacqueline Lölling | 2021: Janine Flock | 2022: Kimberley Bos | 2023: Tina Hermann | 2024: Kimberley Bos;| 2025: Janine Flock | 2026: Kim Meylemans Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 2003: Monique Riekewald | 2004: Diana Sartor | 2005: Kerstin Jürgens | 2006: Maya Pedersen-Bieri | 2007: Anja Huber | 2008: Anja Huber | 2009: Shelley Rudman | 2010: Anja Huber | 2011: Shelley Rudman | 2012: Anja Huber | 2013: Jelena Nikitina | 2014: Janine Flock | 2015: Elizabeth Yarnold | 2016: Janine Flock | 2017: Jacqueline Lölling | 2018: Jelena Nikitina | 2019: Janine Flock | 2020: Jelena Nikitina | 2021: Jelena Nikitina | 2022: Kimberley Bos | 2023: Tina Hermann | 2024: Kim Meylemans | 2025: Janine Flock | 2026: Kim Meylemans Vorlage:Klappleiste/Ende